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MTV Meet-IN

Seit 1989 findet das MTV Meet-IN statt, das mittlerweile als Bayern-Top-Meeting in den Wettkampfkalendern geführt wird. Jedes Jahr nutzen die besten deutschen Stabhochspringer diesen Wettkampf als Qualifikationsmöglichkeit für internationale Meisterschaften. Preisgelder für das Erzielen eines Stadionrekords werden ebenfalls vergeben.

18. MTV Meet-IN: Stabhochsprung-Elite trifft sich wieder im MTV-Stadion

veröffentlicht um 28.05.2019, 15:53 von MTV Ingolstadt Leichtathletik   [ aktualisiert: 28.05.2019, 15:58 ]

Ingolstadt (ebk) Eine Woche vor der 18. Auflage des MTV Meet-IN steht bereits ein hochkarätiges Feld im Stabhochsprung fest. Am Sonntag, 2. Juni, kämpft die deutsche Stabhochsprung-Elite dabei nicht nur um den Sieg, im Fokus stehen vor allem die Normen für die Weltmeisterschaften in Doha/Katar und die U23-EM in Schweden.

An der Spitze der Meldeliste steht Bo Kanda Lita Baehre, der neue Hoffnungsträger des deutschen Stabhochsprungs. Der erst 20 Jahre alte Athlet das TSV Bayer Leverkusen hat die nationale Stabhochsprungszene in den vergangenen Jahren regelrecht aufgemischt. Zu seinen deutschen Meistertiteln 2017 und 2018 fügte er in dieser Hallensaison den nationalen Titel und Platz sieben bei den Europameisterschaften hinzu. Mit seinem persönlichen Rekord von 5,70 Metern ist er nur einen Zentimeter von der WM-Norm für Doha entfernt. Die U23-Norm von 5,40 Metern hat Lita Baehre, der die DLV-Rangliste derzeit mit 5,60 Metern anführt, schon in der Tasche. Drei weitere Youngster haben ebenfalls die U23-Europameisterschaften im Blick: Philipp Kass (SV Werder Bremen), Nico Fremgen (LAZ Zweibrücken) und der irische Springer Sean Roth wollen bei ihrem ersten Start in Ingolstadt ein deutliches Ausrufezeichen setzen.

Bundestrainerin Christine Adams, die zum ersten Mal im MTV-Stadion zu Gast sein wird, hat aber auch ein Auge auf die etablierten Springer aus ihrem National-Team. Mit Malte Mohr (TV Wattenscheid), der seinen Hausrekord von 5,91 Metern in Ingolstadt aufgestellt hat und nach Verletzungssorgen wieder eine gute Hallensaison absolviert hat, und dem Sindelfinger Florian Gaul sind zwei frühere Meet-IN-Sieger am Start. Daniel Clemens (LAZ Zweibrücken), der Zweite des Vorjahres, und Jakob Köhler-Baumann (LG Filstal) kommen mit der Referenz einer gemeinsamen Bronzemedaille von den Deutschen Meisterschaften 2018 in Nürnberg auf die Schanz. Gordon Porsch (LG OVAG Friedberg-Fauerbach / PB 5,61 Meter) und Lamin Krubally (ASV Landau / PB 5,40 Meter) vervollständigen das Feld.

Als zweiten hochkarätigen Wettbewerb haben die Verantwortlichen des MTV Ingolstadt den 110 Meter Hürdenlauf der Männer ins Programm genommen, wo sich MTV-Athlet Maximilian Bayer dem Ingolstädter Publikum vorstellen wird. Er hat kürzlich beim Meeting in Dresden seine 100 Meter-Bestzeit auf 10,70 Sekunden geschraubt und hofft nun, die verbesserten Sprintwerte auf die Hürdenstrecke umsetzen zu können. Sein härtester Konkurrent wird dabei Martin Vogel (LAC Erdgas Chemnitz) sein, der sich beim DM-Finale in Nürnberg mit dem vierten Platz hinter Bayer zufrieden geben musste.

Die Wettkämpfe am Sonntag, 2. Juni, beginnen um 14.30 Uhr mit dem Dreisprung und den Staffelläufen. Das Hauptprogramm mit dem Stabhochsprung, dem Hürdenlauf und den bayerischen Jugendmeisterschaften im Hindernislauf startet um 15.30 Uhr. Innenraumkarten gibt es am Veranstaltungstag an der Kasse im MTV-Stadion.

Vorjahressieger Torben Laidig (Foto: Archiv/Kiefner)

18. MTV Meet-IN am 2. Juni 2019

veröffentlicht um 29.04.2019, 06:08 von MTV Ingolstadt Leichtathletik   [ aktualisiert 31.05.2019, 04:09 von Martin Weinberger ]

Ausschreibung

Zeitplan
(Stand 31.05.19)  

Teilnehmer  (PDF)

MTV Meet IN 2018: Hohe Sprünge und schnelle Läufe beim 17. MTV Meet-IN

veröffentlicht um 01.07.2018, 01:35 von MTV Ingolstadt Leichtathletik   [ aktualisiert: 29.04.2019, 07:03 ]

Ingolstadt (ebk) Einen hochklassigen Wettkampf im Stabhochsprung mit drei Athleten, die die EM-Norm schon in der Tasche haben, bekamen die Zuschauer bei der 17. Auflage des MTV Meet-IN zu sehen. Zwar fehlte am Schluss als i-Tüpfelchen ein Ausreißer nach oben, doch mit 11 Springern, die Höhen von fünf Meter und mehr zu bieten hatten, war ein kurzweiliger und spannender Wettkampf garantiert. Auch eine kurze Regenunterbrechung tat der hervorragenden Stimmung im MTV-Stadion keinen Abbruch.

Mit 5,54 Meter entschied der 24 Jahre alte Torben Laidig (LAV Stadtwerke Tübingen) bei seinem erst zweiten Start in Ingolstadt den Stabwettbewerb für sich und konnte sich von Herrnbräu-Geschäftsführer Gerhard Bonschab den Siegerscheck überreichen lassen. Nach Platz zwei im Jahr 2016 unterstrich der sympathische Athlet mit dem Sieg gegen seine direkten Konkurrenten Daniel Clemens (LAZ Zweibrücken) und Karsten Dilla (TSV Bayer Leverkusen) die Ambitionen auf einen Startplatz bei der EM in Berlin. Clemens, der ebenfalls 5,54 Meter meisterte, dafür aber einen Versuch mehr als Laidig benötigte, musste sich mit Platz zwei zufrieden geben, war nach der harten Trainingsphase, in der die Athleten derzeit stecken, aber mehr als zufrieden. Favorit Karsten Dilla, der beim Einspringen noch den besten Eindruck aller Springer gemacht hatte, kam nach einem guten Versuch über 5,36 Meter nicht mehr richtig in den Wettkampf. So musste er den Überraschungsmann des Tages Torben Blech (TSV Bayer Leverkusen) noch an sich vorbeiziehen lassen. Der Zehnkämpfer nutzte die gute Stimmung an der Wettkampfanlage und stellte mit 5,42 Metern einen neuen Hausrekord auf. Der frühere Vizeweltmeister Malte Mohr (TV Wattenscheid) war mit seinem Wettkampf in Ingolstadt nicht ganz zufrieden. Er hofft noch auf den EM-Zug aufspringen zu können. Mit übersprungenen 5,30 Metern hat er sich immerhin einen Starplatz für die DM in Nürnberg gesichert, wo dann endgültig die EM-Tickets vergeben werden.

Beim 17. MTV Meet-IN brachten auch die Wettbewerbe im Schatten des überragenden Stabhochsprungs gute Ergebnisse. Zwar war die Teilnehmerzahl etwas geringer als in den letzten beiden Jahren, doch gab es vor allem auf der Laufbahn schnelle Zeiten zu bewundern. MTV-Leichtathletik-Chef Martin Weinberger und Wettkampfleiter Karl Eberle haderten in diesem Zusammenhang aber mit ein paar ausländischen Spitzenathleten, der sich zwar auf die Meldeliste setzen ließen, es aber nicht einmal für nötig hielten, mit einer kurzen Nachricht abzusagen.

Eine löbliche Ausnahme war hier der junge Slowene Nino Celic, dessen gültige Versuche beim Weitsprung der Männer alle über die Sieben-Metermarke gingen. Nach seinem klaren Erfolg mit 7,21 Metern kündigte Celic an, auch nächstes Jahr als Test vor den U23-Europameisterschaften nach Ingolstadt zu kommen, trotz der Anreise von gut 700 Kilometern. Bei den Kurzstrecken der Männer und Frauen zeigten sich die bayerischen Spitzensprinter gut für die deutschen Titelkämpfe in drei Wochen in Nürnberg gerüstet. Patrick Schneider (LAC Quelle Fürth) brachte sich mit seinem Doppelsieg über 100 und 200 Meter in 10,94 bzw. 21,42 Sekunden für Nürnberg in die Favoritenstellung auf der Stadionrunde. Auch bei der Nominierung einer 4 x 400 Meter-Staffel für die Heim-EM in Berlin wird wohl kein Weg an ihm vorbei führen. Die 100 Meter bei den Frauen waren eine klare Sache für Nationalmannschaftsläuferin Amelie-Sophie Lederer (LAC Quelle Fürth), die in Vorlauf und Endlauf in 11,87 und 11,90 Sekunden gut zehn Meter vor dem Feld ins Ziel kam. Ein erwartet spannendes Duell gab es über 200 Meter. Die erst 17 Jahre alte Svenja Pfetsch (SC Vöhringen) steigerte sich auf 24,30 Sekunden und gewann vor der süddeutschen Vizemeisterin Katharina Eich (SSV Ulm), die 24,72 Sekunden benötigte. Pfetsch setzte sich damit in der deutschen U18-Rangliste auf Platz zwei hinter MTV-Talent Mona Mayer, die am Wochenende vor ihrem Einsatz bei den Junioren-Europameisterschaften eine Wettkampfpause einlegte.

Auf den längeren Strecken waren die Läufe der Männer von der Qualität her diese Jahr besser besetzt als die Frauenrennen. So siegte über 800 Meter der Neuseeländer Rhys Bishop in starken 1:52,90 Minuten. Thorben Dietz (LG Filstal) aus Baden-Württemberg lief als Sieger über 3000 Meter in 8:31,15 Minuten eine der besten zwanzig deutschen Zeiten in diesem Jahr. Der Siebte der deutschen Meisterschaften über 5000 Meter von Nürnberg 2015 hofft dieses Jahr auf einen ähnlichen Coup. Gute Ergebnisse bei den Sprüngen gab es bei den Frauen: Im Dreisprung siegte Anna Dupke (TS Herzogenaurach) mit 12,24 Metern. Den Hochsprung entschied Anna-Lena Sinn (LG Erlangen) mit 1,67 Metern vor der Französin Jade Bangoura (1,64 m) und MTV-Lokalmatadorin Jenny Birzl für sich, die mit 1,61 Metern Saisonbestleistung erzielte. Die erwarteten Zwei-Meter-Sprünge bei den Männern blieben dagegen aus. Altmeister Sebastian Kneifel (TV Wattenscheid) und der süddeutsche Meister Marko Manuel (MTV Ingolstadt) mussten sich nach einer Regenunterbrechung mit 1,95 bzw. 1,85 Metern zufrieden geben.

Aus regionaler Sicht überzeugte Dauerläufer Heiko Middelhoff (MTV Ingolstadt) als Dritter über 3000 Meter in 9:02,68 Minuten, sein Vereinskamerad Martin Stier wurde in 9:35,75 Minuten Achter. Gute Rennen über 1500 Meter zeigten die beiden MTV-Jugendlichen Moritz King (4:25,99) und Leon Rupp (4:30,50), die knapp vor MTV-Laufikone Miguel Lenz ins Ziel kamen. Zwei U18-Läuferinnen des MTV Ingolstadt schafften über 400 Meter bei den Frauen sogar den Sprung aufs Treppchen: Laura Böttcher mit neuer persönlicher Bestzeit von 59,97 Sekunden als Zweite und einen Platz dahinter Susanne Göbel in 61,10 Sekunden. Valerie Griesche (DJK Ingolstadt) kam über 800 Meter in 2:23,42 Minuten auf Platz sechs ins Ziel.

Bei den Nachwuchswettbewerben der Jugend U18 ragten aus regionaler Sicht drei Leistungen heraus. Daniel Kerner (MTV Ingolstadt), Zweiter im U18-Rennen über 100 Meter in 12,46 Sekunden, unterbot zusammen mit Felix Kraus, Leon Windpassinger und Leonhard Kraus in 47,91 Sekunden über 4 x 100 Meter die Norm für die deutschen Titelkämpfe der Jugend U16. Thomas Walcher von den Sportfreunden Reichertshofen siegte überraschend im 800 Meter-Lauf in guten 2:07,71 Minuten. Helen Hartmann (MTV Ingolstadt) glänzte auf ihrer Hausanlage als Zweite des Weitsprungs mit einer Steigerung auf 4,90 Meter.

Fotos: Kiefner

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MTV Meet IN 2018: Kampf um die EM-Normen bestimmt den Stabhochsprung beim 17. MTV Meet-IN

veröffentlicht um 26.06.2018, 23:55 von MTV Ingolstadt Leichtathletik   [ aktualisiert: 29.04.2019, 07:03 ]

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Ingolstadt (ebk) Wer am ersten fußballfreien Tag nach der WM-Vorrunde Lust darauf hat, Spitzensport in Biergarten-Atmosphäre hautnah und live statt nur vor dem Fernseher zu erleben, hat am Freitag, dem 29 Juni die beste Gelegenheit dazu. Das 17. MTV Meet-IN mit Stabhochsprung der Spitzenklasse geht ab 17 Uhr im MTV-Stadion über die Bühne. Am Start ist ein bunter Mix aus deutschen Sportler und Teilnehmern aus Sambia, Südafrika, Lettland, Slowenien und weiteren europäischen Staaten.

Im Mittelpunkt stehen dabei wie die Jahre zuvor die DLV-Stabartisten. Die im August anstehende Heim-EM im Berliner Olympiastadion verleiht dem MTV Meet-IN 2018 einen besonderen Stellenwert. Bis Mitte Juni hatten fünf deutsche Springer die EM-Norm von 5,60 Metern erfüllt. Olympiateilnehmer Karsten Dilla (Leverkusen), Meet-IN-Sieger 2014, zog am Wochenende in Madrid mit 5,61 Metern nach, so dass nun drei der sechs deutschen Athleten mit bereits erfüllter Norm in Ingolstadt am Start sein werden. Torben Laidig (Tübingen), der Zweite des Meet-IN 2016, und Daniel Clemens (Zweibrücken) haben ebenfalls schon die 5,60 Meter übersprungen. Für sie und Dilla gilt es in Ingolstadt, sich vor der endgültigen Nominierung, die nach den deutschen Titelkämpfen in Nürnberg erfolgt, mit guten Leistungen für einen der drei Startplätze zu empfehlen. Diese drei Springer werden wohl auch den Kampf um die Siegprämie unter sich ausmachen. Als Außenseiter geht Florian Gaul (Sindelfingen) in den Wettkampf. Nach seinen Meet-IN-Siegen von 2015 und 2016 war seine Saison 2017 von Verletzungen geprägt, die 5,30 Metern zum Saisoneinstieg am letzten Wochenende lassen aber auf bessere Höhen hoffen. Ähnliches gilt für den früheren Vizeweltmeister und Meet-IN-Seriensieger Malte Mohr (Wattenscheid), der nach zwei Seuchenjahren wieder Anschluss an die europäische Spitze sucht. Er hat für Ingolstadt eine Wildcard und wird sich erst nach dem Abschlusstraining am Donnerstag für oder gegen einen Start entscheiden. 5,30 Meter sind dagegen das Ziel des frisch gebackenen süddeutschen Meisters Dennis Schober (Landau/Pfalz), um sich wenigstens noch einen Startplatz für die DM in Nürnberg zu sichern. Vielleicht gibt es aber wie im Vorjahr eine Überraschung durch einen ausländischen Gast. 2017 düpierte der damals erst 20 Jahre alte finnische Hallen-Champion Urho Kujanpaa die Konkurrenz und gewann sensationell vor Karsten Dilla. Der Finne war damit nicht nur der bisher jüngste Meet-IN-Sieger, sondern auch der einzige Athlet, der die Dominanz der „DLV-Stabis“ in 16 Jahren durchbrechen konnte. Ein solches Szenario ist auch dieses Jahr nicht auszuschließen. Mit Mareks Arents (Lettland) hat ein Athlet mit einem Hausrekord von 5,71 Metern für Ingolstadt gemeldet. Der Lette kommt mit der Empfehlung von Platz sechs bei den letzten Europameisterschaften in Amsterdam, wo er alle DLV-Starter hinter sich lassen konnte. Drei Wochen vor den deutschen Meisterschaften in Nürnberg ist somit ein spannender Wettkampf garantiert.

Traditionell werden den Zuschauern im MTV-Stadion auch stark besetzte Läufe von 100 bis 3000 Metern und hochklassige Weit- und Dreisprungwettbewerbe geboten. In dem auch mit Athleten aus Afrika besetzten Weit- und Dreisprung sind von den Meldeleistungen her sogar die Stadionrekorde in Gefahr. Der mehrfache österreichische Meister Julian Kellerer (Klagenfurt) wird sich hier mit dem starken Südafrikaner Maurice Mathabela duellieren, der auf seiner Europa-Tour in Ingolstadt Station macht. Bei den international besetzten Sprints versucht sich Amelie-Sophie Lederer (Fürth), bei der WM 2017 in London im deutschen Staffelaufgebot, mit flotten Zeiten für Berlin zu empfehlen. Favorit bei den Kurzsprints der Männer ist Hazemba Chidamba (Sambia) der mit Zeiten unter 10,40 Sekunden über 100 Meter und 20,60 Sekunden über 200 Meter aufwarten möchte. Aus Sicht von Gastgeber MTV Ingolstadt gehört der neu ins Programm aufgenommene Hochsprung zu den Highlights. Jenny Birzl, amtierende oberbayerische U20-Meisterin, und der neue süddeutsche Meister Manuel Marko (beide MTV Ingolstadt) treffen hier auf Spitzenkonkurrenz aus ganz Bayern.

Die Wettkämpfe beginnen mit dem Dreisprung, dem Hochsprung der Frauen, den Staffelläufen und den Vorläufen über 100 Meter ab 16 Uhr. Das Hauptprogramm mit dem Stabhochsprung und Hochsprung der Männer, den Finalläufen sowie dem Weitsprung startet ab 17 Uhr. Innenraumkarten für Plätze direkt an der Stabhochsprunganlage sind an der Abendkasse erhältlich.

17. MTV Meet-IN am 29. Juni 2018

veröffentlicht um 01.04.2018, 13:33 von MTV Ingolstadt Leichtathletik   [ aktualisiert: 30.06.2018, 08:39 ]

Überraschungen beim 16. MTV Meet-IN mit finnischem Stabhochsprungsieg

veröffentlicht um 19.06.2017, 13:11 von MTV Ingolstadt Leichtathletik

Ingolstadt (ebk) Nicht die erfolgsgewohnten deutschen Stabhochspringer, sondern ein finnischer Youngster und die Langsprinter setzten vor 750 Zuschauern die Glanzlichter bei der inzwischen schon 16. Auflage des MTV Meet-IN, dem hochkarätigsten Leichtathletik-Meeting in der Region.

Bei fast optimalen äußeren Bedingungen stand der Stabhochsprung-Wettkampf zu Beginn unter einem unglücklichen Stern. Malte Mohr (TV Wattenscheid 01), wie Vorjahressieger Florian Gaul (VfL Sindelfingen) noch extra vom Meeting in Dessau angereist, musste schon beim Aufwärmen wegen einer wieder aufgebrochenen Verletzung die Segel streichen. Florian Gaul scheiterte wie der Leverkusener Jonas Efferoth an seiner Anfangshöhe. Tomas Weckstein (Finnland), der beim Einspringen den besten Eindruck aller Teilnehmer gemacht hatte, baute bei seinen Sprüngen über 5,15 Meter ein regelrechtes Haus über der Latte, streifte sie aber beim Heruntergehen dreimal knapp ab, so dass auch für ihn ein „Salto nullo“ zu Buche stand.

Nachdem für Daniel Spiegelhoff (Bayer 04 Leverkusen) und Nick Southgate (Neuseeland) 5,00 beziehungsweise 5,15 Meter in die Wertung kamen, glaubten die Zuschauer an ein Duell zwischen den Leverkusenern Hendrik Gruber und Karsten Dilla, derzeit mit 5,60 und 5,50 Metern Nummer zwei und vier der deutschen Bestenliste. Der Stand nach den Sprüngen über 5,30 Meter in einem dann sehr spannenden Wettbewerb sah dann aber wie folgt aus: In Führung Urho Kujanpaa (Finnland), der die Höhe im zweiten Versuch meisterte, vor Gruber, Dilla und Leo Lohre (Sindelfingen), die drei Versuche benötigten. Kujanpaa, Dilla und Lohre, der mit 5,30 Metern seine Saisonbestleitung eingestellt hatte scheiterten dreimal an 5,40 Meter, die Gruber ausgelassen hatte.

Als der Favorit, der Deutschland bei der Mannschafts-Europameisterschaft am kommenden Wochenende im französischen Lille vertreten wird, bei 5,50 Metern keinen gültigen Versuch zustande brachte, war die Überraschung perfekt. Der Sieg ging an den amtierenden finnischen Hallenmeister Urho Kujanpaa, dahinter gemeinsam auf Platz zwei Dilla und Gruber. Leo Lohre musste sich wegen eines Fehlversuchs bei 5,15 Metern mit Platz vier begnügen. Kujanpaa ist nicht nur der erste ausländische Stabhochsprungsieger in der Geschichte des MTV Meet-IN, mit erst 20 Jahren ist er auch der jüngste. Mit dem Überraschungssieg dürfte er seinem Saisonziel, der Qualifikation für die U 23-EM, einen großen Schritt näher gekommen zu sein.

Die weiteren Glanzlichter wurden dann auf den längeren Sprintstrecken gesetzt. Patrick Schneider (LAC Quelle Fürth) katapultierte sich mit 46,60 Sekunden auf Platz zwei der deutschen Rangliste und bestätigte eindrucksvoll seinen Staffel-Nominierung für den Europacup in Lille. Auch über 200 Meter ließ er der Konkurrenz in starken 21,49 Sekunden keine Chance. Sieger über 100 Meter wurde Daniel Hundt (LG Stadtwerke München) in ansprechenden 10,85 Sekunden.

Über 200 Meter bei den Frauen kam es zum Duell zwischen Corinna Schwab (TV 1861 Amberg) und MTV-Lokalmatadorin Alica Schmidt, beide mit der deutschen Staffel schon für die U 20-EM qualifiziert. Schwab schaffte in 23,89 Sekunden eine weitere EM-Norm, Schmidt steigerte trotz eines durchwachsenen Starts ihre persönliche Bestzeit als Zweite auf 25,30 Sekunden. Die erst 15 Jahre alte Mona Mayer (MTV Ingolstadt) dominierte das Frauenrennen über 400 Meter nach Belieben. Der Lohn waren mit 55,87 Sekunden eine neue persönliche Bestzeit und Platz vier in der deutschen U18-Rangliste. Zuvor hatten Schmidt und Mayer zusammen mit Sophie Eckl und Kathrin Göbel über 4 x 100 Meter in 48,12 Sekunden die beste Zeit einer bayerischen Jugendstaffel in diesem Jahr erreicht.

Das Rennen über 1500 Meter bei den Frauen ging an eine bekannte Ingolstädter Läuferin, die inzwischen für die LG Telis Finanz Regensburg startet: Cornelia Griesche siegte in Saisonbestzeit von 4:28,83 Minuten. Das wertvollste Resultat in den Sprungdisziplinen zeigte Dreisprungsiegerin Giovanna Berto (Italien) mit 12,55 Metern.

In allen Altersklassen gab es zudem starke Auftritte von Ingolstädter Sportlern. Im Weitsprung der Frauen sicherte sich Antonia Richter (SV Zuchering) mit 5,35 Metern Silber, MTV-Athlet Mario Saur kam bei den Männern mit 6,52 Metern auf Rang sechs. Über 800 Meter starteten zwei Jugendliche des MTV Ingolstadt bei den Aktiven: Sofie Nixdorf (2:23,43 Minuten) wurde Dritte, Fabian Riegelsberger (1:58,26 Minuten) Neunter. Die 3000 Meter der Männer, die an den Ex-MTVler Heiko Middeloff (Fürth) gingen, beendete Martin Stier (MTV Ingolstadt) in 9:30,98 Minuten als Dritter.

Bei der Jugend U18 kamen zwei MTV-Talente mit neuen Bestzeiten aufs Treppchen: Leon Rupp als Zweiter über 800 Meter in 2:10,07 Minuten und Maximilian Fischer über 100 Meter als Dritter in 11,24 Sekunden, was gleichzeitig die Norm für die Deutschen U 18-Meisterschaften bedeutete. Kathrin Göbel (MTV Ingolstadt) erreichte das Finale über 100 Meter, konnte dort aber ihre Vorlaufzeit von 13,22 Sekunden nicht mehr steigern und wurde Sechste.


Fotoalbum auf kbumm.de (extern)

MTV Meet-IN: Hochklassiges Leichtathletik-Fest im MTV-Stadion

veröffentlicht um 16.06.2017, 05:01 von MTV Ingolstadt Leichtathletik

Ingolstadt (ebk) Ein internationales Feld mit rund 300 Teilnehmern wird bei der 16. Auflage des MTV Meet-IN am morgigen Samstag, 17. Juni, im MTV-Stadion an den Start gehen. Beim am besten besetzten Leichtathletik-Meeting in der Region steht zwar traditionell der Stabhochsprung der Männer im Mittelpunkt, doch vor allem in den Sprintdisziplinen können die Zuschauer hochklassige Zeiten erwarten.
Für die deutschen Stabartisten geht es dabei nicht nur um die 1000 Euro Siegprämie, das MTV Meet-IN ist drei Wochen vor den Deutschen Meisterschaften in Erfurt ein wichtiger Fingerzeig in Richtung Qualifikation für die Weltmeisterschaften ab 5. August in London. Die Norm herfür steht bei 5,70 Meter, eine Höhe, die bisher nur Torben Laidig (Schwäbisch Hall), der Zweite des Meet-IN im Vorjahr, übersprungen hat. Er ist aber wegen einer in den USA erlittenen Verletzung derzeit zum Zuschauen verurteilt. Mit 5,60 Metern folgt in der DLV-Rangliste derzeit Hendrik Gruber (Leverkusen), der hofft, in Ingolstadt den Grundstein für seine erste Teilnahme an einem internationalen Großereignis legen zu können.

Die weiteren Starter, die wie Gruber in ihrer Karriere schon die 5,70 Meter gemeistert haben, sind die beiden Meet-IN-Sieger der vergangenen Jahre, Florian Gaul (VfL Sindelfingen) und Karsten Dilla (TSV Bayer 04 Leverkusen). Dilla, Olympiateilnehmer und EM-Siebter 2016, kommt mit recht ausgeglichenen Ergebnissen um 5,50 Meter nach Ingolstadt, lediglich der Ausreißer nach oben fehlt bisher. Vorjahressieger Gaul ist verletzungsbedingt sehr spät in die Saison eingestiegen, ob er nur einen Tag nach dem Meeting in Dessau die nötige Frische für eine Höhenflug wie im letzten Jahr hat, wird sich am Samstag herausstellen. Für internationales Flair im MTV-Stadion sorgen die beiden Finnen Urho Kujanpaa  und Tomas Wecksten sowie Nick Southgate aus Neuseeland, alle drei mit Bestleistungen im Bereich von 5,50 Metern. Ergänzt wird das Feld durch vier Athleten aus der erweiterten nationalen Spitze: Leo Lohre (VfL Sindelfingen) und U 23-Junior Tim Jäger (TSV Bayer 04 Leverkusen) sind zum ersten Mal in Ingolstadt dabei, Daniel Spiegelhoff und der frühere Bochumer Sebastian Vogt (TSB Bayer 04 beide Leverkusen) waren schon bei früheren Meet-INs zu Gast.

Interessante Duelle dürfen die Leichtathletikfreunde über 100 und 200 Meter erwarten. Der mit 10,40 Sekunden derzeit stärkste bayerische Sprinter Aleksandar Askovic (Augsburg) trifft auf beiden Strecken auf Patrick Schneider (Fürth), Mitglied der DLV-Staffel über 4 x 400 Meter bei den Europameisterschaften 2016. Hürdenspezialist Maximilian Bayer (MTV Ingolstadt, Foto unten), der am vergangenen Dienstag im finnischen Turku mit 13,71 Sekunden über 110 Meter Hürden Saisonbestzeit erzielt hat, möchte über die 100 Meter auch ein Wörtchen mitreden.

Bei den Frauen duellieren sich die beiden Langsprinterinnen Corinna Schwab (TV 1861 Amberg) und Alica Schmidt (MTV Ingolstadt), die sich am vergangenen Wochenende noch gemeinsam im DLV-Trikot für die U 20-Europameisterschaften qualifiziert haben. Schwab, schon über 400 Meter im Besitz der Einzelnorm, möchte dies auch über 200 Meter schaffen. Ein flottes Rennen über 400 Meter ist von der erst 15 Jahre alten Mona Mayer (MTV  Ingolstadt) zu erwarten, die sich nach ihren famosen 200 Metern von Regensburg ebenfalls für internationale Aufgaben empfehlen möchte. Auf dem Programm stehen weiterhin Mittelstrecken- und Staffelläufe sowie Wettbewerbe im Weit- und Dreisprung.

Beginn des Stabhochsprungs und des Hauptprogramms ist um 16 Uhr. Innenraumkarten mit kostenlosen Getränken (10 Euro) und normale Eintrittskarten (fünf beziehungsweise drei Euro) gibt es an der Abendkasse.


 Archivfoto: Kiefner

MTV Meet IN 2017: Hochklassiges Stabhochsprung-Feld steht

veröffentlicht um 02.06.2017, 06:39 von MTV Ingolstadt Leichtathletik   [ aktualisiert: 03.06.2017, 08:29 ]



Ingolstadt (ebk) Die Planungen für das MTV Meet-IN, das am Samstag, 17. Juni, ab 16 Uhr im MTV-Stadion über die Bühne gehen wird, sind so gut wie abgeschlossen. Die Leichtathletik-Freunde aus der Region können sich vor allemim Stabhochsprung über einen spannenden Wettkampf freuen. In Zusammenarbeit mit Bundetrainer Jörn Elberding, einem ausgewiesenen Fan des Ingolstädter Meetings, ist es den Verantwortlichen des MTV Ingolstadt gelungen, ein hochklassiges internationales Starterfeld zu verpflichten.

Für die deutschen Stabartisten geht es dabei nicht nur um die 1000 Euro Siegprämie, das MTV Meet-IN ist traditionsgemäß der erste Fingerzeig in Richtung Qualifikation für die Weltmeisterschaften ab 5. August in London. Die Norm herfür steht bei 5,70 Meter, eine Höhe die schon drei der für Ingolstadt gemeldeten Springer in ihrer Karriere übersprungen haben. Florian Gaul (VfL Sindelfingen), der Meet-IN-Sieger 2015 und 2016, mit 5,77 Metern Erster der DLV-Rangliste 2016, führt die aktuelle Meldeliste an. Seine größten Konkurrenten im MTV-Stadion dürften die beiden Leverkusener Karsten Dilla und Hendrik Gruber sein. Dilla, Olympiateilnehmer und EM-Siebter im letzten Jahr, hat einen Hausrekord von 5,73 Meter, zu seinen größten Erfolgen zählt der Meet-IN-Sieg 2014. Hendrik Gruber, der mit einer Hallenbestleistung von 5,75 Metern zu Buche steht, möchte sich nach mehreren Erfolgen bei der Universade auch für London empfehlen. Sein Saisoneinstig von 5,60 Metern bei einem Meeting in Polen ist jedenfalls vielversprechend.

Für internationales Flair im MTV-Stadion sorgen die beiden Finnen Urho Kujanpaa und Tomas Wecksten sowie Nick Southgate aus Neuseeland, alle drei mit Bestleistungen jenseits der 5,50 Meter. Ergänzt wird das Feld durch drei Athleten aus der Leverkusener Springergarde: U 23-JuniorTim Jäger, Daniel Spiegelhoff und der frühere Bochumer Sebastian Vogt sind jederzeit für Höhen deutlich über 5,20 Meter gut.

Für den Zweiten des letztjährigen Meet-IN, Torben Laidig(Schwäbisch Hall), kommt der Wettkampf in Ingolstadt wohl noch zu früh. Er hat bei einem Meeting in Austin/Texas als einziger DLV-Athlet bisher die 5,70 Meter übersprungen, sich dann aber eine Verletzung zugezogen. So bleibt der zehnte Startplatz erst einmal für Malte Mohr (TV Wattenscheid) reserviert, der sich nach einer starken Hallensaison wieder mit Rückenproblemen herumschlägt und noch keine endgültige Startzusage geben kann.

Bei den Rahmenwettbewerben stehen vor allem die MTV-Asse im Mittelpunkt. So wird Hallen-EM-Teilnehmer Maximilian Bayer über 110 Meter Hürden sein Debüt vor heimischem Publikum geben. Sein Fokus liegt ganz klar auf einer Teilnahme bei der WM in London. Ebenfalls mit internationalen Titelkämpfen liebäugeln die 400-Meter-Läuferinnen Alica Schmidt (U 20) und Mona Mayer (U 18). Sie testen beim Meet-IN ihre Sprintschnelligkeit über 100 und 200 Meter.

16. MTV Meet-IN am 17. Juni 2017

veröffentlicht um 29.01.2017, 06:58 von MTV Ingolstadt Leichtathletik   [ aktualisiert 19.06.2017, 15:03 von Martin Weinberger ]

MTV Meet-IN 2016: Hohe Sprünge, starke Läufe und Gold für Lisa Basener

veröffentlicht um 26.06.2016, 12:15 von MTV Ingolstadt Leichtathletik   [ aktualisiert: 29.01.2017, 05:23 ]

Ingolstadt (ebk) Zwar standen beim 15. MTV Meet-IN die Stabhochspringer mit der - leider um eine Woche zu spät - erfüllten EM—Norm von Florian Gaul (Sindelfingen) im Mittelpunkt, doch gab es bei den Läufen ebenfalls Leistungen, die hohen Standards genügten. Dazu kam ein besonderes Zuckerl für die Ingolstädter Leichtathletikfans: Ein kompletter Medaillensatz für Lisa Basener (MTV), Sophie Nixdorf (DJK) und Johannes Stahr (Lifepark) bei den Rennen um die bayerischen Meistertitel  auf den Hindernisstrecken.

Ein kleines aber feines internationales Feld nutzte die optimalen Bedingungen im MTV-Stadion zu einem spannenden Wettbewerb, dem Vorjahressieger Florian Gaul vor zahlreichen begeisterten Zuschauern seinen Stempel aufdrückte. Etwas enttäuscht waren nur die beiden Gäste aus der Schweiz. Der frühere US-Boy Mitch Greeley, der eigentlich die Schweizer EM-Norm von 5,55 Metern angreifen wollte, produzierte bei 5,20 Metern einen Salto-Nullo. Dominik Alberto, schon für Amsterdam qualifiziert, blieb trotz eines starken Eindrucks beim Einspringen mit übersprungenen 5,10 Metern hängen. Lamin Krubally (ASV Landau), mit 5,20 Metern Vierter, und Jakob Köhler-Baumann (LG Filstal), mit 5,30 Metern Dritter, scheiterten knapp an 5,40 Metern, was für beide neuen Hausrekord bedeutet hätte.  So kam es zum Showdown zwischen dem DM-Dritten Torben Laidig (WGL Schwäbisch Hall), der inclusive 5,50 Meter alle Höhen im ersten Versuch meisterte, und Florian Gaul, der für die 5,50 Meter drei Versuche benötigte. Die 5,65 Meter, die beide dann  auflegen ließen, waren für Laidig noch etwas zu hoch. Florian Gaul baute dagegen im dritten Versuch ein richtiges Haus über die Höhe: (zu späte) EM-Norm, aber immerhin Qualifikationshöhe für den DLV-B-Kader. Drei sehr gute, nur hauchdünn gerissene Versuche über die Olympia-Norm von 5,70 Metern beendeten ein spannendes Springen, das Florian Gaul auf Platz zwei der DLV-Bestenliste katapultierte. Für die Olympia-Qualifikation bleiben ihm nun noch zwei Wochen.

Ein Starter in Ingolstadt hatte das EM-Ticket schon in der Tasche, ob es für Olympia reichen wird entscheidet sich erst in Amsterdam. Der DM-Dritte über 400 m Patrick Schneider (LAC Quelle Fürth), der bei den Europameisterschaften im deutschen 4x400 – Meter – Team stehen wird, sorgte auf den kurzen Sprintstrecken für flotte Zeiten. Als Sieger über 100 und 200 Meter in 10,73 und 21,12 Sekunden in jeweils neuer persönlicher Bestzeit zeigte er den zahlreichen Zuschauern, dass die Schnelligkeitswerte in Richtung Amsterdam auf jeden Fall stimmen. Einen Doppelsieg für eine Athletin der LAC Quelle Fürth gab es auch bei den Frauen.  Franziska Wahl gewann die 200 und 400 Meter in starken 24,18 und 54,77 Sekunden. Die vielleicht wertvollste Leistung bei den Frauen lieferte die erst 20 Jahre alte Slowenin Mateja Pokrivac über 800 Meter ab. Sie profitierte von der beim Meet-IN schon lange üblichen Praxis, die Läufe unabhängig vom Geschlecht nach Bestzeiten zu sortieren. Im zweitschnellsten Lauf der Männer steigerte sie sich auf 2:06,23 Minuten, eine Zeit, die sie, wie sie selbst nach dem Rennen sagte, mangels nationaler Konkurrenz in Slowenien kaum hätte laufen können. So werden wir sie im nächsten Jahr bei den U23-Europameisterschaften wieder zu sehen bekommen. Den längsten „Arbeitstag“ im MTV-Stadion hatte paradoxerweise die Schnellste des letzten Wettbewerbs. Lea Süß (LAC Quelle Fürth) absolvierte die 3000 Meter der Frauen in 10:17,81 Minuten als klare Siegerin. Bis sie aber die von der NADA geforderte Dopingprobe abgeben konnte, vergingen nochmals zweieinhalb Stunden.

Bei vielen Läufen konnten sich auch Sportler aus der Region im Spitzenfeld platzieren, so Valerie Griesche (DJK) als Fünfte über 800 Meter in 2:19,94 Minuten und die beiden MTV-Starter Heiko Middelhoff (8;45,14 Minuten) und Jonas Zweck (8:52,50 Minuten) auf den Plätzen vier und sechs über 3000 Meter. Einen extrem starken Eindruck machten aber viele Ingolstädter Talente, die noch der Jugendklasse angehören, beim Meet-IN aber sehr erfolgreich den Vergleich mit den Erwachsenen gesucht haben. Über 100 und 200 Meter schaffte es Luis Windpassinger (MTV) mit 11,10 und 22,70 Sekunden zweimal ins Finale. Über 400 Meter landeten Manuel Mand (MTV; 51,03 Sekunden) und Eugen Strigunow (DJK; 52,18 Sekunden) auf den Rängen drei und fünf. Die erst 15 Jahre alte Laura Schiffner (60,58 Sekunden) und ihre ein Jahr ältere DJK-Kameradin Marie Hedrich (61,27 Sekunden) kamen über 400 Meter mit neuen persönlichen Rekorden auf die Plätze vier und fünf. Bestzeit gab es auch für Alica Schmidt (MTV) in 25,63 Sekunden als Sechste über die für sie ungewohnt kurzen 200 Meter. Celina Jelinek (MTV Pfaffenhofen) rundete als Zweite des Dreisprungs mit 10,84 Metern die Spitzenresultate ab.

Auch in den reinen Jugendwettbewerben hatten die verantwortlichen Trainer allen Grund zur Freude. In ihrem ersten Rennen über 1500 Meter Hindernis (U18) holte Lisa Basener (MTV) nicht nur den bayerischen Meistertitel. In 5:07,59 Minuten unterbot sie die DM-Norm um mehr als zwölf Sekunden und hat mit den 800 und 1500 Metern nun drei Optionen für die nationalen U18- Titelkämpfe in Mönchengladbach. Sophie Nixdorf (DJK) kam über 2000 Meter Hindernis (U20) in 7:42,42 Minuten ins Ziel und gewann damit Silber. Johannes Stahr (Lifepark Max Ingolstadt) sicherte sich bei der männlichen Jugend U20 in 6:41,45 Minuten den dritten Rang.

Zu den Medaillen bei den bayerischen Hindernismeisterschaften kamen noch sechs Plätze auf dem Siegerpodest bei den Meet-IN- Bewerben der Jugend U18. Den Dreisprung beendeten Benno und Lukas Brandstetter (MTV Pfaffenhofen) mit 11,40 und 11,21 Metern  auf Platz zwei und drei, ihre Vereinskameradin Maria Krabatsch wurde mit 9,93 Metern ebenfalls Dritte. Eine deutliche Steigerung seiner Bestzeit auf 11,33 Sekunden brachte Erik Thees (MTV) im 100 Meter-Lauf auf den dritten Platz. Clara Hedrich (DJK) und Kathrin Göbel (MTV) landeten dazu im Weitsprung mit 4,86 und 4,53 Metern auf den Rängen zwei und drei.

Ergebnisliste



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