MTV_Meet-IN_2016_small

Freitag,
24. Juni 2016


MTV Meet-IN: Hohe Sprünge, starke Läufe und Gold für Lisa Basener

veröffentlicht um von MTV Ingolstadt Leichtathletik

Ingolstadt (ebk) Zwar standen beim 15. MTV Meet-IN die Stabhochspringer mit der - leider um eine Woche zu spät - erfüllten EM—Norm von Florian Gaul (Sindelfingen) im Mittelpunkt, doch gab es bei den Läufen ebenfalls Leistungen, die hohen Standards genügten. Dazu kam ein besonderes Zuckerl für die Ingolstädter Leichtathletikfans: Ein kompletter Medaillensatz für Lisa Basener (MTV), Sophie Nixdorf (DJK) und Johannes Stahr (Lifepark) bei den Rennen um die bayerischen Meistertitel  auf den Hindernisstrecken.

Ein kleines aber feines internationales Feld nutzte die optimalen Bedingungen im MTV-Stadion zu einem spannenden Wettbewerb, dem Vorjahressieger Florian Gaul vor zahlreichen begeisterten Zuschauern seinen Stempel aufdrückte. Etwas enttäuscht waren nur die beiden Gäste aus der Schweiz. Der frühere US-Boy Mitch Greeley, der eigentlich die Schweizer EM-Norm von 5,55 Metern angreifen wollte, produzierte bei 5,20 Metern einen Salto-Nullo. Dominik Alberto, schon für Amsterdam qualifiziert, blieb trotz eines starken Eindrucks beim Einspringen mit übersprungenen 5,10 Metern hängen. Lamin Krubally (ASV Landau), mit 5,20 Metern Vierter, und Jakob Köhler-Baumann (LG Filstal), mit 5,30 Metern Dritter, scheiterten knapp an 5,40 Metern, was für beide neuen Hausrekord bedeutet hätte.  So kam es zum Showdown zwischen dem DM-Dritten Torben Laidig (WGL Schwäbisch Hall), der inclusive 5,50 Meter alle Höhen im ersten Versuch meisterte, und Florian Gaul, der für die 5,50 Meter drei Versuche benötigte. Die 5,65 Meter, die beide dann  auflegen ließen, waren für Laidig noch etwas zu hoch. Florian Gaul baute dagegen im dritten Versuch ein richtiges Haus über die Höhe: (zu späte) EM-Norm, aber immerhin Qualifikationshöhe für den DLV-B-Kader. Drei sehr gute, nur hauchdünn gerissene Versuche über die Olympia-Norm von 5,70 Metern beendeten ein spannendes Springen, das Florian Gaul auf Platz zwei der DLV-Bestenliste katapultierte. Für die Olympia-Qualifikation bleiben ihm nun noch zwei Wochen.

Ein Starter in Ingolstadt hatte das EM-Ticket schon in der Tasche, ob es für Olympia reichen wird entscheidet sich erst in Amsterdam. Der DM-Dritte über 400 m Patrick Schneider (LAC Quelle Fürth), der bei den Europameisterschaften im deutschen 4x400 – Meter – Team stehen wird, sorgte auf den kurzen Sprintstrecken für flotte Zeiten. Als Sieger über 100 und 200 Meter in 10,73 und 21,12 Sekunden in jeweils neuer persönlicher Bestzeit zeigte er den zahlreichen Zuschauern, dass die Schnelligkeitswerte in Richtung Amsterdam auf jeden Fall stimmen. Einen Doppelsieg für eine Athletin der LAC Quelle Fürth gab es auch bei den Frauen.  Franziska Wahl gewann die 200 und 400 Meter in starken 24,18 und 54,77 Sekunden. Die vielleicht wertvollste Leistung bei den Frauen lieferte die erst 20 Jahre alte Slowenin Mateja Pokrivac über 800 Meter ab. Sie profitierte von der beim Meet-IN schon lange üblichen Praxis, die Läufe unabhängig vom Geschlecht nach Bestzeiten zu sortieren. Im zweitschnellsten Lauf der Männer steigerte sie sich auf 2:06,23 Minuten, eine Zeit, die sie, wie sie selbst nach dem Rennen sagte, mangels nationaler Konkurrenz in Slowenien kaum hätte laufen können. So werden wir sie im nächsten Jahr bei den U23-Europameisterschaften wieder zu sehen bekommen. Den längsten „Arbeitstag“ im MTV-Stadion hatte paradoxerweise die Schnellste des letzten Wettbewerbs. Lea Süß (LAC Quelle Fürth) absolvierte die 3000 Meter der Frauen in 10:17,81 Minuten als klare Siegerin. Bis sie aber die von der NADA geforderte Dopingprobe abgeben konnte, vergingen nochmals zweieinhalb Stunden.

Bei vielen Läufen konnten sich auch Sportler aus der Region im Spitzenfeld platzieren, so Valerie Griesche (DJK) als Fünfte über 800 Meter in 2:19,94 Minuten und die beiden MTV-Starter Heiko Middelhoff (8;45,14 Minuten) und Jonas Zweck (8:52,50 Minuten) auf den Plätzen vier und sechs über 3000 Meter. Einen extrem starken Eindruck machten aber viele Ingolstädter Talente, die noch der Jugendklasse angehören, beim Meet-IN aber sehr erfolgreich den Vergleich mit den Erwachsenen gesucht haben. Über 100 und 200 Meter schaffte es Luis Windpassinger (MTV) mit 11,10 und 22,70 Sekunden zweimal ins Finale. Über 400 Meter landeten Manuel Mand (MTV; 51,03 Sekunden) und Eugen Strigunow (DJK; 52,18 Sekunden) auf den Rängen drei und fünf. Die erst 15 Jahre alte Laura Schiffner (60,58 Sekunden) und ihre ein Jahr ältere DJK-Kameradin Marie Hedrich (61,27 Sekunden) kamen über 400 Meter mit neuen persönlichen Rekorden auf die Plätze vier und fünf. Bestzeit gab es auch für Alica Schmidt (MTV) in 25,63 Sekunden als Sechste über die für sie ungewohnt kurzen 200 Meter. Celina Jelinek (MTV Pfaffenhofen) rundete als Zweite des Dreisprungs mit 10,84 Metern die Spitzenresultate ab.

Auch in den reinen Jugendwettbewerben hatten die verantwortlichen Trainer allen Grund zur Freude. In ihrem ersten Rennen über 1500 Meter Hindernis (U18) holte Lisa Basener (MTV) nicht nur den bayerischen Meistertitel. In 5:07,59 Minuten unterbot sie die DM-Norm um mehr als zwölf Sekunden und hat mit den 800 und 1500 Metern nun drei Optionen für die nationalen U18- Titelkämpfe in Mönchengladbach. Sophie Nixdorf (DJK) kam über 2000 Meter Hindernis (U20) in 7:42,42 Minuten ins Ziel und gewann damit Silber. Johannes Stahr (Lifepark Max Ingolstadt) sicherte sich bei der männlichen Jugend U20 in 6:41,45 Minuten den dritten Rang.

Zu den Medaillen bei den bayerischen Hindernismeisterschaften kamen noch sechs Plätze auf dem Siegerpodest bei den Meet-IN- Bewerben der Jugend U18. Den Dreisprung beendeten Benno und Lukas Brandstetter (MTV Pfaffenhofen) mit 11,40 und 11,21 Metern  auf Platz zwei und drei, ihre Vereinskameradin Maria Krabatsch wurde mit 9,93 Metern ebenfalls Dritte. Eine deutliche Steigerung seiner Bestzeit auf 11,33 Sekunden brachte Erik Thees (MTV) im 100 Meter-Lauf auf den dritten Platz. Clara Hedrich (DJK) und Kathrin Göbel (MTV) landeten dazu im Weitsprung mit 4,86 und 4,53 Metern auf den Rängen zwei und drei.

Fotos: Kiefner

MTV Meet-IN: Stabhochspringer kämpfen um die Olympianorm

veröffentlicht um 20.06.2016, 07:52 von MTV Ingolstadt Leichtathletik   [ aktualisiert: 22.06.2016, 12:20 ]

Ingolstadt (ebk) Gut eine Woche nach den Deutschen Meisterschaften in Kassel trifft ein Teil der DLV-Elite am kommenden Freitag, 24. Juni, im MTV-Stadion auf starke internationale Konkurrenz zur Jagd auf Bestzeiten und Olympianormen. Im Fokus steht dabei wieder der Stabhochsprung mit einem hochklassigen internationalen Feld, dazu kommen stark besetzte Läufe und die bayerischen Titelkämpfen auf den Hindernisstrecken. Mit rund 300 Teilnehmern erwartet die Zuschauer ein stimmungsvolles Leichtathletikfest.

Dabei sind die deutschen Stabartisten gehörig unter Druck. Der Weltmeister von 2013 Raphael Holzdeppe (Zweibrücken), der in Kassel passen musste, kämpft noch mit den Folgen seiner bei der Hallen-DM erlittenen Fußverletzung und Malte Mohr (Wattenscheid), der Vizeweltmeister der Hallensaison von 2014, kommt nach einem völlig verkorksten Jahr 2015 erst allmählich wieder in Form. So hat derzeit nur der frisch gebackene deutsche Meister Tobias Scherbath (Leverkusen) die Olympianorm von 5,70 Metern in der Tasche, zur EM in Amsterdam in zwei Wochen wird er wohl nur von seinem Vereinskameraden Karsten Dilla begleitet. Die endgültige Entscheidung, wer außer Scherbath bei Olympia dabei ist, fällt aber erst Mitte Juli. So kommt dem Meeting in Ingolstadt eine Schlüsselrolle bei der Vergabe der Tickets für Rio zu.

Der Wahlmünchner Malte Mohr, dessen Formkurve trotz eines „Salto-nullo“ in Kassel wieder nach oben zeigt, trifft im MTV-Stadion auf Vorjahressieger Florian Gaul (Sindelfingen) dessen persönlicher Rekord bei 5,60 Metern steht. Dieser möchte gerne seinen Vorjahressieg wiederholen und wittert noch eine kleine Chance in Richtung internationaler Starts. Ähnliches gilt für den Zweiten des Vorjahres: Daniel Clemens (Zweibrücken), in Kassel noch verletzt, hofft fürs Meet-IN wieder fit zu werden. So fällt die Favoritenrolle für das Schanzer Meeting einem der Jüngsten im Starterfeld zu. Torben Laidig (Schwäbisch Hall), als Jahrgang 1994 noch bei den Junioren U23 startberechtigt, überzeugte in den USA bereits mit Sprüngen jenseits der 5,60 Meter und hat sich für seinen Einstand im MTV-Stadion einiges vorgenommen. Obwohl er erst kurzfristig aus den USA zurückgekehrt war, sicherte er sich vor einer Woche in Kassel mit dem dritten Platz seine erste DM-Medaille bei den Erwachsenen.

Um die Siegprämie von 1000 Euro werden auch zwei Springer aus dem Ausland ein gewichtiges Wort mitreden. Der US-Amerikaner Mitch Greeley mit einem Hausrekord von 5,56 Metern und sein Schweizer Trainingspartner Dominik Alberto vom LC Zürich sehen sich durchaus nicht als Außenseiter. Alberto reist mit der Empfehlung des Schweizer Hallentitels und eines ersten Platzes beim „Touch-the-Clouds“- Festival an. Mit seiner Siegeshöhe von 5,55 Metern hat er das EM-Ticket für Amsterdam schon sicher. Ergänzt wird das Klassefeld durch zwei starke Springer aus der jungen DLV-Garde: Lamin Krubally (PB 5,35 m) vom ASV Landau sowie Jakob Köhler-Baumann von der LG Filstal, der sich zuletzt ebenfalls auf 5,35 Meter steigern konnte.

International wird es im MTV-Stadion auf den Sprint- und Laufstrecken, wo neben einem starken Team aus Slowenien auch afrikanische Läufer an den Start gehen werden. Den Stadionrekord im Weitsprung, den der frühere Europameister Christian Reif mit 7,75  Metern hält, möchte der Passauer Senkrechtstarter Maximilian Entholzer angreifen, der erst kürzlich den U23-Landesrekord auf 7,81 Meter geschraubt hat.

Aus lokaler Sicht stehen die bayerischen Titelkämpfe auf den Hindernistrecken im Blickpunkt, die in das kurzweilige Meeting-Programm integriert sind. Lisa Basener (MTV Ingolstadt), Sophie Nixdorf (DJK Ingolstadt) und Johannes Stahr (Lifepark Max Ingolstadt) gehen keinesfalls als Außenseiter an den Start.

Das Vorprogramm mit dem Dreisprung und den Vorläufen in den Sprints beginnt am Freitag 24. Juni um 16 Uhr. Der Stabhochsprung mit dem Hauptprogramm ab 17 Uhr. Tribünen- und Innenraumkarten sind an der Abendkasse erhältlich.

Bayerische Seniorenmeisterschaften Lauf: Vier Titel für MTV-Evergreens

veröffentlicht um 14.06.2016, 13:08 von MTV Ingolstadt Leichtathletik   [ aktualisiert: 14.06.2016, 13:08 ]

Regensburg (ebk) Die Läufer des MTV Ingolstadt holen bei den Laufveranstaltungen der Bayerischen Seniorenmeisterschaften in Regensburg im Stadion am Weinweg vier der fünf Titel für die regionalen Leichtathletik.

Die mehrfache Deutsche Seniorenmeisterin Gerlinde Kolesa war über die Mittelstrecken einmal mehr nicht zu schlagen. In der Klasse W 60 siegte sie über 800 Meter und 1500 Meter mit klarem Vorsprung. Ihre Zeiten: 2:42,94 und 5:36,07 Minuten. Mit Miguel Lenz (M 45) und Jean-Jacques Faurie (M 50) holten zwei MTV-Senioren weitere Titel über 1500 Meter. Faurie lief 4:34,39 Minuten, Lenz kam nach 4:27,09 Minuten ins Ziel. Über 800 Meter holte sich Lenz dazu in 2:09,68 Minute die Silbermedaille. Zwei Medaillen gingen auch an den ältesten Teilnehmer aus der Region Ingolstadt. Kurt Soller (TV Münchsmünster) entschied bei den Männern M 75 den Weitsprung mit 3,80 Metern für sich und holte im Hochsprung mit 1,15 Metern Bronze.

Archivfotos: Kiefner, Windpassinger

Oberbayerische Meisterschaften Freising: Zweite DM-Norm für Lisa Basener

veröffentlicht um 14.06.2016, 13:05 von MTV Ingolstadt Leichtathletik

Freising (ebk) Trotz der schlechten Wetterbedingungen mit Dauerregen und Gegenwind zeigten die Leichtathleten des MTV Ingolstadt und des MTV Pfaffenhofen bei den oberbayerischen Meisterschaften mit zahlreichen Podestplätzen ihren guten Trainingszustand in Richtung überregionaler Aufgaben. Höhepunkte aus lokaler Sicht waren die beiden beeindruckenden Siege in der Jugend U 18 von Lisa Basener (MTV Ingolstadt) und Arne Leppelsack (MTV Pfaffenhofen), die die DM-Normen ihrer Altersklasse deutlich unterbieten konnten. 

Die Medaillen bei den Männern gingen auf das Konto von zwei Läufern des MTV Ingolstadt. Heiko Middelhoff sicherte sich über 1500 Meter in 4:11,04 Minuten den Titel, Jonas Zweck holte sich mit 1:57,03 Minuten über 800 Meter Silber. Ihr Vereinskamerad Martin Stier verpasste als Vierter über 5000 Meter in 16:29,53 Minuten das Treppchen nur knapp. Bester Sprinter war der noch der Jugend U20 angehörende Manuel Mand (MTV Ingolstadt) mit zwei siebten Plätzen über 100 und 200 Meter in 11,63 beziehungsweise 23,16 Sekunden. Gold bei den Frauen ging an Celina Jelinek im Dreisprung, die Athletin aus Pfaffenhofen sprang 10,59 Meter. Siebenkämpferin Kathleen Hollenberg sicherte sich über 400 Meter Hürden in 74,26 Sekunden den dritten Platz, außerdem landete die MTV-Sportlerin mit 10,02 Meter auf Platz acht im Endkampf des Kugelstoßens. Michaela Hagl (MTV Ingolstadt) nach längerer Pause wegen eines Auslandsaufenthalts mit den Plätzen fünf und sieben mit Diskus (36,41 Meter) und Kugel (10,27 Meter) sowie Antonia Richter (SV Zuchering) als Sechste des U 18-Weitsprungs mit 5,14 Metern steuerten die weiteren Finalplätze bei.

Die Glanzlichter aus regionaler Sicht setzten aber zwei U 18-Sportler, die ihre Konkurrenz nach Belieben beherrschten. Zuerst pulverisierte Arne Leppelsack über 400 Meter seine Bestzeit förmlich. In 49,66 Sekunden blieb er erstmals unter der 50-Sekunden-Schallmauer und sicherte sich das DM-Ticket. Das gleiche Bild bot sich kurze Zeit später bei den 1500 Metern der weiblichen Jugend U18: Lisa Basener weit vor dem restlichen Feld in neuer persönlicher Bestzeit und DM-Norm von 4:49,45 Minuten – nach den 800 Metern ihre mittlerweile zweite. Den dritten Titel holte ein wieder Läufer des MTV Pfaffenhofen: Christoph Heckmeier in 10:01,71 Minuten über 3000 Meter. Edelmetall gab es aber auch in den Sprungdisziplinen. Jenny Birzl (MTV Ingolstadt) wurde im Hochsprung mit 1,58 Metern Zweite. Lukas und Benno Brandstetter (MTV Pfaffenhofen) landeten im Dreisprung mit 10.95 und 10,71 Metern auf den Plätzen zwei und drei. Erik Thees (MTV Ingolstadt) erlief sich mit starken 23,36 Sekunden die Bronzemedaille über 200 Meter. Der weibliche Nachwuchs überzeugt weiter mit zahlreichen Endkampfplatzierungen.

Vom MTV Ingolstadt kam Sophie Eckl über 100 m in 13,27 Sekunden (Vorlauf 13,15) als Fünfte ins Ziel. Ihre Vereinskameradin Helen Linke erreichte im Weitsprung mit 4,88 Metern und im Speerwerfen mit 31,80 Metern jeweils Platz sechs. MTV-Wurfspezialistin Franziska Dumann erzielte mit dem Diskus (6. mit 23,41 Metern) und der Kugel (7. mit 9,52 Metern) jeweils neue persönliche Bestleistungen. Im Dreisprung kamen zwei Mädchen des MTV Pfaffenhofen auf die Ränge fünf und sechs: Marina Krabatsch mit 9,52 Meter knapp vor Franziska Bauer, die 9,52 Meter erreichte.

Fotos (teils Archiv): Kiefner, Windpassinger

Sprung Meet-IN: Stars sagen kurzfristig ab und Stefanie Aeschlimann verletzt sich

veröffentlicht um 13.06.2016, 14:47 von MTV Ingolstadt Leichtathletik   [ aktualisiert 13.06.2016, 18:00 von Martin Weinberger ]

Ingolstadt (ebk) Unter keinem guten Stern stand das 6. Sprung Meet-IN des MTV Ingolstadt am vergangenen Sonntag. Nach der verletzungsbedingten Absage der amtierenden deutschen Meisterin Lena Malkus (Münster) zog auch die WM-Sechste des Vorjahres Malaika Mihambo (Kurpfalz) am Abend vor dem Meeting ihre Meldung zurück. Zusätzlich musste Lokalmatadorin Stefanie Aeschlimann (MTV Ingolstadt) wegen einer leichten Zerrung beim Aufwärmen auf den Wettkampf verzichten.

Trotz der widrigen Wetterumstände konnten die Zuschauer vor allem beim Dreisprung recht gute Leistungen sehen. Den weitesten Satz bei den Frauen zeigte Elina Sterzing (Tübingen), die mit 13,35 Metern ihren Erfolg des Vorjahres wiederholte. Gleich  fünf Nachwuchsspringerinnen durchbrachen beim Wettkampf der weiblichen Jugend die 12-Metermarke. Leonie Neumann (Filder) gewann das U20-Springen mit 12,64 Metern vor der deutschen Hallenmeisterin Claudia Hillenhagen (Neubrandenburg), die 12,16 Meter erreichte. Starke 12,43 Meter lieferte Mara Häusler (Rostock) als U18-Siegerin ab. Antonia Richter (SV Zuchering) hielt als Weitsprungsiegerin mit 5,30 Metern die Ingolstädter Fahnen hoch.

Die größten Weiten bei den Männern gingen an zwei U20-Athleten. Der Österreicher Philipp Kronsteiner zeigte bei strömendem Regen mit 15,23 Metern seine Klasse vor dem erst 18 Jahre alten Paul Walschburger (Günzburg), der mit 14,91 zu 14,88 Metern Routinier Andreas Beraz (Fürth) hinter sich lassen konnte. Die einzigen Siebenmeter-Sprünge im Weitsprung zeigte mit Simon Zienert (Dresden) ebenfalls ein U20-Athlet; er siegte mit 7,19 Metern.

Ergebnisse

Fotos: Windpassinger

6. Sprung Meet-IN mit heißem Weitsprung-Duell: Deutsche Meisterin gegen WM-Sechste

veröffentlicht um 09.06.2016, 09:45 von MTV Ingolstadt Leichtathletik   [ aktualisiert 10.06.2016, 07:30 von Luis Windpassinger ]

Ingolstadt (ebk) Das Leichtathletik-Normenkarussell beginnt sich nun auch im Ingolstädter MTV-Stadion zu drehen. Am kommenden Sonntag kämpfen Weit- und Dreispringerinnen um die Normen für Olympia in Rio sowie die U 20-WM, zwei Wochen später beim großen MTV Meet-IN am 24. Juni stehen die Stabhochspringer und Läufer im Fokus, die sich für die  Europameisterschaften in Amsterdam und ebenfalls Olympia empfehlen wollen.

Prominenteste Teilnehmerinnen am Sprung-Meet-IN sind mit Lena Malkus (SC Preußen Münster) und Malaika Mihambo (LG Kurpfalz) zwei der stärksten Athletinnen aus dem Kreis der deutschen Weltklassespringerinnen. Obwohl beide erst 22 Jahre alt sind, können die aktuelle Deutsche Weitsprungmeisterin Lena Malkus und die WM-Sechste von Peking Malaika Mihambo bereits auf große internationale Erfolge zurückblicken. Malkus gewann Gold bei der U 20-EM 2011, Silber bei der U 20-WM 2012 sowie Gold bei der U 23-EM 2013, Mihambo holte die Goldmedaillen bei der U 20-EM 2013 und der U 23-EM 2015. Nach einer von Krankheit und Verletzungen geprägten Hallensaison nehmen beide Athletinnen das Meeting in Ingolstadt als wichtigen Test  eine Woche vor den deutschen Meisterschaften in Kassel. Mit ihrer genau ein Jahr alten Bestleistung von 6,94 Meter will Lena Malkus, die von Nachwuchs-Weitbundestrainerin Elke Bartschat trainiert wird, bereits in Ingolstadt ein Zeichen in Richtung EM- beziehungsweise Olympianorm setzen, die bei 6,65 beziehungsweise 6,70 Metern liegen. Ähnliches gilt für Malaika Mihambo, deren Hausrekord bei 6,90 Metern steht. Wegen der großen Klasse der DLV-Springerinnen stehen beide schon etwas unter Druck. Mit der zurzeit verletzten Sosthene Moguenara (7,16 Meter), Alexandra Wester (6,79 Meter) und Melanie Bauschke (6,70 Meter) haben bereits drei Athletinnen die Olympia-Norm für Rio erfüllt.

Bei den Dreisprung-Wettbewerben gilt das Hauptaugenmerk der Lokalmatadorin Stefanie Aeschlimann (MTV Ingolstadt). Nur drei Tage nach ihrer letzten Abiturprüfung möchte die Reuchlin-Schülerin die 13,15 Meter angreifen, die zur Qualifikation für die U 20-WM im polnischen Bydgoszcz gefordert sind. Die härtesten Konkurrentinnen der deutschen Jugendhallenmeisterin von 2015 kommen dabei aus dem hohen Norden. Die beiden Neubrandenburgerinnen Sophie Weißenberg, die die Hallen-DM dieses Jahres knapp vor Aeschlimann gewann, und Katharina Mattern, Vizemeisterin des Vorjahres, wollen ebenfalls das Ticket für Bydgoszcz lösen. Unter den Augen des Bundestrainergespanns Elke Bartschat und Charles Friedeck, dem früheren Dreisprungweltmeister, darf man auf hochklassige Wettkämpfe hoffen. Der Weitsprung beginnt am Sonntag um 11.15 Uhr, die Dreisprungbewerbe stehen ab 13 Uhr (Frauen) und 14.45 Uhr (Männer) auf dem Programm.

Foto: Kiefner

Starke Zeiten durch den MTV-Nachwuchs bei der Sparkassen-Gala in Regensburg

veröffentlicht um 07.06.2016, 12:46 von MTV Ingolstadt Leichtathletik

Regensburg/Oberteuringen (ebk) Das stimmungsvolle Umfeld der Sparkassen-Gala im Regensburger Universitätsstadion mit mehr als tausend Teilnehmern aus vier Kontinenten nutzte vor allem der Ingolstädter Leichtathletiknachwuchs, um sich bei den Jugendwettbewerben in Szene zu setzen.

In den Wettbewerben der Frauen und Männer waren nur vier Schanzer Sportler am Start. Bei den Läufen über 3000 Meter Hindernis, die gleichzeitig als bayerische Meisterschaft gewertet wurden, holte sich die kurz vorher aus den USA zurückgekehrte Valerie Griesche (DJK Ingolstadt) in 11:10.38 Minuten die Silbermedaille in der U23-Wertung. Im Rennen der Männer kam Martin Stier (MTV Ingolstadt) bei seinem Debüt über dieselbe Strecke in 10:36,46 Minuten auf Rang vier. Über 1500 Meter landeten die beiden MTV-Läufer Lukas Zweck (3:59,44 Minuten) und Heiko Middelhoff (4:04,78 Minuten) im Mittelfeld der mehr als 30 Konkurrenten.

Mit sehr vielen einstelligen Platzierungen im Rahmenprogramm der Jugend präsentierte sich der Nachwuchs aus der Region auf allen Strecken von 100 bis 800 Metern. Luis Windpassinger (MTV Ingolstadt) glänzte als U20-Sieger über 200 Meter mit neuer persönlicher Bestzeit von 22,59 Sekunden und als Zweiter über 100 Meter in 10,99 Sekunden. Die gleichaltrige Alica Schmidt kam im sehr gut besetzten 800 Meter-Rennen nach 2:14,60 Minuten auf Platz fünf ins Ziel. Dritter in der Jugend U18 über 200 Meter wurde Arne Leppelsack (MTV Pfaffenhofen) in starken 23,06 Sekunden. Die weiteren Spitzenleistungen in dieser Klasse brachten zwei Talente des MTV Ingolstadt. Lisa Basener verbesserte in ihrem ersten U18-Jahr als Siebte ihren Hausrekord über 800 Meter auf 2:16,49 Minuten. Sophie Eckl ersprintete sich gleich zwei neue persönliche Bestzeiten: 13,00 Sekunden über 100 Meter und 26,52 Sekunden über 200 Meter, was ihr den neunten Rang einbrachte. Bei den jüngsten MTV-Startern überzeugten die beiden 14 Jahre alten Lauftalente Susanne Göbel (2:27,48 Minuten) und Dario Horak (2:17,87 Minuten) mit den Plätzen vier und fünf über 800 Meter.

Da der Dreisprung in Regensburg nicht auf dem Programm stand, startete Stefanie Aeschlimann (MTV Ingolstadt) beim internationalen Springermeeting im württembergischen Oberteuringen. Mit 12,06 Metern, der viertbesten Weite der Veranstaltung, kam sie auf den zweiten Platz in der Jugendwertung, haderte aber mit technischen Problemen, die eine größere Weite verhinderten.

Fotos: Kiefner

Heiko Middelhoff über 5000 Meter so schnell wie seit langem nicht mehr

veröffentlicht um 03.06.2016, 10:44 von MTV Ingolstadt Leichtathletik

Koblenz/Karlsfeld (rb) Zugegeben das Niveau dieser beiden Veranstaltungen ist nicht ganz vergleichbar: Die eine ein Mini-Internationales, die andere ein Laufcup mit Tradition. Und dennoch haben sie etwas gemeinsam: Es sind Abendsportfeste mit dichten Teilnehmerfeldern, die prima Möglichkeiten bieten, im Rahmen vieler etwa gleichstarker Läufer seinen Leistungsstand zu überprüfen.

Bei idealen Bedingungen in Koblenz standen also Heiko Middelhoff und Martin Stier in zwei verschieden starken Feldern an der Startlinie, um die festgelegten Marschrouten zu erproben.
Heiko Middelhoff gelang dabei in diesem 5000-Meter-Saisoneinstieg eine Topzeit, die er seit drei Jahren nicht mehr erreichen konnte. 14:49 Minuten standen am Ende für ihn auf der Uhr und machen zuversichtlich, dass der MTV-Athlet bis zu den Bayerischen Meisterschaften sein Leistungsniveau weiter anheben kann. Die formbildenden Einheiten kommen ja noch…Martin Stier zog souverän seine Runden und knabberte wieder ein kleines Stück von seiner Bestzeit ab. Die neue heißt jetzt 16:19 Minuten. Aber auch hier das gleiche Resümee: Da kommt noch mehr!
Während in Koblenz ein fahrtechnischer Aufwand von 900 Kilometern zu bewältigen war, taten sich die Akteure in Karlsfeld leichter. Ein kleines Sportfest, ideale Temperaturen um zwölf bis 15 Grad und die wunderbare Gelegenheit, sich auch mal auf einer neuen Strecke auszuprobieren. Man würde sich wünschen, dass auch der eine oder andere unserer Läufer die Gelegenheit genutzt hätte . . .

Durch die leistungsbezogene Gestaltung von vier Rennen mit bis zu 30 Teilnehmern war also für jeden was dabei. Auch für die erfolgreichen MTV-Senioren Gerlinde Kolesa und Albert Walter, als Abwechslung vom Training und als harte Einheit zur Vorbereitung auf die deutschen Seniorenmeisterschaften. Zusammen mit Marlies Hoffmann (die seit neuestem „Markise“ als Spitznamen trägt) gingen sie in das erste von vier Rennen und versuchten den Stand der Dinge zu erforschen.

Eine gewohnt souveräne Vorstellung lieferte dabei Gerlinde Kolesa ab, die sehr gleichmäßig ihre Bahnen zog und so für Marlies Hoffmann und Albert Walter ein perfekter Anhaltspunkt der eigenen Tempogestaltung war. Am Ende sprangen für Gerlinde 12:11 Minuten, für Marlies 12:19 Minuten und den leicht verletzten Albert 12:41 Minuten heraus.

Das zweitschnellste Rennen sollte dann für Maximilian Gloger eine aufschlussreiche Lehrstunde werden. Schnell war klar, dass er diesen Lauf würde beherrschen können und so sortierte er sich auf Position zwei bis drei ein, dabei allerdings fast durchgehend auf Bahn zwei laufend. Das sah zwar entspannt aus, allerdings nur bis ein ungemütlich fordernder Trainer Roland Balzer mehr Einsatz verlangte, weil eben nicht der entspannte Sieg auf der Zielgeraden gefordert war, sondern ein einzuhaltender Rundenzeitplan mit Ziel Bestzeit.

Der letzte Kilometer wurde dann folgsam in beherzten 3:08 Minuten, was schließlich einer neuen Bestzeit von 9:48 Minuten den Weg bereitete. Die verlorenen Sekunden und verschenkten Laufmeter machten aber klar, dass hier noch reichlich Luft nach oben ist. Soviel ist sicher – Max hat etwas gelernt - und der 3000er vom Meet-IN wird einen anderen Maximilian Gloger sehen.

Wie es richtig geht, zeigte Routinier Thomas Huber. Auf das Renntempo geeinigt und relativ gleichmäßig gelaufen fehlte am Ende nur eine Sekunde zur neuen Bestzeit. 9:31 Minuten sind aber in Anbetracht der beruflich bedingt geringen Vorbereitungszeit ein Klasseergebnis, das Lust auf mehr macht.

Die Lust auf mehr gilt am kommenden Wochenende auch für die Akteure der Sparkassen Gala in Regensburg in der Jonas Zweck und Heiko Middelhoff die 1500 Meter in Angriff nehmen und Martin Stier 3000 Meter läuft. Ein nächster Unterdistanz-Schritt in Richtung Bayerische Meisterschaften.

Viel Erfolg!


Archivfotos: Windpassinger

MTV-Leichtathleten auch außerhalb Bayerns erfolgreich

veröffentlicht um 30.05.2016, 12:14 von MTV Ingolstadt Leichtathletik   [ aktualisiert: 30.05.2016, 12:15 ]

Ingolstadt (ebk) Auch außerhalb der weißblauen Landesgrenzen zeigten die Ingolstädter Leichtathleten zum Ende der Pfingstferien ihr großes Potential. So gab es für die Schanzer sechs neue DM-Normerfüllungen und einen ersten Platz beim nationalen Meeting in Jena zu feiern.

Die beiden wertvollsten Leistungen erzielte dabei Cornelia Griesche (DJK Ingolstadt) bei Wettkämpfen in den USA. In Tuscaloosa pulverisierte sie innerhalb von zwei Tagen ihre Hausrekorde über 3000 Meter Hindernis und 5000 Meter. Mit einer deutlichen Steigerung auf 9:51,66 Minuten über die Hindernisstrecke stieß die Studentin dabei in ganz neue Bereiche vor: Ihr fehlen damit nur noch knapp sieben beziehungsweise vier Sekunden zu den Qualifikationsnormen für die olympischen Spiele in Rio und zu den Europameisterschaften in Amsterdam. Die neue persönliche Bestleistung von 16:24,96 Minuten über die 5000 Meter nur einen Tag später zeigen den ausgezeichneten Trainingszustand der DJK-Läuferin. Ihre Vereinskameradin und Schwester Valerie Griesche verpasste in Raleigh/USA in 10:58,35 Minuten ihren persönlichen Rekord zwar knapp, hat aber ebenfalls das DM-Ticket über die Hindernisstrecke in der Tasche.

Auch drei Schanzer Junioren haben nun die Norm für die nationalen U23-Meisterschaften in der Tasche. U20-Athletin Stefanie Aeschlimann (MTV Ingolstadt) testete in Eppingen im Dreisprung aus noch verkürztem Anlauf und belegte mit 12,36 Meter den dritten Rang im Jugendwettbewerb. Ebenfalls auf dem dritten Platz landete Michael Adolf (DJK Ingolstadt) bei der Kurpfalz-Gala in Weinheim über 400 Meter. In seinem ersten Jahr bei den Männern erreichte er 48,54 Sekunden. Die 400 Meter-Hürdenstrecke hatte sich Victor Schmieder (MTV Ingolstadt) bei den deutschen Hochschulmeisterschaften in Paderborn vorgenommen. Platz acht in 55,60 Sekunden bedeuten für den BWL-Studenten ebenfalls U23-DM-Norm.

Beim Sparkassen-Meeting in Jena steigerte Elisabeth Glonegger (MTV Ingolstadt) ihre Saisonbestzeit zweimal deutlich. Nach 14,46 Sekunden im Vorlauf über 100 Meter Hürden gewann sie das gemeinsame Finale der Frauen und der Jugend U20 in 14,29 Sekunden und setzte sich damit an die Spitze der aktuellen bayerischen Rangliste.

Archivfoto: Kiefner

MTV-Athleten kämpfen bei Pfingst-Meetings auch gegen das Wetter

veröffentlicht um 27.05.2016, 06:59 von MTV Ingolstadt Leichtathletik

Ingolstadt (ebk) Normalerweise nutzen die Leichtathleten die Wettkämpfe in den Pfingstferien, um erste Normen für deutsche Meisterschaften zu knacken. Schlechte Wetterbedingungen mit Kälte, Regen, zu starkem Gegen- bzw. Rückenwind machten dieses Vorhaben aber zunichte. Trotzdem kamen die Ingolstädter Sportler zu guten Platzierungen, aus denen der zweite Platz von Seniorin Gerlinde Kolesa (MTV Ingolstadt) bei den deutschen Meisterschaften über 10 000 Meter herausragt.

Im niedersächsischen Celle konnte sich Gerlinde Kolesa einmal mehr auf ihren Spurt verlassen. In der Altersklasse W60 sicherte sie sich in 44:36,76 Minuten auf der Zielgrade die Silbermedaille in einem durch die übergroße Hitze schwierigen Rennen. Nach dem dritten Platz im Halbmarathon war dies bereits die zweite DM-Medaille für die MTV-Läuferin in der noch kurzen Freiluftsaison.

Mit Kälte und Regen hatten dagegen die Sportler beim internationalen Meeting im Münchener Dante-Stadion zu kämpfen. Bei den Männern überraschte Martin Stier (MTV Ingolstadt) als Sieger über 3000 Meter in 9:40,93 Minuten. Seine Vereinskameradin Elisabeth Glonegger konnte, nachdem sie an der vorletzten Hürde fast zu Sturz gekommen wäre, ihren Sieg im 100 Meter-Hürdenlauf von Regensburg nicht wiederholen und musste sich in 15,18 Sekunden mit Rang drei begnügen. Dafür holte sie beim Weitsprung der Frauen mit 5,46 Meter die Silbermedaille. Die besten Platzierungen in den Nachwuchswettbewerben gelangen Bettina Baumann (MTV Ingolstadt) auf Rang zwei im Weitsprung (U20) mit 4,77 Metern und Carolina Reischl (DJK Ingolstadt) als Dritte über 100 Meter (U16) in 13,20 Sekunden. Platz drei und fünf über 100 und 200 Meter erreichten die MTV-Nachwuchssprinter Max Fischer (11,79 und 23,66 Sekunden) und Erik Thees (11,72 und 23,83 Sekunden). Über 400 Meter (U20) waren drei DJK-Talente im Einsatz: Marie Hedrich und Laura Schiffner kamen in 61,09 bzw. 61,96 Sekunden auf den Plätzen sechs und sieben ins Ziel, Erik Strigunow kam bei der männlichen Jugend in 53,33 Sekunden ebenfalls auf Platz sechs. Jenny Birzl (MTV Ingolstadt) musste sich beim Hochsprung-Meeting in Aschheim, das parallel zum Münchner Meeting stattfand, nur der bayerischen Jugendmeisterin Laura Gröll geschlagen geben und belegte mit 1,61 Meter Platz zwei.

Beim Adidas-Meeting in Herzogenaurach, zu dem der Sportartikelhersteller zahlreiche Weltklasseläufer eingeladen hatte, zeigten zwei Läufer des MTV Ingolstadt gute Zeiten über 1500 Meter. Jonas Zweck blieb in 3:56,86 Minuten deutlich unter der Vier-Minuten-Schallmauer, Heiko Middelhoff, eher Spezialist auf den längeren Strecken, kam nach 4:08,49 Minuten ins Ziel.

Eine Nachwuchssprinterin sorgte beim Sparkassen-Meeting im württembergischen Ellwangen für den einzigen Ingolstädter Sieg: Sophie Eckl (MTV Ingolstadt) gewann die 400 Meter (U18) in 62,58 Sekunden, nachdem sie über 100 m in 13,26 Sekunden Sechste geworden war. MTV-Zehnkämpfer Alexander Gilch zeigte bei den Männern als Dritter des Speerwurfs (50,41 Meter) und Vierter des Weitsprungs (6,01 Meter) seine Vielseitigkeit. Victor Schmieder (MTV) wurde dazu über 400 Meter Hürden in 57,65 Sekunden Sechster. Die recht guten Zeiten der 100 Meter-Sprinter des MTV Ingolstadt fanden wegen zu starken Windes leider keine Anerkennung: Luis Windpassinger (U20) mit 11,01 Sekunden, Daniel Graßl (U16) mit 11,97 Sekunden. Über 200 Meter zeigte Graßl in regulären 25,39 Sekunden dann sein großes Potential.

Fotos: Göstl, Windpassinger

1-10 of 107