Samstag/Sonntag, den 12./13. September 2020
Ausschreibung      NEU Zeitplan     Live-Ergebnisse/Teilnehmer        Hygienekonzept        Selbstauskunft

Mario Saur im Pech – Salto nullo verhindert Wiederholung des Vorjahreserfolgs

veröffentlicht um 23.08.2020, 15:55 von MTV Ingolstadt Leichtathletik

Vaterstetten (ebk) Einen Tag nach seinem einunddreißigsten Geburtstag musste sich Zehnkämpfer Mario Saur (MTV Ingolstadt) bei den deutschen Mehrkampfmeisterschaften deutlich unter Wert verkaufen. Zwar konnte er in einem von den äußeren Umständen her extrem schwierigen Wettkampf das Ziel einer einstelligen Platzierung erreichen, ein „Salto nullo“ beim Stabhochsprung verhinderte aber ein besseres Ergebnis als Platz sechs bei den Männern mit 6245 Punkten.

Schon die Vorbereitung auf die deutschen Meisterschaften gestaltete sich für den MTV-Allrounder, der erst vor drei Jahren von den 400 Meter Hürden auf den Zehnkampf umgestiegen war, als extrem problematisch. Im Winter steht in Ingolstadt keine Leichtathletikhalle zur Verfügung, vernünftiges Techniktraining ist daher kaum machbar. Im Frühjahr war dann auch im Freien kein normaler Trainingsbetrieb möglich, die Sanierung der Laufbahn im MTV-Stadion wird nach über einem Jahr (!) erst in diesen Tagen abgeschlossen. Der Corona-Lockdown tat sein Übriges. So konnte sich Saur nur notdürftig im Stadion des TSV Nord wenigstens auf die Disziplinen Sprint und Hürden vorbereiten, ein Training für den Speerwurf, den Stabhoch- und Weitsprung konnte gar nicht stattfinden.

So musste Mario Saur, der aufgrund seiner Vorjahresleistung mit DM-Platz fünf einen der nur zwanzig Startplätze für die DM ergattert hatte, ohne spezielle Vorbereitung in den Zehnkampf starten. Umso erstaunlicher verlief dann der erste Tag trotz Dauerregens und böigem Wind. Während 11,46 Sekunden im ersten Lauf über 100 Meter für den MTV-Athleten den schnellsten Auftakt eines Mehrkampfs überhaupt bedeuteten, war für den Topfavoriten bereits Schluss. Der Dritte der letzten Hallen-EM, 8000-Punkte-Athlet Mathias Brugger (SSV Ulm) wurde wegen Fehlstarts disqualifiziert, so dass das Titelrennen wieder völlig offen war. Sehr guten 6,52 Metern beim Weitsprung folgten für Saur durchschnittliche 11,72 Meter beim Kugelstoßen in einem durch den Regen glitschigen Ring. Sichere 1,88 Meter im Hochsprung und starke 49,84 Sekunden über 400 Meter bedeuteten zum Abschluss des ersten Tages Zwischenrang vier bei den Männern und Rang acht in der gemeinsamen Wertung mit den U23-Startern. Zu Beginn des zweiten Tages gab es bei nun besserem Wetter sogar eine neue persönliche Bestzeit über die 100 Meter Hürden für den MTV-Sportler: Seine 15,27 Sekunden sind die bisher schnellste Hürdenzeit in diesem Jahr bayernweit. Nach soliden 35,73 Metern mit dem Diskus folgte dann der Schock, drei ungültige Versuche im Stabhochsprung bei der Anfangshöhe von 3,80 Meter, keine Punkte statt der eingeplanten 600 Zähler. Nach einem Speerwurf von 42,43 Metern spielte Saur dann mit einem Sieg bei den abschließenden 1500 Metern seine Laufstärke aus: In 4:22,91 Minuten war er der deutlich schnellste aller Zehnkämpfer.

Nach der Enttäuschung im Zehnkampf stehen nun noch Starts in Einzeldisziplinen auf dem Wettkampfplan. Über 110 Meter Hürden zählt Mario Saur nach seiner Vorstellung in Vaterstetten zu den Medaillenfavoriten bei den Landesmeisterschaften Ende September in Erding.

Erfolgreicher DM-Test

veröffentlicht um 19.08.2020, 03:12 von MTV Ingolstadt Leichtathletik

Dachau (ebk) Einen gänzlich anderen Charakter hatte der diesjährige Volksfestwettkampf in Dachau, der wie immer am 15. August ausgetragen wurde: Sonst Saisonausklang mit anschließendem gemeinsamem Besuch des Dachauer Volksfestes nutzten dieses Jahr viele Athleten den gut organisierten Wettkampf zur Vorbereitung auf die nationalen Mehrkampfmeisterschaften oder als Standortbestimmung vor den bayerischen Titelkämpfen im September.

Eine gelungene Generalprobe für die Zehnkampf-DM, die am kommenden Wochenende in Vaterstetten über die Bühne gehen wird, absolvierte Mario Saur (MTV Ingolstadt) im Weitsprung und über 200 Meter. Trotz der wegen der Bahnsanierung im MTV-Stadion mehr als mäßigen Trainingsbedingungen glänzte der Allrounder, der erst vor drei Jahren von den 400 Meter Hürden auf den Zehnkampf umgestiegen war, als Sieger im Weitsprung der Männer mit einem neuen Hausrekord von 6,79 Meter. Auch die Zeit über 200 Meter in 22,88 Sekunden trotz heftigem Gegenwind deutet auf sehr gute Schnelligkeitswerte hin. In Vaterstetten wird Mario Saur als einer von nur 14 zugelassenen Teilnehmern im Männer- und U23-Zehnkampf an den Start gehen. Ziel ist eine Punktzahl um 7000, die wie 2018 und 2019 eine Top-Ten-Platzierung bringen könnte.

Noch schneller als Zehnkämpfer Saur war in Dachau sein MTV-Vereinskamerad Tim Wermuth unterwegs. Der U23-Sprinter kam über 100 Meter in 11,28 Sekunden auf den dritten Rang und über 200 Meter in 22,62 Sekunden auf Platz fünf. Sein Trainingspartner Maximilian Fischer (MTV Ingolstadt) belegte auf der kurzen Sprintstrecke in 11,38 Sekunden Gesamtrang sechs. Bestplatzierter Mittelstreckler war Dominik Gunzl (MTV Pfaffenhofen) ebenfalls auf Rang sechs über 800 Meter in 2:05,13 Minuten.

Bei den Frauen sorgten zwei Jugendliche des MTV Ingolstadt für die Plätze im Vorderfeld. Über 400 Meter wurde Laura Böttcher in 59,83 Sekunden Dritte, Susanne Göbel kam über die Stadionrunde in 61,16 Sekunden auf Rang sieben ins Ziel.

Hochspringer Manuel Marko erfüllt Erwartungen

veröffentlicht um 15.08.2020, 04:22 von MTV Ingolstadt Leichtathletik

Braunschweig (ebk) Mit einem siebten Rang bei den Deutschen Meisterschaften erreichte Manuel Marko das selbstgesteckte Ziel seiner vierten einstelligen DM-Platzierung, seit er sich zur Hallensaison 2017/18 dem MTV Ingolstadt angeschlossen hat.

Schon bei der Ankunft am Braunschweiger Eintracht-Stadion wirkte alles ganz anders: Keine Zuschauerschlangen vor den Kassenhäuschen, stattdessen Messen der Körpertemperatur vor dem Betreten des Stadiongeländes. Dann vier Pavillons mit getrennter Ausgabe der Unterlagen für die Athleten und die wenigen zugelassenen Betreuer. Das vom DLV ausgearbeitete und umgesetzte Hygienekonzept ist mit recht die Vorlage für die anderen europäischen Verbände, die in den nächsten Wochen ebenfalls ihre nationalen Titelkämpfe austragen wollen.

Am Aufwärmplatz herrschte das gewohnte Bild: Sportlerinnen, Sportler und das Trainerpersonal wie immer in einer ruhigen, konzentrierten Atmosphäre unter sich, ungewohnt nur der allgegenwärtige Mund-Nasen-Schutz. Der große Kontrast zu den letztjährigen Titelkämpfen in Berlin mit mehreren zehntausend Besuchern ergab sich dann im Stadion. In der Kurve hinter der Hochsprunganlage wurden die zwölf Springer nicht von den Fans erwartet, nur knapp zwanzig Betreuerinnen und Betreuer verloren sich auf der zur Coaching-Zone umgestalteten Tribüne. Für MTV-Athlet Manuel Marko, der nur mit der elftbesten Vorleistung gemeldet war, begann der Wettkampf dennoch optimal. 2,00 und 2,05 Meter meisterte er mit zwei souveränen Sprüngen jeweils auf Anhieb, was ihm die angestrebte einstellige Platzierung vor deutlich höher eingeschätzten Konkurrenten bescherte. Erst bei der neuen Saisonbestleistung von 2,10 Metern, an der er dreimal recht knapp scheiterte, war für den Polizeibeamten Schluss. „Es war dieses Jahr mein bisher bester Wettkampf, vor allem, wenn man bedenkt, dass ich wegen der Fersenprellung und des Lockdown von Ende Januar an ein knappes halbes Jahr kein Techniktraining absolvieren konnte,“ so ein durchaus zufriedener Manuel Marko. Das hochklassige Springen, bei dem bei einer Höhe von 2,20 Metern noch fünf Athleten im Wettkampf waren, entschied Europameister Mateusz Przybyllko (TSV Bayer Leverkusen) für sich. Im Zweikampf mit Tobias Potye (LG Stadtwerke München) übersprang er als Einziger 2,23 Meter und markierte am Ende mit einem tollen Sprung über 2,28 Meter eine neue deutsche Jahresbestleistung.

Für Manuel Marko stehen im September noch die Landesmeisterschaften in Erding auf dem Programm, bevor die Vorbereitung auf eine wie auch immer geartete Hallensaison beginnt. Beruflich geht es für den gebürtigen Unterfranken ab September wieder zurück nach Würzburg, sportlich will er aber seiner Trainingsgruppe beim MTV Ingolstadt für die nächsten Jahre treu bleiben.

Jugend-DM-Norm für Johanna Borris

veröffentlicht um 15.08.2020, 04:16 von MTV Ingolstadt Leichtathletik

Ingolstadt (ebk) Während die meisten Leichtathleten aus der Region bei einem Wettkampf im Münchner Dantestadion starteten, zeigten Manuel Marko und Johanna Borris (beide MTV Ingolstadt) bei hochkarätigen Wettkämpfen in Baden-Württemberg ansprechende Leistungen.

Bei der renommierten Kurpfalz-Gala in Weinheim traf Manuel Marko im Hochsprung auf zwei Konkurrenten, denen er auch am 9. August in Braunschweig bei den deutschen Meisterschaften begegnen wird. Trotz eines Gewitterschauers beim Einspringen, der für eine nasse Anlaufbahn sorgte, schaffte der MTV-Athlet alle Höhen einschließlich 2,04 Meter im ersten Versuch. Damit belegte er in dem Klassefeld den zweiten Platz hinter Florian Hornig (2,12 Meter) noch vor seinem Dauerrivalen Torsten Sanders (beide TSV Bayer Leverkusen), der 2,00 Meter überwand. „Was noch fehlt ist ein Ausreißer nach oben, ich hoffe hier auf Braunschweig“, so Marko, der in allen bisherigen Wettkämpfen der „Late Season“ mit Ergebnissen von zwei Metern und höher aufwarten konnte.

U20-Läuferin Johanna Borris nutzte ein stark besetztes Rennen beim Läufer-Meeting in Karlsruhe zu einem Angriff auf die DM-Norm über 2000 Meter Hindernis. In 7:26,55 Minuten belegte die MTV-Läuferin einen guten achten Platz gegen Konkurrenz aus dem ganzen süddeutschen Raum, mehr als achte Sekunden unter der geforderten Zeit.

Beim Sportfest im Münchner Dantestadion setzten bei den Männern die Sprinter die Glanzlichter. Tim Wermuth (MTV Ingolstadt) überzeugte als Sieger über 100 m (11,07 Sekunden) und über 200 Meter, wo er in 21,97 Sekunden erstmals unter 22 Sekunden bleiben konnte. Zusammen mit seinem Trainingspartner Maximilian Fischer, der in beiden Rennen in 11,25 Sekunden und mit neuem Hausrekord von 22,22 Sekunden den zweiten Platz belegte, gehört er nun zum Kreis der Medaillenkandidaten für die U23-Landesmeisterschaften Anfang September. Alexander Reithmeier (PSV Eichstätt) überzeugte in 11,47 bzw. 22,88 Sekunden mit zwei fünften Plätzen.

Bei der weiblichen Jugend U18 regnete es förmlich neue persönliche Bestleistungen. Carolin Fischer (MTV Ingolstadt) glänzte als Zweite über 100 und 200 Meter in 12,86 und 26,22 Sekunden. Bei Karla Hiss (MTV Pfaffenhofen) blieben über 1500 Meter die Uhren nach 4:59,78 Minuten stehen, was Platz zwei gegen zum Teil ältere Konkurrenz bedeutete. Neue Hausrekorde in technischen Disziplinen gab es auch für Weitspringerin Kaithlyn Herbert (MTV Ingolstadt) mit 5,06 Metern auf dem dritten Platz und Anika Berndorfer (TSV Reichertshofen) über 100 Meter Hürden in 15,71 Sekunden auf Platz fünf. Die männliche Jugend U18 überzeugte ebenfalls mit vier Podestplätzen. Zwei zweite Plätze gingen auf das Konto von Lukas Graßl (TSV Reichertshofen) mit dem Diskus (41,14 Meter) und mit der Kugel (12,44 Meter), wo sein Vereinskamerad Florian Weber mit 12,36 Metern Dritter wurde. Platz zwei mit dem Speer holte auch Felix Kraus (MTV Ingolstadt) mit 39,05 Metern. Schnellster Sprinter war Leon Windpassinger (MTV Ingolstadt) als Sechster über 100 Meter in 12,17 Sekunden.

Erfolgreichste U16-Starterin war Lara Wagner (DJK Ingolstadt). Ihrem Sieg über 300 Meter (W15) in 43,78 Sekunden ließ sie bei den Schülerinnen W14 Platz zwei im Weitsprung (5,01 Meter) und Platz drei über 100 Meter in 13,26 Sekunden folgen. Hier belegte Amelie Meier (TSV Jetzendorf) in 13,51 Sekunden den sechsten Platz. Die Spitzenplätze bei den Schülern holten Jakob Oswald (TSV Reichertshofen) als Zweiter über 800 Meter in 2:24,35 Minuten und Thomas Kaufmann (MTV Ingolstadt) als Dritter des Diskuswerfens mit 25,35 Metern.

Leichtathletik in Bayern nimmt weiter Fahrt auf

veröffentlicht um 15.08.2020, 04:00 von MTV Ingolstadt Leichtathletik

Ingolstadt (ebk) Die Leichtathleten aus der Region Ingolstadt waren in den vergangenen Tagen auf zahlreichen Wettkämpfen vertreten. Neben Starts in Regensburg, München und Germering stand auch ein Sportfest in Essingen (Baden-Württemberg) auf dem Programm.

Beim hochkarätigsten dieser Meetings, der Sparkassen-Gala im Regensburger Stadion am Weinweg hielt Langstreckler Martin Stier (MTV Ingolstadt) die Schanzer Fahne hoch. Was sich schon beim Mittsommerlauf, wo er die 10 000 Meter in starken 33:35,69 Minuten beendete, andeutete, zeigte sich bei der Gala im Rennen über 5 000 Meter. 16:05,78 Minuten bedeuteten Rang 10 in einem hochklassigen Feld. Im Vorprogramm der Gala waren die Jugendlichen gegen Konkurrenz aus ganz Deutschland unterwegs. Zwei U20-Starter des MTV Ingolstadt überzeugten dabei über 1500 Meter mit neuen Hausrekorden: Johanna Borris in 4:53,21 Minuten auf Rang 11 und der ein Jahr jüngere Moritz King in 4:11,05 Minuten auf Rang 13. Bei den Schülerinnen W15 kam Karla Hiss (MTV Pfaffenhofen) über 800 Meter in 2:21,84 Minuten auf den dritten Platz, Zweite bei den Schülerinnen W14 wurde die erst 13 Jahre alte Liah-Soline Gerich (TSV Neuburg) in 2:22,84 Minuten.

Beim Leichtathletik-Abend im Münchner Dantestadion waren sowohl Sprinter als auch Mittelstreckler aus der Region unterwegs. Bei den Erwachsenen gab es einen zweiten Platz durch Laura Schiffner (DJK Ingolstadt) über 1500 Meter in 4:58,69 Minuten. Alexander Reithmeier (PSV Eichstätt) kam über 200 Meter in 23,02 Sekunden als Achter ins Ziel. Neben der U18-Starterin Susanna Fröhlich (DJK Ingolstadt), die über 1500 Meter in 5:29,94 Minuten Rang drei belegte, waren vor allem die Jahrgänge 2005 und jünger erfolgreich. Den einzigen Ingolstädter Sieg holte Felix Adam (MTV Ingolstadt) über 800 Meter (M14) in 2:22,90 Minuten. Sein ein Jahr älterer Vereinskamerad Lio Willi Szobries wurde über 300 Meter in 40,98 Sekunden Dritter. Bei den Mädchen W15 kamen auf derselben Strecke Nele Hollasch (MTV; 45,57), Nina Conradi (DJK; 47,85) und Sofia Thoma (MTV; 47,96) einträchtig auf den Rängen vier bis sechs ins Ziel. Beim jüngeren Jahrgang W14 ersprintete sich Amelie Meier (TSV Jetzendorf) über 100 Meter in 13,50 Sekunden den zweiten Platz, Cosima Adam (MTV Ingolstadt) belegte über 800 Meter in 2:38,00 Minuten Rang drei.

Das Bayern-TOP-Meeting in Germering konnte aus regionaler Sicht mit starken Sprints und Würfen dienen. Bei den 100 Metern der Männer gab es einen Doppelsieg für den MTV Ingolstadt durch Tim Wermuth und Max Fischer in 11,13 bzw. 11,17 Sekunden bei einem strammen Gegenwind von 1,0 Metern pro Sekunde. Das Frauenrennen über 400 Meter beendete Sofie Nixdorf (MTV Ingolstadt) in 60,42 Sekunden auf Platz drei. Schnellste MTV- Sprinterin über 100 Meter war Laura Böttcher (U20) als Sechste in 13,12 Sekunden, knapp vor Carolin Fischer (U18), die über 100 Meter in 13,13 Sekunden Fünfte und über 400 Meter in 63,51 Sekunden Vierte wurde. Jakub Cermak (MTV Ingolstadt) erzielte als Achter über 100 Meter (U18) 12,35 Sekunden. Jakob Oswald (TSV Reichertshofen/M14) trug zu den starken Sprintergebnissen einen zweiten Platz über 300 Meter in 44,26 Sekunden bei. Die beste Platzierung bei den Würfen gelang Nica Schalk als Fünfte des Kugelstoßens W14 mit 8,66 Metern. Rang sechs und sieben holte Lisa Graßl (beide TSV Reichertshofen) mit Kugel (9,46 m) und Diskus (23,72 Meter) in der Jugend U20.

Das stärkste Ergebnis vom Wochenende ging auf das Konto von Susanne Göbel (MTV Ingolstadt), die im schwäbischen Essingen bereits zum zweiten Mal die Norm für die Jugend-DM über 400 Meter Hürden unterbieten konnte. In 64,54 Sekunden war sie als U20-Siegerin noch eine Viertelsekunde schneller als bei ihrem Saisoneinstieg. Ihre Trainingspartnerin Laura Böttcher steigerte sich als Zweite auf 66,13 Sekunden, während Leon Windpassinger in 64,94 Sekunden Rang drei bei der männlichen Jugend U18 belegte. Liah-Soline Gerich (TSV Neuburg) überzeugte in Essingen einmal mehr mit einer schnellen 800 Meter-Zeit. In 2:23,71 Minuten war sie im Rennen der Schülerinnen W14 nicht zu schlagen.

Starke Sprints und Sprünge

veröffentlicht um 15.08.2020, 03:38 von MTV Ingolstadt Leichtathletik

Ingolstadt (ebk) Manuel Marko (MTV Ingolstadt) schiebt sich in Kitzingen mit neuer Saisonbestleistung unter die zehn besten deutschen Hochspringer. Beim Sprinter-Meeting im schwäbischen Vöhringen überzeugen die MTV-Kurzstreckler mit zwei Siegen, neuen Bestzeiten und einer DM-Norm.

Immer besser in Form kommt Manuel Marko. Beim mit drei Zwei-Meter-Springern recht gut besetzten Sportfest in Kitzingen distanzierte der MTV-Athlet die Konkurrenz deutlich. Mit 2,07 Metern bei nur einem Fehlversuch in der gesamten Konkurrenz steigerte er seine Saisonbestleistung um drei Zentimeter. Die Chancen, einen der nur zehn Startplätze für die deutschen Titelkämpfe in Braunschweig (8./9. August) zu ergattern, stehen ganz gut. Die endgültige Entscheidung fällt anhand eines Rankings aus den Leistungen der letzten und der laufenden Saison erst in der Woche vor den Meisterschaften.

Für die deutschen Jugendmeisterschaften, die im September in Heilbronn stattfinden werden, kann Suanne Göbel (MTV Ingolstadt) wohl schon planen. Bei ihrem Sieg im Frauenrennen über 400 Meter Hürden blieb sie in 64,72 Sekunden fast eine halbe Sekunde unter der geforderten Norm. Platz drei belegte hier ihre Trainingspartnerin Laura Böttcher, die nach 67,60 Sekunden ins Ziel kam. Zwei persönliche Bestzeiten ersprintete sich Carolin Fischer in der Jugend U18. Nach 13,04 Sekunden im Vorlauf reichten 13,07 Sekunden zu Finalrang drei über 100 Meter. Über 200 Meter blieb sie erstmals unter 27 Sekunden und wurde in 26,91 Sekunden Vierte.

Nach einer von Verletzungssorgen geprägten Vorsaison feierten die Männer des MTV-Sprintteams in Vöhringen einen gelungenen Saisoneinstieg. Maximilian Fischer kam nach 11,35 Sekunden im Vorlauf im Finale in 11,19 Sekunden als Sieger ins Ziel. Für Tim Wermuth blieben die Uhren bei 11,22 Sekunden stehen.

Spitzenleistungen beim Mehrkampf

veröffentlicht um 15.08.2020, 03:34 von MTV Ingolstadt Leichtathletik

Regensburg (ebk) Mit der in diesem Jahr bisher besten Punktzahl eines deutschen Zehnkämpfers wiederhole Mario Saur (MTV Ingolstadt) seinen Vorjahressieg bei den offenen Mehrkampfmeisterschaften der Oberpfalz im Regensburger Stadion am Weinweg. Siege für den Ingolstädter Nachwuchs holten auch Lina Marie Burghardt (MTV) im Vierkampf und beim Meeting in Erding Sprinterin Lara Wagner (DJK) sowie Kugelstoßer Georg Harpf (MTV).

Für Mario Saur sollte der Zehnkampf als Saisoneinstieg eher ein Training unter Wettkampfbedingungen sein, nachdem das MTV-Stadion nach der nun über ein Jahr dauernden Bahnsanierung erst in den nächsten Wochen wieder zur Verfügung stehen wird. Umso mehr überraschte der MTV-Allrounder mit einer grundsoliden Vorstellung, aus der sein neuer Hausrekord im Stabhochsprung von 4,20 Metern herausragt. Mit über 1000 Punkten Vorsprung auf den Zweitplatzierten bedeuten die 6711 Zähler auch Platz eins in der noch jungen deutschen Rangliste dieses Jahres. 11,68 Sekunden über 100 Meter, 6,32 Meter beim Weitsprung, glatte 12 Meter mit der Kugel, souveräne 1,88 Meter beim Hochsprung und gewohnt starke 50,51 Sekunden über die Stadionrunde waren die Leistungen des ersten Tages. Mit soliden 15,56 Sekunden über 110 Meter Hürden trotz eines strammen Gegenwindes und 36,57 Meter beim Diskuswurf begann Tag zwei. Dann folgte die Überraschung mit den 4,20 Metern beim Stabhochsprung, noch dazu mit einem geliehenen Stab, bevor 40,96 Meter mit dem Speer und flotte 4:30,82 Minuten über 1500 Meter den Zehnkampf abschlossen. Nach einer ruhigeren Trainingswoche beginnt für Saur - dann hoffentlich im MTV-Stadion - die Vorbereitung auf die nationalen Meisterschaften, die am 22./23. August in Vaterstetten über die Bühne gehen werden. Aufgrund der Leistungen aus dem Vorjahr hat der MTV-Athlet einen der nur 24 Startplätze schon in der Tasche.

Den zweiten Mehrkampfsieg für den MTV Ingolstadt machte Lina Marie Burghardt perfekt. Im Vierkampf der Jugend W14 erreichte sie mit 1974 Zählern und persönlichen Bestleistungen in allen vier Disziplinen die beste Punktzahl unter 25 Teilnehmerinnen. Nach 13,69 Sekunden über 100 Meter und 7,53 Metern mit der Kugel spielte das MTV-Talent seine Stärken in den Sprüngen aus. Auf 4,65 Meter beim Weitsprung folgte ein fulminanter Hochsprung mit 1,65 Metern, der aktuell zweitbesten Höhe einer 14-Jährigen Athletin deutschlandweit. Auf dem vierten Platz mit 1824 Punkten landete mit Konstanze Irlinger (TSV Jetzendorf) ein weiteres Talent aus der Region. Ihre Leistungen: 100 Meter in 14,04 Sekunden, 8,08 Meter mit der Kugel und 4,61 bzw. 1,41 Meter bei Weit- und Hochsprung.

Beim Eröffnungs-Meeting in Erding glänzte aus Ingolstädter Sicht vor allem der Nachwuchs. Lara Wagner (DJK Ingolstadt) siegte bei den Mädchen W15 über 300 Meter in 43,26 Sekunden und wurde über 100 Meter in 13,42 Sekunden Achte. Im 400 Meter-Rennen der Jugend U18 belegte Anika Berndorfer (TSV Reichertshofen) in 62,44 Sekunden den vierten Platz, ihre Vereinskameradin Samira Wasner wurde in 65,40 Sekunden Siebte.

Der Sieg beim männlichen Nachwuchs ging auf das Konto von Kugelstoßer Georg Harpf (MTV Ingolstadt), der mit seinen 15,36 Meter bestätigte, dass er zur nationalen Spitze in der Jugend U16 gehört. In der Jugend U18 kamen Speerwerfer Felix Kraus (MTV Ingolstadt; 37,32 Meter) und Diskuswerfer Lukas Graßl (TSV Reichertshofen; 40,55 Meter) jeweils auf den fünften Rang. Graßl kam dazu beim Kugelstoßen mit 12,17 Metern auf Platz sieben, einen Rang hinter seinem Vereinskameraden Florian Weber, der auf 12,85 Meter kam.

Tag der Überflieger – Special edition

veröffentlicht um 15.08.2020, 03:08 von MTV Ingolstadt Leichtathletik

Essen (ebk) Für Hochspringer Manuel Marko (MTV Ingolstadt) erfüllten sich die Erwartungen beim „Tag der Überflieger“ in Essen mit einem guten achten Rang und übersprungen 2 Metern bei nur einem Fehlversuch nicht ganz.

Die Startliste des Einladungsmeetings in der Ruhrmetropole mit praktisch der gesamten DLV-Elite bildete schon einen Vorgeschmack auf die kommenden deutschen Meisterschaften, die am zweiten Augustwochenende in Braunschwieg über die Bühne gehen werden. MTV-Athlet Manuel Marko hatte aber wie viel andere Springer Probleme mit der Anlage, die aufgrund der Abstandsbeschränkungen ganz ungewohnt quer zum Innenfeld in ein Kurvensegment aufgebaut war. So scheiterte er nach übersprungenen 1,95 und 2,00 Metern dreimal knapp an der neuen Saisonbestleistung von 2,05 Metern, und musste sich, etwas unter Wert geschlagen mit dem achten Platz in dem Klassefeld begnügen. Dabei befand sich Marko in bester Gesellschaft, auch der ehemalige U18-Europemeister Lucas Mihota (LG Stadtwerke München) und der DM-Dritte des Vorjahres Bastian Rudolph (Dresdener SC) mussten bei 2,05 Meter die Segel streichen. Den Sieg in dem spannenden Wettkampf mit neun Springern über zwei Meter trug der einzige Starter aus dem Ausland davon: Douwe Amels, der für den TSV Bayer Leverkusen startende mehrfache niederländische Meister, verwies seinen Vereinskameraden, den amtierenden Europameister Mateusz Przybylko, sowie Tobias Potye (LG Stadtwerke München) auf die Plätze zwei und drei. Alle drei Athleten waren nach übersprungene 2,22 Metern an 2,25 Metern gescheitert - die Fehlversuchsregel gab am Ende für den Niederländer den Ausschlag.

Leichtathletik nimmt Fahrt auf

veröffentlicht um 13.08.2020, 03:36 von MTV Ingolstadt Leichtathletik

München (ebk) Die „Late Season“ der deutschen Leichtathletik nimmt fünf Wochen vor den nationalen Titelkämpfen in Braunschweig auch in Bayern immer mehr Fahrt auf. Während die Läufer des MTV Ingolstadt bei der 3000 Meter-Challenge der Telis Finanz Regensburg Jagd auf neue Bestzeiten machten, überzeugten die Springer und Werfer bei einem sehr gut besetzten Einladungs-Meeting im Münchner Dantestadion.

Am Samstag kämpfte die Lauftruppe von MTV-Trainer Roland Balzer in Regensburg im Stadion am Weinweg direkt an der Donau um Zeiten und Platzierungen. Bei zehn direkt hintereinander gestarteten Läufen über 3000 Meter waren die Bedingungen aber sehr unterschiedlich. Hatten die Läufer bei den ersten Rennen am späten Nachmittag noch mit der großen Hitze zu kämpfen, herrschten bei den besser besetzten Läufen zum Schluss fast optimale Bedingungen, was vor allem die beiden MTV-Jugendlichen Justus Kaufmann und Moritz King ausnutzen konnten. Sie erzielten insgesamt auch die schnellsten Zeiten des 12-köpfigen Ingolstädter Aufgebots. Moritz King pulverisierte als Sieger seines Rennens seine Bestzeit förmlich und steigerte sich auf 9:14,67 Minuten. Sein Trainingskamerad Justus Kaufmann setzte im Anschluss noch eins drauf: In 8:55,15 Minuten gab es nicht nur einen neuen Hausrekord, sondern die erste Zeit unter der 9-Minuten-Schallmauer. Für Kaufmann und King bedeuteten die Zeiten Rang sechs und zehn in dem mit Läufern aus ganz Deutschland sehr stark besetzten U20-Feld.

Im Schlepptau von Martin Stier, der trotz der Hitze in 9:36,94 Minuten ein mehr als ordentliches Tempo vorlegte, gab es gleich drei neue persönliche Bestzeiten für Läufer des MTV Ingolstadt: Sebastian Muck lief 9:38,58 Minuten, Michael Dean 9:59,87 Minuten und Junior Leon Rupp 10:04,71 Minuten. Auch die Seniorenläufer konnten überzeugen: Thomas Mittag in 10:12,75 und Manfred Draxler in 11:32,53 Minuten. Kamal Katkhouda hatte sich zurecht vor den 3000 Metern noch die 1000 Meter zugetraut, das Ergebnis waren zwei neue Bestzeiten in 3:00,62 und 10:39,03 Minuten. Das Duell Tochter gegen Mutter konnte U20-Starterin Johanna Borris in 10:55,27 Minuten gegenüber 11:42,74 Minuten von Stefanie Borris für sich entscheiden.

Im Rahmen der Münchner Meisterschaften am Sonntag wurden zwei hochkarätige Hochsprungwettbewerbe veranstaltet, zu dem auch zwei Mitglieder der MTV-Trainingsgruppe von Uwe Zill und Karl Eberle eingeladen wurden. Bei den Männern traf Manuel Marko auf zwei Konkurrenten, die bei Junioren-Europameisterschaften schon Medaillen geholt hatten, nämlich den amtierenden deutschen Hallenvizemeister Tobias Potye und den bayerischen Meister des Vorjahres Lucas Mihota (beide LG Stadtwerke München). Hinter dem überragenden Tobias Potye, der sich mit 2,21 Metern als heißer Medaillenkandidat für die DM in Braunschweig in Stellung brachte, sicherte sich Marko mit Saisonbestleistung von 2,04 Metern Platz zwei, an 2,07 Metern scheitere er anschließend nur hauchdünn. Am kommenden Wochenende beim „Tag der Überflieger“ in Essen, wo die drei bayerischen Spitzenspringer auf Europameister Mateusz Przybylko (TSV Bayer 04 Leverkusen) treffen, soll es dann aber in Richtung von 2,10 Meter gehen, um sich endgültig das DM-Ticket zu sichern. Für die erst 14 Jahre alte Lina Marie Burghardt war der Einladungswettkampf, den die deutsche Hallenmeisterin Laura Gröll (München; 1,78 Meter) vor Nationalmannschaftsspringerin Lavinja Jürgens (Kranzegg; 1,75 Meter) für sich entscheiden konnte, eine ganz neue Erfahrung. Trotzdem ließ sich das Talent des MTV Ingolstadt nicht einschüchtern. Sie schaffte alle Höhen einschließlich 1,60 Meter gleich im ersten Versuch und scheiterte erst an 1,63 Metern, ihrem Hausrekord aus dem letzten Jahr. Mit Georg Harpf bestätigte ein weiteres Talent aus dem U16-Team des MTV Ingolstadt sein Potential: Weder mit der Kugel (16,02 Meter) noch mit dem Diskus (pers. Bestleistung mit 48,67 Metern) war der Werfer in München zu schlagen.

Justus Kaufmann (Fotos: Claus Habermann)

Ingolstädter Leichtathleten starten erfolgreich in „Late Season“

veröffentlicht um 28.06.2020, 04:45 von MTV Ingolstadt Leichtathletik   [ aktualisiert: 28.06.2020, 04:46 ]

Ingolstadt (ebk) Appetit auf mehr Spitzenleistungen machen die ersten beiden Wettkämpfe, an denen auch zwei Athleten der Leichtathletik-Abteilung des MTV Ingolstadt beteiligt waren.

Beim Sportfest in Leipzig startete Hochspringer Manuel Marko mit einem Sieg in die Freiluftsaison. Mit 2,01 Metern bei durch den starken Wind nicht einfachen Verhältnissen konnte er dabei den deutschen U20-Jugendmeister der vergangenen Hallensaison, Tom Ediger (Wuppertal), in Schach halten, der 1,98 Meter meisterte. „Ich bin erst einmal froh, dass ich schmerzfrei springen konnte und wieder ein Ergebnis über zwei Meter herausgekommen ist“, so der MTV-Athlet, der die letzte Hallensaison nach seinem Sprung über 2,13 Meter wegen einer Fersenprellung hatte abbrechen müssen.

Als Gast bei der vereinsinternen Saisoneröffnung der LG Stadtwerke München sorgt U16-Talent Georg Harpf (MTV Ingolstadt) für Furore. Der Kugelstoßer, der zur nationalen Spitze in seiner Altersklasse zählt, drang bei seinem Sieg in ganz neue Dimensionen vor. Stand sein Hausrekord im Vorjahr noch bei 14,05 Metern, konnte er sich in der Halle bereits auf 15,45 Meter steigern. In München wurde sein weitester Versuch nun mit 16,21 Metern gemessen, einer Weite, die 2019 von keinem U16-Stoßer in Bayern erreicht wurde. Eine ähnliche Leistungsexplosion gab es für Harpf auch als Sieger beim Diskuswerfen. Mit 48,50 Metern, die er im letzten Versuch erzielte, steigerte er seine persönliche Bestweite aus dem Vorjahr um mehr als zehn Meter.

1-10 of 302