Gute Vorstellung der MTV-Jugend bei Hallen-DM
Sindelfingen (ebk) Bei den deutschen Jugendmeisterschaften (U20) im Sindelfinger Glaspalast lieferten die Leichtathletik-Talente des MTV Ingolstadt wie schon beim Mehrkampf eine Woche zuvor sehr gute Ergebnisse ab. Insbesondere Felix Adam glänzte über 800 Meter mit einer neuen persönlichen Bestzeit und der Qualifikation fürs Finale.

Die Ausgangslage für Felix Adam in seinem Vorlauf über 800 Meter war sehr klar: Nur die beiden Erstplatzierten qualifizieren sich für den Endlauf. Der MTV-Läufer war zwar nur mit der fünftschnellsten Zeit in seinem Vorlauf gemeldet, doch dank seines taktischen Geschicks und seines starken Endspurts kam er auf Rang zwei ins Ziel. In 1:55,76 Minuten verbesserte er dabei seinen Hausrekord aus dem Jahr 2025 um über eine Sekunde. Im Finale kam Felix Adam dann in 1:57,80 Minuten auf Rang sieben und war trotz der engen Hallenrunden immer noch schneller als bei seiner bisherigen Bestzeit im Freien.
Die beiden anderen Starterinnen des MTV Ingolstadt mussten im Vorfeld der Titelkämpfe wegen Krankheit auf wichtige Trainingseinheiten verzichten, schafften aber trotzdem mehr als achtbare Ergebnisse bei ihren jeweils ersten DM-Starts. Lina Münch unterbot über 200 Meter im dritten Hallenrennen hintereinander die 26-Sekunden-Marke, was ihr bis dahin kein einziges Mal gelungen war. In 25,58 Sekunden belegte die Sprinterin, die seit dieser Saison von Hans Lang und Tim Wermuth betreut wird, Rang drei in ihrem Vorlauf, was aber nicht zur Finalteilnahme reichte.

Für Greta Hanselmann, die noch dem jüngeren U18-Jahrgang angehört, war es schon ein Erfolg, dass sie sich überhaupt für die Titelkämpfe qualifizieren konnte. Das MTV-Talent, wie Felix Adam aus der Trainingsgruppe von Paul Fengler, sollte in Sindelfingen hauptsächlich Erfahrungen für zukünftige hochkarätige Wettkämpfe sammeln. Gegen bis zu drei Jahre ältere Konkurrentinnen belegte sie in ihrem Vorlauf über 800 Meter den siebten Platz und erzielte in 2:19,83 Minuten eine recht ansprechende Zeit.
Danke an Theo Kiefner für die Fotos