Übersicht der letzten Schlagzeilen




Hallen-DM in Leipzig: EM-Norm und Medaille für Maximilian Bayer

veröffentlicht um von MTV Ingolstadt Leichtathletik

Leipzig (ebk) „Sprint-Feuerwerk mit und ohne Hürden“, so lautete die Schlagzeile auf „leichtathletik.de“ nach dem ersten Tag der Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften in der ausverkauften Leipzig-Arena. Mittendrin in dem Feuerwerk: Maximilian Bayer vom MTV Ingolstadt.

Wie von den Experten vermutet sicherten sich der MTV-Neuzugang Bayer und Favorit Eric Balnuweit (TV Wattenscheid) über 60 Meter Hürden das Ticket für die Hallen-EM, die in zwei Wochen in Belgrad über die Bühne gehen wird. Balnuweit in 7,64 und Bayer in 7,69 Sekunden blieben als klare Sieger ihrer Rennen schon im Vorlauf unter den geforderten 7,70 Sekunden des Deutschen Leichtathletik-Verbandes DLV.

Dabei hatte es für den 26 Jahre alten früheren Pfaffenhofener im Vorfeld der Titelkämpfe gar nicht so gut ausgesehen. „Seit Mittwoch hatte ich große Probleme mit der nervalen Ansteuerung meines rechten Beines. Die Beugermuskulatur verkrampfte sich ständig.“ Erst kurz vor dem Start bekam er von den Physiotherapeuten in der Leipziger Halle grünes Licht für den DM-Start. Zum Finale machte sich die Einschränkung wieder bemerkbar. Nach einem eher vorsichtigen Start kam Bayer erst im zweiten Teil des Rennens richtig in die Gänge und konnte sich in immer noch guten 7,75 Sekunden, nur eine Hundertstelsekunde hinter Rang zwei, die Bronzemedaille sichern.

Einem Start in Belgrad dürfte aber nichts im Wege stehen. Als einer von nur zwei Normerfüllern steht der 26 Jahre alte Student auch auf der Vorschlagsliste von Bundestrainer Jan May, der den MTV-Athleten auch an seinem Studienort Leipzig als Heimtrainer betreut. „Ich denke, wir werden bis zur EM die Sache in den Griff bekommen“, so Bayer, der sichtlich erleichtert war, trotz der Muskelprobleme seine erste DM-Medaille gewonnen zu haben. In Belgrad sollte eine Steigerung auf eine Zeit um 7,65 Sekunden möglich sein, was zumindest fürs Halbfinale reichen dürfte.                                                         

Foto: Kiefner

Maximilian Bayer vor der Hallen-DM in Leipzig in der Mitfavoritenrolle

veröffentlicht um 17.02.2017, 06:19 von MTV Ingolstadt Leichtathletik

Ingolstadt (ebk) Auch wenn sie 2017 nicht mehr das Trikot des SC DHfK Leipzig tragen: Für Maximilian Bayer (MTV Ingolstadt) und  Erik Balnuweit (TV Wattenscheid) ist der Auftritt über 60 Meter Hürden  in der Leipzig-Arena ein Heimspiel.  Der beim LAZ Leipzig groß gewordene  Balnuweit, Vierter der Hallen-EM 2015, würde nur zu gerne den sechsten deutschen Hallentitel und das fünfte Hallen-DM-Gold in Folge holen. So dominant wie in den vergangenen Jahren ist er nach einer Fuß-Operation allerdings nicht, auch die Hallen-EM-Norm für Belgrad fehlt noch. Vielleicht spornt ihn das Duell mit seinem ehemaligen Vereinskollegen Maximilian Bayer (MTV 1881 Ingolstadt) an. Bayer, der als Jugendlicher beim MTV Pfaffenhofen seine ersten Leichtathletikerfolge feierte und sich im Dezember dem MTV Ingolstadt angeschlossen hat, ist der Shooting-Star der deutschen Hürdenszene in der noch jungen Saison. Mit nur einer Hundertstelsekunde Rückstand auf Balnuweit liegt er auf Platz zwei der DLV-Hallenrangliste, im direkten Duell der beiden Kontrahenten steht es in diesem Jahr eins zu eins. Bayers aktuelle Saisonbestzeit von 7,72 Sekunden, gleichzeitig persönliche Bestleistung,  ist  nur hauchdünn von der EM-Norm von 7,70 Sekunden entfernt.   Beiden, so sind sich die Experten des größten europäischen Leichtathletik-Portals  „leichtathletik.de“ einig, ist der Titel und der Sprung nach Belgrad zuzutrauen.

MTV-Neuzugang Bayer, der im letzten Jahr in der Halle als Fünfter und im Freien als Vierter noch knapp an Edelmetall vorbeigeschrammt war, könnte die erste DM-Medaille bei den Männern seit dem Gold von Kugelstoßer Oliver-Sven Buder  im Jahr 2001 nach Ingolstadt holen.

Maximilian Bayer (noch im Trikot seines Ex-Vereins)
Archivfoto: Kiefner

Südbayerische Hallen-MS U20/U16: Verheißungsvolle Generalprobe für Sindelfingen

veröffentlicht um 13.02.2017, 12:51 von MTV Ingolstadt Leichtathletik   [ aktualisiert: 16.02.2017, 17:28 ]

München (ebk) Zwei Wochen vor den deutschen U20-Hallenmeisterschaften in Sindelfingen unterstrichen Alica Schmidt, Mona Mayer und Jenny Birzl (alle MTV Ingolstadt) bei den südbayerischen Jugend-Titelkämpfen mit zwei Gold- und  einer Silbermedaille ihr gute Form. Aus dem Training heraus dominerten die drei DM-Starterinnen ihre Wettkämpfe in der Münchner Werner-von-Linde-Halle fast nach Belieben.

Über 200 Meter blieben Alica Schmidt und Mona Mayer, die beide in Sindelfingen über 400 Meter  an den Start gehen werden, als einzige Läuferinnen unter der 26-Sekunden-Marke. Schmidt siegte schließlich in 25,52 zu 25,58 Sekunden gegen ihre  jüngere Vereinskameradin, wobei beide trotz der harten Trainingsarbeit der vergangenen Woche ihre persönlichen Bestzeiten nur um einen Hauch verfehlten. Ähnlich dominant agierte Jenny Birzl im Hochsprung. Nach ihrem Sprung über 1,64 Meter stand die 17 Jahre alte Gymnasiastin, die vor vier Jahren aus Karlshuld zum MTV Ingolstadt gewechselt war, bereits als Siegerin fest. Im Alleingang steigerte sie sich noch auf 1,70 Meter, der zweitbesten Leistung ihrer bisherigen Karriere.


Knapp an einer Medaille vorbei sprang ihre Trainingspartnerin Helen Linke. Mit 5,20 Meter lag sie im Weitsprung lange auf dem Bronzerang, ehe sie im letzten Durchgang noch auf Platz fünf zurückfiel. Laura Böttcher (MTV Ingolstadt) nutzte ihre Chance über 400 Meter, in einem mutigen Rennen kam sie in 65,44 Sekunden auf Platz vier. Über 60 Meter erreichten die MTV-Sprinterinnen Kathrin Göbel (8,69 Sekunden)  und Sophie Eckl (8,28 Sekunden) das Halbfinale. Mit 8,40 bzw. 8,42 Sekunden verfehlten sie aber die Qualifikation für den Endlauf knapp. Kathrin Göbel konnte sich als Sechste über 200 Meter in 27,46 Sekunden aber in der Spitze klassieren. Die beste Platzierung bei der männlichen Jugend U20 holte Eugen Strigunow (DJK Ingolstadt) auf Rang vier über 200 Meter in 24,07 Sekunden. MTV-Sprinter Luis Windpassinger, über 60 Meter schon für Sindelfingen qualifiziert, wollte über 200 Meter eigentlich die DM-Norm angreifen, musste aber wegen einer noch nicht ausgeheilten Oberschenkelverletzung passen.

Die drei Spitzenplätze bei der Jugend U16 gingen allesamt auf das Konto des MTV-Nachwuchses. Moitz King gewann über 800 Meter in 2:15,39 Minuten Bronze, sein Trainingskamerad Dario Horak wurde in 2:18,17 Minuten Sechster. Beim jüngeren U16-Jahrgang erreichte Daniel Kerner nach 8,38 Sekunden im  60-Meter-Vorlauf das Finale, das er in 8,43 Sekunden auf Rang sechs abschloss.


Archivfotos: Kiefner

Maximilian Bayer rockt die deutschen Top-Hallen-Meetings – Gute Leistungen beim „Indoor“

veröffentlicht um 05.02.2017, 13:21 von MTV Ingolstadt Leichtathletik

Düsseldorf/Karlsruhe/München (ebk) Hürdensprinter Maximilian Bayer sorgt im Trikot des MTV Ingolstadt weiter für Furore bei den großen internationalen Hallen-Meetings, während sich der Schanzer Leichtathletik-Nachwuchs beim „Munich Indoor“ in München mit Konkurrenz aus Deutschland, Österreich und Italien messen durfte.

Stabile Leistungen auf sehr hohem Niveau liefert derzeit Maximilian Bayer bei der neuen „World Indoor Tour“ des internationalen Leichtathletik-Verbandes IAAF ab. Bei den beiden größten Hallen-Meetings in Deutschland, dem PSD-Bank-Meeting in Düsseldorf und der „Weltklasse in Karlsruhe“ erreichte der Student gegen hochkarätige internationale Konkurrenz jeweils als einer von nur zwei DLV-Athleten das Finale über 60 Meter Hürden und belegte beide Male Platz acht. In Düsseldorf blieben die Uhren - nach 7,73 Sekunden im Vorlauf - im Finale bei 7,83 Sekunden stehen. Nur zwei Tage später erzielte der MTV-Neuzugang in Karlsruhe mit 7,72 Sekunden im Vorlauf neue persönliche Bestzeit. Die Führung der deutschen Bestenliste musste er aber im Finale in 7,75 Sekunden zu 7,71 Sekunden an Eric Balnuweit (TV Wattenscheid) abgeben. Beide wollen sich spätestens bei den deutschen Meisterschaften in zwei Wochen in Leipzig die Tickets für die Hallen-EM in Belgrad Anfang März sichern. Die DLV-Norm, für beide nur einen Hauch entfernt, steht bei 7,70 Sekunden.

Mit weit über 600 Startern hat sich das „Munich Indoor“ in der Werner-von-Linde-Halle im Olympiapark zu einem der teilnehmerstärksten Hallensportfeste des Alpenraums etabliert. Während ein Teil der Ingolstädter Leichtathleten das Wochenende ohne Meisterschaftstermin nutzte, um eine Trainingsphase einzulegen, stellten sich vor allem jüngere Sportler der internationalen Konkurrenz.

Den einzigen Ingolstädter Sieg errang Diskusspezialistin Michaela Hagl (MTV Ingolstadt) in ihrer „Zweitdisziplin“: Gleich mit ihrem ersten Versuch von 11,05 Meter konnte sie das Kugelstoßen der Frauen für sich entscheiden. Nachdem die erste 17 Jahre alte Helen Linke (MTV Ingolstadt) im Weitsprung der Frauen mit 5,16 Meter auf Rang sechs etwas unter ihrer Leistung vom letzten Wochenende blieb, platzte bei ihr der Knoten im 60 Meter-Sprint, einem der Top-Wettbewerbe der Veranstaltung. Mit neuer persönlicher Bestzeit von 8,25 Sekunden im Vorlauf konnte sie sich für die Finalläufe qualifizieren, eine fulminante Steigerung auf 8,12 Sekunden brachte ihr dann sogar Rang sechs im B-Finale. Auf ungewohnt langer Strecke präsentierte sich Hürdenläufer Michael Adolf (DJK Ingolstadt) den zahlreichen Zuschauern. Ansprechende 1:58,88 Minuten bedeuteten über 800 Meter bei den Männern den vierten Platz. Sein Vereinskamerad Eugen Strigunow steigerte sich über 200 Meter auf 23,82 Sekunden und wurde Achter.

Erfolgreichster Ingolstädter in den Nachwuchswettbewerben war Leon Windpassinger (MTV Ingolstadt) bei den Schülern M 13. Er überzeugte als Dritter im Weitsprung mit 4,49 Metern, als Sechster über 60 Meter in 8,75 Sekunden (8,60 Sekunden im Vorlauf) und mit Rang acht im Hochsprung, wo er 1,25 Meter überwinden konnte. Drei Platzierungen unter den besten Zehn gingen auf das Konto von MTV-Athletin Kathrin Göbel in der weiblichen Jugend U 18. Über 60 Meter hatte sie in 8,55 Sekunden das Finale der schnellsten Acht noch knapp verfehlt, dafür belegte sie über 200 Meter (27,36 Sekunden) und im Weitsprung (4,81 Meter) die Ränge sechs und sieben. Die beste Leistung bei den jüngsten Schülerinnen W 13 zeigte Kaitlyn Herbert (MTV Ingolstadt), die in einem Feld von über 50 Teilnehmerinnen beim Weitsprung mit 4,09 Metern auf Rang elf landete.

Archivfotos: Kiefner, Windpassinger

BM Halle Aktive/U18 Fürth: 400-Meter-Feuerwerk von Alica Schmidt und Mona Mayer

veröffentlicht um 30.01.2017, 05:12 von MTV Ingolstadt Leichtathletik   [ aktualisiert: 30.01.2017, 13:25 ]

Fürth (ebk) Ein wahres Feuerwerk zündeten die beiden 400 Meter-Nachwuchshoffnungen im Trikot des MTV Ingolstadt Alica Schmidt und Mona Mayer beim zweiten Teil der Bayerischen Hallenmeisterschaften in der Fürther Quelle-Halle. Zu den zwei Titeln für Schmidt und Mayer, die auch noch U 18-Silber über 200 Meter gewinnen konnte, holten Jenny Birzl, Sofie Nixdorf und Lisa Basener (alle MTV Ingolstadt) die weiteren Medaillen für die regionalen Leichtathleten.

Mit einer Steigerung um fast eine Sekunde auf 55,89 Sekunden sicherte sich die 18 Jahre alte Alica Schmidt souverän den Titel über 400 Meter bei den Frauen. Die MTV-Sprinterin zählt nun mit der drittbesten Zeit einer U 20-Athletin deutschlandweit zu den heißen Endlaufkandidatinnen für die Jugend-DM in Sindelfingen in vier Wochen. Ähnliches gilt für ihre Vereinskameradin Mona Mayer, die das U 18-Nachwuchsrennen in 56,28 Sekunden dominierte. Im ersten 400 Meter-Lauf ihrer Karriere setzte sich die deutsche U 16-Meisterin des Vorjahres über 300 Meter gleich auf Platz eins der DLV-U 18-Rangliste und hat nun ebenso wie Schmidt einen Finalplatz bei der Jugend-DM im Visier, obwohl sie dort gegen die ältere U 20-Konkurrenz laufen muss. Zum Gold über die zwei Hallenrunden gab es für Mona Mayer noch Silber über eine Runde: 25,38 Sekunden bedeuteten den zweiten Rang über 200 Meter(U 18).

Nicht ganz an ihren Höhenflug von letzter Woche kam Jenny Birzl im Hochsprung der Frauen heran. Von einer Erkältung etwas gehandicapt lieferte sie mit 1,66 Metern dennoch den zweitbesten Wettkampf ihrer Karriere ab und sicherte sich nach Silber bei der Jugend nun auch Silber bei den Frauen. Silber ging auch an MTV-Neuzugang Sofie Nixdorf über 800 Meter im einzigen U 20-Bewerb des Tages. Sich geschickt auf Rang vier haltend überspurtete sie auf der Schlussrunde noch zwei Konkurrentinnen und erzielte in 2:22,62 Minuten eine neue persönliche Bestzeit. Für Langstreckenspezialistin Lisa Basener lief es im U 18-Rennen über dieselbe Strecke genau andersherum. In einem taktischen Rennen musste sie im Endspurt noch zwei Läuferinnen passieren lassen, in 2:22,79 Minuten blieb ihr aber immerhin die Bronzemedaille.

Ein gelungenes Comeback nach einem, wie er selbst sagt, „Seuchenjahr“ gelang Michael Adolf (DJK Ingolstadt) über 60 Meter bei den Männern. Nach 7,02 und 7,04 Sekunden in Vorlauf und Halbfinale landet er im Endlauf in 7,05 Sekunden auf einem guten vierten Platz. Über 200 m, seiner eigentlichen Paradestrecke in der Halle, zog der 400 Meter-Hürdenspezialist wegen einer kleinen Verhärtung im Oberschenkel vorsichtshalber zurück. Einen sehr gelungenen Wettkampf absolvierte Helen Linke (MTV Ingolstadt) im Weitsprung der Frauen. Die erst 17 Jahre alte Gymnasiastin blieb bei fünf von sechs Sprüngen über ihrer alten Hallenbestleistung und erreichte mit 5,32 Metern als jüngste Teilnehmerin des ganzen Feldes den fünften Platz.

In der Jugend U 18 gab es für die Ingolstädter Talente noch weitere vordere Platzierungen. Mit neuen Hallenbestzeiten landeten die beiden MTV-Sprinter Maximilian Fischer (23,74 Sekunden) und Erik Thees (23,85 Sekunden) auf den Rängen fünf und sechs über 200 Meter. Nachdem für Carolina Reischel (DJK, 8,48 Sekunden) und Kathrin Göbel (MTV, 8,61 Sekunden) über 60 Meter bereits im Vorlauf Endstation war, steigerte sich die MTV-Sprinterin über 200 Meter auf 27,12 Sekunden, was sie auf den siebten Rang brachte. Denselben Platz erlief sich Laura Schiffner (DJK) in dem von Mona Mayer beherrschten 400 m-Rennen, ihre Zeit: 61,22 Sekunden. Marie Hedrich (MTV) musste sich wegen einer Fußverletzung unter Wert geschlagen in 62,46 Sekunden mit Rang neun zufrieden geben.


Maximilian Bayer schraubt deutsche Jahresbestzeit auf 7,73 Sekunden

Erfurt (ebk) Weiter verbessert zeigte sich Hürdenläufer Maximilian Bayer (MTV Ingolstadt). Beim Hallen-Meeting in Erfurt verbesserte er im Vorlauf seine deutsche Jahresbestzeit über 60 Meter Hürden auf 7,73 Sekunden, womit ihm nur noch 0,03 Sekunden zur Hallen-EM-Norm fehlen. Im Finale kam Bayer nach einem sehr schlechten Start in 7,83 Sekunden knapp geschlagen auf den dritten Platz.


Fotos: Kiefner, Göstl

BM Halle U20/16: Zwei Titel für MTV und Leistungsexplosion durch Jenny Birzl

veröffentlicht um 23.01.2017, 14:26 von MTV Ingolstadt Leichtathletik   [ aktualisiert: 29.01.2017, 04:50 ]


München (ebk) Die ersten Titelkämpfe auf Landesebene - die bayerischen Hallenmeisterschaften der Jugend U 20 und U 16 – brachten dem regionalen Leichtathletiknachwuchs nicht nur sechs Medaillen, sondern weitere Normerfüllungen für die Deutschen Jugendmeisterschaften, die am letzten Februarwochenende im Sindelfinger Glaspalast stattfinden werden. Die drei Titel holten dabei Lisa Basener (MTV Ingolstadt) über 1500 Meter im einzigen U 18-Wettbwerb des Tages,  Arne Leppelsack (MTV Pfaffenhofen) über 400 Meter sowie das 4 x 200 Meter-Quartett des MTV Ingolstadt mit Sophie Eckl, Alica Schmidt, Sofie Nixdorf und Mona Mayer jeweils bei der Jugend U20.

Ähnlich souverän agierten Lisa Basener und Arne Leppelsack bei ihren ungefährdeten Siegen in der Münchner Werner-von-Linde-Halle. Beide haben ja schon aufgrund der Leistungen aus der vergangenen Freiluftsaison ihr Sindelfingen-Ticket sicher und legten mehr als zwei Sekunden zwischen sich und Platz zwei. Leppelsack siegte über die zwei Hallenrunden in 50,29 Sekunden, Basener über 1500 Meter in 4:53,39 Minuten. DJK-Läuferin Johanna Borris kam in diesem Rennen in 5:07,10 Minuten auf einen ansprechenden vierten Platz. Nachdem Sophie Eckl (MTV Ingolstadt) und Laura Schiffner (DJK Ingolstadt) in 27,13 beziehungsweise 27,38 Sekunden das Finale im Einzelrennen über 200 Meter noch knapp verpasst hatten, holten die MTV-Jugendlichen in der Staffel die erwartete Goldmedaille. Die Favoritinnen verfehlten wegen unsauberer Wechsel, die fast zur Disqualifikation geführt hätten, zwar die Zeit von den südbayerischen Titelkämpfen, blieben in 1:43,97 Minuten aber mehr als vier Sekunden unter der U 20-DM-Norm. Den stärksten Eindruck hinterließ dabei Alica Schmidt, obwohl sie nur eine gute halbe Stunde Pause nach ihrem Einzelrennen über 400 Meter hatte. Dort hatte sie sich in neuer persönlicher Hallenbestzeit von 56,73 Sekunden die Silbermedaille gesichert, womit sie in Sindelfingen gute Chancen auf einen Platz im Finale haben dürfte.

Für die größte Sensation aus Ingolstädter Sicht sorgte jedoch Hochspringerin Jenny Birzl (MTV Ingolstadt). Die angehende Abiturientin zählte mit ihrer neuen Bestleistung von 1,65 Metern, die sie vergangene Woche gesprungen war, zwar zum erweiterten Kreis der Medaillenanwärterinnen, was aber dann folgte, ist wohl am besten mit dem Begriff „Leistungsexplosion“ umschrieben. Mit einem Sprung über 1,67 Meter hatte sich die 1,70 Meter große MTV-Athletin schon eine Medaille gesichert. Ohne einen weiteren Fehlversuch steigerte Birzl sich dann auf 1,73 Meter, um sich mit einem gelungenen zweiten Versuch über 1,76 Meter in die Top Ten der deutschen Jugendrangliste zu katapultieren. Hinter der aktuell besten deutschen Nachwuchsspringerin Laura Gröll (Eckental), die mit 1,88 Metern für einen neuen bayerischen U 20-Rekord sorgte, gewann Jenny Birzl schließlich mit Silber ihre fünfte Medaille in Folge bei bayerischen Meisterschaften. Ihre Vielseitigkeit zeigte sie als Siebte über die höheren U20-Hürden, wo sie ihre persönliche U 18-Bestzeit von 9,70 Sekunden aus dem Vorjahr einstellte. Mit einem sicher herausgelaufenem dritten Rang über 1500 Meter der weiblichen Jugend U20 in 5:06,08 Minuten vervollständigte Sofie Nixdorf (MTV Ingolstadt) nach Gold mit der Staffel ihre Medaillenausbeute.

Die Talente der Jugend U 16 blieben zwar ohne Podestplatz, drei Starter des MTV Ingolstadt konnte aber mit einstelligen Platzierungen glänzen: Susanne Göbel als Fünfte in 7:31,01 Minuten über 2000 Meter, Moritz King auf demselben Rang in 10:46,13 Minuten über 3000 Meter und Daniel Graßl als Achter im 60 Meter-Finale in 7,66 Sekunden.

Fotos: Kiefner, Windpassinger

Südbayerische Hallenmeisterschaft München: MTV-Leichtathleten mit fünf DM-Normen

veröffentlicht um 18.01.2017, 13:56 von MTV Ingolstadt Leichtathletik   [ aktualisiert: 22.01.2017, 16:59 ]

München (ebk) Was sich schon bei den ersten Hallen-Wettkämpfen, dem Sprintcup in Fürth und dem Hochsprung-Meeting in Essing, angedeutet hatte, bestätigte sich auch bei den ersten Meisterschaften der noch jungen Hallensaison, den südbayerischen Titelkämpfen der Männer, Frauen und Jugend U18: Die Ingolstädter Leichtathletik-Talente sind trotz der widrigen Trainingsbedingungen sehr gut durch den Winter gekommen. Allein die Verantwortlichen des MTV Ingolstadt konnten sich über eine Ausbeute von zehn Medaillen freuen, hinzu kamen fünf neue Normerfüllungen für die Jugend-Hallen-DM, die Ende Februar im Sindelfinger Glaspalast  über die Bühne gehen wird.

Am bemerkenswertesten war dabei, dass alle fünf Medaillen bei den Erwachsenen von MTV-Talenten gewonnen wurden, die noch in der Jugend U20 startberechtigt wären: Alica Schmidt (200 Meter), Jenny Birzl (Hochsprung), Luis Windpassinger (60 und 200 Meter) und die 4 x 200 Meter-Staffel mit Sophie Eckl, Mona Mayer, Sofie Nixdorf und Alica Schmidt sicherten sich alle einen Platz auf dem „Treppchen“. Den Titel bei den Frauen holte sich das MTV-Quartett dabei mit vier Jugendläuferinnen in 1:43,47 Minuten deutlich unter den geforderten 1:48 Minuten für Sindelfingen. Bei den Einzelsprints über 60 Meter war für die drei MTV-Starterinnen Alica Schmidt (8,03 sec.), Sophie Eckl (8,29 sec.) und Helen Linke (8,30 sec.) trotz neuer persönlicher Bestzeiten im Halbfinale noch Endstation. Doch über 200 Meter zeigte Schmidt - mit 25,47 Sekunden  (ebenfalls DM-Norm) sogar schneller als im Vorjahr im Freien - als Zweite ihre deutlich verbesserten Schnelligkeitswerte. Hochspringerin Jenny Birzl steigerte sich gegenüber dem Meeting in Essing, wo sie ihre persönliche Besthöhe eingestellt hatte, und holte mit neuem Hausrekord von 1,65 Meter ebenfalls Silber. MTV-Neuzugang Sofie Nixdorf als Fünfte über 400 Meter in starken 60,64 Sekunden rundete das tolle Ergebnis bei den Frauen ab.

Drei sehr gute Rennen über 60 Meter zeigte Luis Windpassinger bei den Männern, seine schnellste Zeit lief er als Dritter im Endlauf in 7,07 Sekunden (persönliche Bestleistung und DM-Norm). Arne Leppelsack (MTV Pfaffenhofen) und Alexander Reithmeier (PSV Eichstätt) verpassten mit 7,29 beziehungsweise 7,49 Sekunden im Zwischenlauf dagegen das Finale. Dafür schafften alle drei Sprinter über 200 Meter eine Spitzenplatzierung. Windpassinger setzte sich in 22,92 Sekunden auf den Silberrang, Leppelsack (23,12 Sekunden) und Reithmeier (23,53 Sekunden) landeten auf den Plätzen vier und sieben. Jonas Zweck (MTV Ingolstadt) blieb als Fünfter in 1:59,64 Minuten über 800 Meter unter der Zwei-Minuten-Marke, sein Vereinskamerad, der erst 17 Jahre alte Fabian Riegelsberger, belegte über 400 Meter in 52,91 Sekunden einen schönen sechsten Platz bei den Männern.

Eine Klasse für sich in der weiblichen Jugend U18 war mit Mona Mayer ein weiterer MTV-Neuzugang. In 25,34 Sekunden (U 20-DM-Norm) sogar noch einen Tick schneller als Alica Schmidt gewann sie über 200  Meter damit ihren ersten Titel im MTV-Trikot. Über 60 Meter hatte sie zuvor schon in 7,90 Sekunden im Vorlauf mit einer U 20-DM-Norm geglänzt. 7,96 Sekunden im Finale bedeuteten dann etwas unglücklich zeitgleich mit dem Bronzerang den vierten Platz. Kathrin Göbel und Marie Hedrich hatten sich über 60 Meter in 8,53 beziehungsweise 8,76 Sekunden für die Zwischenläufe qualifiziert, das Finale aber verfehlt. Göbel zeigte in ihren beiden Rennen über 200 Meter dann Kämpferqualitäten. In 27,83 Sekunden schaffte sie als Neunte eine einstellige Platzierung im Einzelrennen. Als Schlussläuferin der U 18-Staffel des MTV Ingolstadt sicherte sie dank einer tollen Aufholjagd ihren Teamkameradinnen Sophia Czerny, Marie Hedrich und Laura Böttcher noch eine überraschende Silbermedaille. Über 800 Meter glänzte dann ihre jüngere Schwester Susanne Göbel mit Bronze in 2:26,77 Minuten vor Johanna Borris, die als Fünfte in 2:29,11 Minuten die beste Platzierung für die DJK Ingolstadt holte. Auch der männliche Nachwuchs des MTV Ingolstadt sicherte sich zwei Medaillen in der Jugend U18. Über 800 Meter landete Neuzugang Leon Rupp in 2:15,39 Minuten auf dem dritten Platz, knapp vor Moritz King, der in 2:17,20 Minuten Vierter wurde. Zusammen mit den Sprintern Erik Thees und Maximilian Fischer holten die beiden Mittelstreckler zum Abschluss Silber über 4 x 200 Meter in 1:41,46 Sekunden.


Foto: Privat

Unterstützt Lisa Basener bei der Wahl zum “Sportler des Jahres 2016 in Neuburg!

veröffentlicht um 15.01.2017, 10:13 von MTV Ingolstadt Leichtathletik   [ aktualisiert: 22.01.2017, 17:19 ]

Neuburg (rk) Große Ehre für MTV-Leichtathletin Lisa Basener: Zum dritten Mal in Folge wurde die 16-Jährige für die Wahl zum “Sportler des Jahres” in Neuburg nominiert. Damit Bundeskaderathletin nun auch möglichst weit vorne landete, braucht sie Dein Votum! Deshalb die Bitte an alle Freunde von Lisa und der MTV-Leichtathletik. Klickt auf folgenden Link

www.augsburger-allgemeine.de/neuburg/Wir-suchen-Neuburgs-Sportler-des-Jahres-2016-id40199612.html?view=result&sectionRef=&article=40199612

und gebt dort Lisa Basener Eure Stimme. Die Online-Abstimmung läuft noch bis zum kommenden Dienstag, 17. Januar, um 14 Uhr.




Foto: Kiefner

MTV-Neuzugang Maximilian Bayer arbeitet in Teneriffa am Feinschliff für die Hallensaison

veröffentlicht um 13.01.2017, 11:08 von MTV Ingolstadt Leichtathletik   [ aktualisiert: 14.01.2017, 01:50 ]

Teneriffa (rk) Während sich im heimatlichen Ingolstadt die Schneeberge türmen, schwitzt MTV-Hürdensprinter Maximilian Bayer im Trainingslager auf Teneriffa. Der 26-jährige Neuzugang bereitet sich mit den bundesdeutschen Topsprintern unter der warmen Mittelmeersonne auf die kommenden Aufgaben in der Halle vor. Unter der Leitung von Bundestrainer Jan May – gleichzeitig auch sein Heimtrainer – bestreitet Bayer seit Neujahr ein zehntägiges Trainingslager, bevor es an die ersten Wettkämpfe geht. “Das Training läuft super”, schreibt der prominenteste MTV-Leichtathlet gut gelaunt. Vor allem die Starteinheiten seien sehr gut gewesen.

Nach seiner Rückkehr feiert Maximilian Bayer dann am 21. Januar bei den Offenen Sächsischen Meisterschaften in Chemnitz seinen Saisoneinstand.
Es folgen drei hochkarätige Meetings mit Weltklasseniveau, zu denen er eine Einladung erhalten hat: Am 1. Februar das PDS Band Meeting in Düsseldorf, am 4. Februar das Indoor in Karlsruhe und am 10. Februar das ISTAF Indoor in Berlin, bevor es bei den Deutschen Meisterschaften in Leipzig (18./19. Februar) erstmals eine Medaille geben soll. Das eigentliche Ziel des ehemaligen Pfaffenhofeners liegt jedoch noch eine Stufe höher: Bei den Hallen-Europameisterschaften vom 3. bis 5. März in Belgrad will Bayer unbedingt dabei sein. Die Norm hält er auf jeden Fall für möglich: 7,70 Sekunden. Seine bisherige Bestzeit liegt bei 7,78 Sekunden. In Bayern will der MTV-Leichtathlet zum ersten Mal in der Freiluftsaison antreten.


Maximilian Bayer
Foto: Privat

Mit Yoga zu Höchstleistungen: MTV-Leichtathleten gehen im Training neue Wege

veröffentlicht um 04.01.2017, 07:45 von MTV Ingolstadt Leichtathletik   [ aktualisiert: 22.01.2017, 09:34 ]

Ingolstadt (rk) Nervös vor dem Wettkampf, unruhig, aufgeregt, womöglich sogar schlaflos oder voller Versagensängste? Wer selbst einmal die Spikes, die Lauf- oder Werferschuhe geschnürt hat, der kennt diese leidigen Momente zur Genüge. Um hier Abhilfe zu schaffen, entschloss sich die Leichtathletik-Abteilung des MTV jetzt, neue Wege zu gehen. Mit Hilfe von Yoga-Lehrerin Daniela Engnoth sollten die Sportler dabei lernen, ein besseres Körpergefühl zu bekommen. Und die Resonanz überraschte alle: Sage und schreibe 30 Leichtathleten kamen in die Turnhalle des Reuchlin-Gymnasiums, um sich von Daniela Engnoth in die Geheimnisse der indischen Philosophie einführen zu lassen.

Mit großen Einfühlungsvermögen erläuterte die Yoga-Lehrerin, die auch über eine Ausbildung als Physiotherapeutin und Sportlehrerin verfügt, die einzelnen Bestandteile der fernöstlichen Lehre, die Verspannungen lösen, das Wohlbefinden steigern und innere Ruhe sowie geistige Flexibilität bringen soll. Nicht nur der Sonnengruß, einer Abfolge von so genannten Asanas, den yogischen Körperübungen, forderte den Sportlern trotz ihres normalerweise vielseitigen Trainings alles ab. Dass dabei schonungslos verkürzte Muskelpartien oder Unbeweglichkeiten zutage traten, war ein durchaus erwünschter Nebeneffekt dieser außergewöhnlichen Übungsstunde. Außerdem zeigte Daniela Engnoth die MTV-Leichtathleten einige Basisübungen des „Brain-Gym“, des Gehirntrainings, in dem ganz gezielt die linke und die rechte Gehirnhälfte aktiviert werden, um in Stress-, sprich Wettkampfsituationen, die richtigen Entscheidungen zu treffen.

Nach schweißtreibenden und muskelkaterfördernden zwei Stunden zeigten sich die allermeisten der Leichtathleten von ihrer ersten Yoga-Stunde begeistert. So soll in Kürze eine Fortsetzung erfolgen, wenn es der Wettkampfkalender der nun beginnenden Hallen- und Crosssaison zulässt.

Fotos: Köchl, Igl

1-10 of 143