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Herzlich willkommen auf der offiziellen Homepage der Leichtathletik Abteilung des MTV 1881 Ingolstadt! Eine Übersicht über unsere Trainingsgruppen und -zeiten erhalten Sie hier. Über nebenstehende Facebook-Seite gelangen Sie zum Community-Bereich, wo Sie parallel zu dieser Homepage auf dem Laufenden gehalten werden.

Übersicht der letzten Schlagzeilen

Zahlreiche starke Leistungen in Dachau

veröffentlicht um 17.08.2015, 08:13 von Thomas Rieger   [ aktualisiert: 02.09.2015, 16:44 ]

Dachau (ebk) Bei den mit Sportlern aus ganz Süddeutschland und Österreich traditionell sehr gut besetzten Dachauer Volksfestwettkämpfen zeigten die Ingolstädter Leichtathleten zum Ausklang der Saison nochmals sehr gute Ergebnisse. Während die beiden einzigen bayerischen WM-Teilnehmerinnen Fabienne Kohlmann (LG Karlstadt) und Christina Hering (LG Stadtwerke München) einen letzten eindrucksvollen 400 m-Test vor dem Abflug nach Peking absolvierten, glänzte Sophia Eberle (MTV Ingolstadt) als Doppelsiegerin über die beiden kürzeren Sprintstrecken. Ihre Vereinskameradin Jenny Birzl holte im Hochsprung (U18) einen weiteren Sieg für den MTV.
Bei ihren beiden letzten Saisonrennen über 100 m und 200 m war die erst 18 Jahre alte Sophia Eberle auch in der Frauenkonkurrenz nicht zu schlagen. Mit 12,33 Sekunden und 26,05 Sekunden erzielte sie jeweils die schnellste Zeit der Veranstaltung. Die ebenfalls noch in der Jugend U20 startberechtigte Stefanie Aeschlimann (MTV Ingolstadt) steigerte ihre 200 m-Bestzeit auf 26,17 Sekunden und wurde Dritte. Über 400 m gewann Siebenkämpferin Kathleen Hollenberg eindrucksvoll ihren Zeitlauf in 63,65 Sekunden und wurde insgesamt Achte. Auch in den Würfen zeigten sich die MTV-Damen stark, obwohl es hier nicht zu einem Podestplatz reichte. Im Kugelstoßen lagen Michaela Hagl (10,78 m), Aeschlimann (10,66 m) und Hollenberg mit persönlicher Bestleistung von 10,48 m einträchtig auf den Rängen 4, 5 und 7. Den Diskuswurf schloss Hagl als Fünfte mit 36,43 m ab.
Die Männer des MTV Ingolstadt glänzten auf den längeren Strecken. Mario Saur, eigentlich auf den 400 m Hürden zuhause, verbesserte über 800 m seine Saisonbestzeit deutlich auf 1:52,56 Minuten und wurde in einem hochkarätigen Lauf Zweiter. Der U20-Jugendliche Manuel Mand überzeugte bei den Männern über 400 m als Sechster mit einer Verbesserung auf 51,51 Sekunden. Über 1500 m gab es weitere Saisonbestzeiten durch Thomas Huber (4:17,86 Minuten) und Martin Stier (4:20,42 Minuten), die auf Rang fünf und sechs ins Ziel kamen. Gute Zeiten erzielten auch die Läufer aus der Seniorentruppe des MTV Ingolstadt: Über 800 m Jean-Jacques Faurie und Johannes Gruber in 2:09,64 bzw. 2:12,74 Minuten und über 1500 m Albert Walter in 5:50,01 Minuten. Zwei sechste Plätze errang Wurfspezialist Sören Koss (SV Zuchering) mit Diskus (34,04 m) und Kugel (10,76 m).
Die wertvollste Leistung im Nachwuchsbereich ging auf das Konto von Jenny Birzl (MTV Ingolstadt). Nach zwei achten Plätzen über 100 m (13,81 Sekunden) und im Weitsprung (4,63 m) deklassierte sie ihre Konkurrentinnen im Hochsprung (U18) deutlich. Mit neuer persönlicher Bestleistung von 1,62 m bestätigte die 16 Jahre alte Schülerin ihre Bronzemedaille von den bayerischen Titelkämpfen. Lisa Basener (MTV) verpasste im Weitsprung (U16) als Vierte mit 4,67 m das Treppchen denkbar knapp, Arne Leppelsack (MTV Pfaffenhofen) überzeugte über 200 m (U18) als Zweiter in guten 23,99 Sekunden.


Fotos: Halbritter, Sterk

Inoffizielle deutsche Mehrkampfmeisterschaften dieses Wochenende im MTV-Stadion

veröffentlicht um 10.08.2015, 12:02 von Thomas Rieger   [ aktualisiert: 02.09.2015, 16:43 ]

Da die diesjährigen deutschen Titelkämpfe im Siebenkampf und Zehnkampf der Aktiven- und U23-Klasse ersatzlos entfallen sind, haben sich viele engagierte Helfer unter der Leitung von Karl Becker (LFZ München) für eine inoffizielle Austragung am Wochenende in Ingolstadt entschieden. Ein hochkarätiges Teilnehmerfeld mit 17 Startern und 15 Starterinnen (u.a. Lokalmatadorin Franziska Halbritter) kämpft ab Samstag um 11:00 Uhr um den Sieg.


Das MTV-Stadion ist bereit (Archivfoto: Rieger)

Lisa Basener wird deutsche Vizemeisterin über 3000m

veröffentlicht um 10.08.2015, 07:41 von Thomas Rieger   [ aktualisiert: 02.09.2015, 16:39 ]

Köln (ebk) Die Leichtathletiktalente des MTV Ingolstadt glänzen auch bei den Deutschen U16-Meisterschaften im Müngersdorfer Sportpark in Köln. Lisa Basener holt über 3000 m die Silbermedaille, Sprinter Maximilian Fischer schaffte es ins 100 m-Finale.
Lisa Basener nutzte die hervorragenden äußeren Bedingungen in der Domstadt zu einem furiosen Lauf. Nach einem Gewitter am Vortag waren die Temperaturen auf ein erträgliches Maß gefallen, dazu sorgten mehr als 2000 fantastisch mitgehende Zuschauer für eine tolle Stimmung. Vom Start weg übernahm die hohe Favoritin Paulina Kayßer (SV Itzehoe) im 3000 m-Rennen die Spitze. Ihrem hohen Tempo konnte nur Lisa Basener folgen, die sich auch durch diverse Tempoverschärfungen nicht abschütteln ließ. Erst zu Beginn der letzten Runde musste die Neuburgerin, die seit mehreren Jahren beim MTV Ingolstadt trainiert, abreißen lassen. Mit einer Steigerung ihrer Bestzeit um fünfzehn Sekunden auf 10:26,38 Minuten sicherte sich Basener aber ungefährdet die Silbermedaille und kann, so Nachwuchsbundestrainer Zahr, mit einer Nominierung für den DLV-Bundeskader rechnen.
Auch der zweite MTV-Starter Maximilian Fischer, der die Norm für diese Meisterschaft erreicht hatte, zeigte sich von seiner besten Seite. Als Zweiter seines Vorlaufes über 100 m qualifizierte er sich in 11,54 Sekunden überraschend für den Endlauf. Dort steigerte er sich auf 11,53 Sekunden und belegte einen respektablen siebten Platz.

Ergebnisliste

Video: leichtathletik.tv

INTV-Bericht über Albert Walter - ein Leben für den Sport

veröffentlicht um 10.08.2015, 07:40 von Thomas Rieger   [ aktualisiert: 02.09.2015, 02:48 ]

Am 3.8. strahlte INTV ein Portrait über Senioren-Weltmeister Albert Walter aus, die in folgendem Videofenster eingesehen werden kann.

INTV Bericht vom 3.8.2015

Jugend-DM in Jena: Dreisprung-Silber für Aeschlimann und zwei vierte Plätze für Schmidt und Antonov

veröffentlicht um 03.08.2015, 10:07 von Thomas Rieger   [ aktualisiert: 02.09.2015, 16:38 ]

Jena (ebk) Sehr erfolgreich präsentierte sich der Ingolstädter Leichtathletiknachwuchs an allen drei Tagen bei den Deutschen Jugendmeisterschaften U20 und U18 im Ernst-Abbe-Stadion in Jena. Zur Silbermedaille von Stefanie Aeschlimann (MTV Ingolstadt) im Dreisprung und Bronze von Michael Adolf (DJK Ingolstadt) über 400 m Hürden holten die MTV-Talente noch drei Finalplatzierungen, wobei Alica Schmidt und Dimitri Antonov als Vierte die Medaillenränge nur um einen Hauch verfehlten.
Für Dreispringerin Stefanie Aeschlimann, die noch dem jüngeren U20-Jahrgang angehört, bedeutete die Silbermedaille den Abschluss eines Jahres mit Höhen und Tiefen. Nach ihrem Titelgewinn in der Halle mit 12,93 m zog sich die Reuchlin-Schülerin im Ostertrainingslager eine hartnäckige Rückenverletzung zu, die ein gezieltes Training zum Teil unmöglich machte. In einem dramatischen Wettkampf in Jena rangierte sie nach dem vierten Durchgang so mit 12,14 m nur auf dem vierten Platz, ehe sie sich in Durchgang fünf mit 12,28 m auf den Bronzerang vorschob. In ihrem letzten Versuch steigerte sich die MTV-Athletin noch auf 12,52 m, was ihr nicht nur eine neue Freiluftbestleistung sondern auch die Silbermedaille brachte. Ihr Disziplin- und Vereinskollege Dimitri Antonov, im Winter nach einem unverschuldeten Autounfall noch völlig außer Gefecht, hatte auch im letzten Durchgang des U20-Bewerbs seinen weitesten Versuch. Mit 15,04 m fehlten ihm am Ende nur 14 cm zur Bronzemedaille und er musste sich mit dem undankbaren vierten Platz begnügen.
Einen deutlich zufriedeneren Eindruck machte Michael Adolf nach seinem 400 m Hürden-Rennen. Den Frust über seinen Sturz im Halbfinale der U20-EM hatte er sich in Jena bereits als sicherer Vorlaufsieger in 53,73 Sekunden von der Seele gelaufen. Mit einer Steigerung auf 52,52 Sekunden, nur eine gute halbe Sekunde über seiner persönlichen Bestzeit, belegte der DJK-Athlet im Finale einen ungefährdeten dritten Platz, ein verdienter Lohn für die harte Trainingsarbeit nach einer von Verletzungen geprägte Hallensaison.
Selten hat man in Jena eine so gut gelaunte Viertplatzierte gesehen wie U18-Athletin Alica Schmidt vom MTV Ingolstadt. Über 400 m hatte sie zwar insgeheim mit einer Qualifikation für das Finale der besten acht Starterinnen gerechnet, dass sie aber als Zweite ihres Vorlaufes ihre Bestzeit gleich um eine Sekunden auf 56,64 Sekunden schrauben würde, war beinahe sensationell. Im Finale zeigte sie wie im Vorlauf eine bärenstarke Zielgerade, nach einer nochmaligen Steigerung auf 56,46 Sekunden fehlte ihr ein Wimpernschlag von 0,12 Sekunden zum Sprung aufs Treppchen.
Wie eng Freude und Leid beisammen liegen, bekam die U20-Staffel des MTV Ingolstadt über 4x100 m zu spüren. Mit der erst fünfzehn Jahre alten Helen Linke als Startläuferin sowie Sophia Eberle, Theresa Köchl und Alica Schmidt auf den Positionen zwei bis vier gewannen die MTV-Mädchen völlig überraschend ihren Vorlauf und kickten so etablierte Staffeln wie Bayer Leverkusen aus dem A-Finale. Die 48,20 Sekunden bedeuteten nicht nur klare Saisonbestzeit, sondern den klaren ersten Rang in der bayerischen Nachwuchsrangliste. Im Endlauf am letzten Tag der Meisterschaft überliefen dann Linke und Eberle gleich die erste Wechselmarke, so dass am Ende statt Platz sieben nur die Disqualifikation blieb. In den Einzelrennen zuvor hatte Sophia Eberle ihre Entwicklung zu einer Spitzensprinterin bestätigt. Über 100 m als Dritte ihres Vorlaufes qualifizierte sie sich in 12,29 Sekunden als einzige bayerische Sprinterin fürs Halbfinale. In 12,22 Sekunden stellte sie hier trotz eines schlechten Starts ihre Bestzeit ein, schaffte aber nicht den Sprung in den Endlauf. Über 200 m belegte die MTV-Sprinterin in 25,37 Sekunden mit der zweitbesten Zeit ihrer Karriere einen guten dreizehnten Platz. Constantin Rist (MTV Pfaffenhofen) überstand über 100 m bei der männlichen Jugend U20 in 11,06 Sekunden ebenfalls den Vorlauf, im Zwischenlauf reichten 11,18 Sekunden für ihm nicht mehr zum Weiterkommen. Über 200 m war trotz ansprechender 22,75 Sekunden bereits nach dem Vorlauf Schluss. Deutlich unter Wert musste sich U18-Sprinter Luis Windpassinger (MTV Ingolstadt) verkaufen. Der bayerische Vizemeister blieb über beide Sprintstrecken nach 11,25 bzw. 22,92 Sekunden im Vorlauf hängen.

Ergebnisliste

Fotos: Kiefner, Aeschlimann, Köchl, Racewalk Pictures

Video: leichtathletik.tv

Zwei DM-Top-Ten-Platzierungen für den MTV im Nürnberger Grundig-Stadion

veröffentlicht um 27.07.2015, 03:00 von Thomas Rieger   [ aktualisiert: 02.09.2015, 02:46 ]

Nürnberg (ebk) Recht achtbar zogen sich die Ingolstädter Leichtathleten bei den deutschen Meisterschaften im Nürnberger Frankenstadion aus der Affäre. Vor der stimmungsvollen Kulisse von insgesamt mehr als 20 000 Zuschauern an jedem der beiden Tage sprangen für die Schanzer sogar drei einstellige Platzierungen heraus.
Das beste Ergebnis holte wie im Vorfeld erwartet Cornelia Griesche (DJK Ingolstadt) über 3000 m Hindernis bei den Frauen. In dem von Weltklasseläuferin Gesa-Felicitas Krause (LG Eintracht Frankfurt) in neuem Meisterschaftsrekord dominierten Rennen konnte sich die DJK-Läuferin lange in der vierköpfigen Verfolgergruppe halten. In der letzten Runde musste sie dann etwas abreißen lassen, belegte aber in immer noch guten 10:02,66 Minuten einen respektablen fünften Platz. Bei Cornelia Griesche, die seit mehreren Jahren in den USA studiert, machte sich hier die lange Saison mit College-Wettkämpfen bereits im April bis hin zur U23-EM mit persönlicher Bestzeit vor zwei Wochen bemerkbar. Ihre Schwester und Vereinskameradin Valerie, die über 3000 m Hindernis ihren ersten DM-Start bei den Frauen absolvierte, kam in 10:56,84 Minuten als Vierzehnte ins Ziel.
Nachdem Michael Adolf (DJK Ingolstadt) auf einen Start in Nürnberg verzichtet hatte, um sich besser auf die kommende Jugend-DM in Jena vorbereiten zu können, war der amtierende bayerische Meister Mario Saur (MTV Ingolstadt) die einzige Ingolstädter Hoffnung über 400 m Hürden der Männer. Als Vierter des schnelleren zweiten Vorlaufs erreichte er in 52,98 Sekunden bei durch den böigen Wind nicht einfachen Bedingungen den Endlauf. Trotz der ihm dort zugelosten ungünstigen Innenbahn konnte sich der Student auf 52,86 Sekunden steigern und einen im Vorfeld nicht erwarteten siebten Platz belegen. Die beiden jungen Dreispringer Ivane und Dimitri Antonov (beide MTV Ingolstadt) waren mit ihrem Wettkampf nicht ganz zufrieden. Ivane zeigte recht gute Sprünge und verpasste als Neunter mit 15,18 m aus dem zweiten Versuch das Finale der besten acht Springer nur um wenige Zentimeter. Sein noch in der Jugend startberechtigte Bruder Dimitri kam im Anlauf mit dem ständig wechselnden Wind überhaupt nicht zurecht und musste sich mit 14,82 m als Zwölfter etwas unter Wert verkaufen. Auch für ihn gilt die Konzentration der U20-DM in Jena am kommenden Wochenende, wo er wie Langhürdler Michael Adolf zu den Medaillenkandidaten zählt.


Fotos: Kiefner

Mario Saur und Antonov-Brüder vertreten den MTV Ingolstadt bei der DM in Nürnberg

veröffentlicht um 25.07.2015, 03:15 von Thomas Rieger   [ aktualisiert: 02.09.2015, 02:45 ]

Ingolstadt (ebk) Fünf Sportler aus Ingolstädter Vereinen stehen bei den Deutschen Leichtathletikmeisterschaften im Nürnberger Frankenstadion auf der Meldeliste.
Die besten Chancen auf eine Spitzenplatzierung dürfte dabei die einzige Frau im Schanzer Aufgebot haben. Die 22 Jahre alte Cornelia Griesche (DJK Ingolstadt) gehört seit ihren 9:57,75 Minuten von der U23-EM in Tallinn (Estland) zum exklusiven Klub der vier deutschen Frauen, die mit einer Saisonbestzeit über 3000 m Hindernis von unter 10 Minuten aufwarten können. Sollte der Rennverlauf passen, ist der spurt- und kampfstarken Studentin, die seit mehreren Jahren sehr gute Trainingsbedingungen an der Universität von Missouri in den USA findet, auch eine Überraschung in Richtung Bronzemedaille zuzutrauen. Für ihre jüngere Schwester und Vereinskameradin Valerie, die ebenfalls über die Hindernisstrecke am Start sein wird, ist das Ziel, eine neue persönliche Bestzeit zu laufen. Über 400 m Hürden finden sich auch zwei Ingolstädter unter den besten fünfzehn deutschen Läufern in dieser Saison: der erst 19 Jahre alte Michael Adolf (DJK Ingolstadt) und Mario Saur vom Lokalrivalen MTV Ingolstadt. Für Adolf stand am Wochenende vor der DM in Nürnberg noch die U20-EM im schwedischen Ekilstuna auf dem Wettkampfkalender, wo er mit viel Pech im Halbfinale die Segel streichen musste. Sollte er einigermaßen gut erholt zurückkommen, wäre für den Abiturienten ein Finaleinzug bei den Männern in Nürnberg keine allzu große Überraschung. Mario Saur kommt nach einem durchwachsenen Saisoneinstieg immer besser in Form, was sein klarer Sieg bei den bayerischen Titelkämpfen vor zwei Wochen unterstreicht. Sollte es im Training weiter so gut laufen ist ihm, wie schon 2013, auch die Qualifikation fürs Finale zuzutrauen.
Einträchtig auf den Plätzen 13 und 14 der aktuellen DLV-Jahresrangliste im Dreisprung rangieren die beiden Antonov-Brüder vom MTV Ingolstadt, wobei der erst 19 Jahre alte Dimitri mit 15,24 m zu 15,23 m gegenüber seinem zwei Jahre älteren Bruder Ivane knapp die Nase vorn hat. Für die beiden jungen Springer gilt es vor allem Erfahrung zu sammeln, ein Finaleinzug wäre schon ein Riesenerfolg. Bei Dimitri liegt der Fokus mehr auf der U20-DM in Jena am ersten Wochenende im August, die DM der Erwachsenen ist eine willkommene Standortbestimmung. Für eine weitere Ingolstädter Spitzenathletin, die gerne bei der Heim-DM in Bayern gestartet wäre, war die Saison leider schon mit dem Wintertraining zu Ende. Elisabeth Glonegger (MTV Ingolstadt), amtierende deutsche Vizemeisterin im Siebenkampf und beste bayerische Hürdensprinterin der letzten Jahre, muss wegen den Nachwirkungen eines Sehnenanrisses passen. Die Verletzung hatte sie sich im Dezember beim Sprinttraining zugezogen, das mangels einer geeigneten Halle in Ingolstadt bei Minustemperaturen im Freien stattfinden muss. Ohne Glonegger platzte auch die aussichtsreiche 4x100 m-Staffel der MTV-Frauen.
In Nürnberg sind aber nicht nur Schanzer Sportler im Einsatz, auch die hervorragende Organisation der MTV-Veranstaltungen hat sich schon bis zum DLV herumgesprochen. So wird MTV-Abteilungsleiter Martin Weinberger, bewährter Leiter der Wettkampfbüros bei den Meetings in Ingolstadt und der DLV-Gala in Regensburg, auch bei den Titelkämpfen in Nürnberg als Obmann für die gesamte EDV verantwortlich sein.

Mario Saur vor zwei Wochen bei den bayerischen Titelkämpfen in Markt Schwaben (Foto: Kiefner)

Bayerische Meisterschaften U23/U16: Titel für Aeschlimann und Antonov

veröffentlicht um 20.07.2015, 12:05 von Thomas Rieger   [ aktualisiert: 10.08.2015, 11:57 ]

Aichach (ebk) Bei den Bayerischen Meisterschaften der Junioren U23 und der Jugend U16 konnte die Ingolstädter Leichtathletik einmal mehr mit zahlreichen Podestplätzen überzeugen. Neben den beiden Titelträgern im Dreisprung Stefanie Aeschlimann und Dimitri Antonov (beide MTV Ingolstadt) ragte MTV-Sprinterin Sophia Eberle als dreifache Medaillengewinnerin heraus.
In den beiden Dreisprungwettbewerben der Junioren U23 setzten sich die Favoriten vom MTV Ingolstadt mühelos durch. Stefanie Aeschlimann kommt nach ihren Rückenproblemen wieder besser in Fahrt und siegte mit 12,22 m mehr als einen halben Meter vor der Konkurrenz. Jeder ihrer vier gültigen Sprünge hätte dabei zum klaren Sieg gereicht. Noch überlegener agierte Dimitri Antonov. Gleich sein erster Versuch von 14,58 m war der weiteste Sprung des Tages, der Rest des Feldes kam nicht über die 13 m-Marke hinaus. Beide sollten bei einer weiteren Steigerung auch bei der U20-DM in Jena am ersten Ferienwochenende zum erweiterten Kreis der Medaillenfavoriten zählen.
Drei ansprechende Rennen auf der nicht allzu schnellen Bahn in Aichach zeigte die wie Aeschlimann und Antonov eigentlich noch in der U20 startberechtigte Sophia Eberle bei den Juniorinnen U23. Über 100 m musste sie sich nach 12,28 Sekunden im Finale nur der frischgebackenen U23-Staffel-Europameisterin Amelie Lederer (LAC Quelle Fürth) geschlagen geben. Jennifer Weiherer wurde in 12,82 Sekunden Achte, Theresa Köchl verpasste das Finale nach 12,89 Sekunden im Vorlauf als Neunte denkbar knapp. Das zweite Silber gewann Eberle als Startläuferin der MTV-Staffel über 4x100 m, wo sie mit Stefanie Aeschlimann, Theresa Köchl und Jennifer Weiherer in Saisonbestzeit von 48,30 Sekunden hinter den favorisierten Quelle-Mädchen, aber über eine Sekunden vor den Titelverteidigerinnen aus Landshut Platz zwei belegte. Eine Steigerung von 25,93 Sekunden im Vorlauf auf 25,64 Sekunden im Endlauf brachten der Abiturientin über 200 m nur 0,04 Sekunden hinter der Zweitplatzierten am zweiten Wettkampftag mit Platz drei die dritte Podestplatzierung. Eine weitere Medaille bei den Junioren holte sich Victor Schmieder (MTV Ingolstadt) als Zweiter über 400 m Hürden in 55,61 Sekunden. Zuvor war er über 110 m Hürden in 15,67 Fünfter geworden. Einen letzten Härtetest vor den deutschen Meisterschaften in Nürnberg, wo sie wie ihre Schwester Cornelia über 3000 m Hindernis starten wird, absolvierte Valerie Griesche (DJK Ingolstadt). Sowohl über 3000 m in neuer persönlicher Bestzeit von 10:11,02 Minuten am Samstag als auch über 1500 m (4:46,68 Minuten) am Sonntag belegte sie dabei Platz vier. Bei den Werfern (U23) holte der Pfaffenhofener Julius Rapp zu seinem vierten Rang im Hochsprung (1,88 m) als Dritter des Speerwerfens mit 49,74 m das einzige Edelmetall. Stefanie Aeschlimann belegte mit dem Speer Rang vier (40,86 m), ihre MTV-Vereinskameradin Michaela Hagl beendete das Diskuswerfen (38,09 m) und das Kugelstoßen (11,16 m) auf den Plätzen vier und fünf. Auch bei der Jugend U16 gab es zwei Bronzemedaillen für die Ingolstädter Klubs zu feiern, beide über 800 m: Lisa Basener (MTV) bei den Mädchen W15 in 2:20,80 Minuten, Laura Schiffner (DJK) in der Klasse W14 in 2:25,40 Minuten. Knapp an einer Medaille vorbei lief Sprinter Maximilian Fischer (MTV) über 100 m (M15). Nach neuer persönlicher Bestzeit von 11,45 Sekunden im Halbfinale musste er sich im Finale in 11,58 Sekunden mit Rang vier begnügen. Das Finale über 100 m (W14) erreichte auch Laura Schiffner (DJK), in 13,15 Sekunden wurde sie Sechste. Ihre Vereinskameradin Carolina Reischl verpasste den Endlauf trotz starker 13,30 Sekunden im Zwischenlauf knapp. Zusammen mit Antonia Schickel und Marie Hedrich kamen die beiden DJK-Mädchen über 4x100 m in 52,10 Sekunden dazu auf Rang sieben in der U16-Wertung.


Fotos: Kiefner

13 MTV-Medaillen bei bayerischen Titelkämpfen der Männer/Frauen/U20/U18 in Markt Schwaben

veröffentlicht um 13.07.2015, 05:21 von Thomas Rieger   [ aktualisiert: 13.07.2015, 05:30 ]

Markt Schwaben (ebk) Mit 15 Plätzen auf dem Siegerpodest überzeugten die Leichtathleten aus dem Raum Ingolstadt bei den bayerischen Meisterschaften der Männer und Frauen sowie der Jugend U20 und U18. Herausragend dabei die fünf Titelträger: Mario Saur (400 m Hürden) und Ivane Antonov (Dreisprung, beide MTV Ingolstadt) bei den Männern, Stefanie Aeschlimann (MTV; Dreisprung) und Michael Adolf (DJK Ingolstadt, 100 m) bei der Jugend U20 sowie Alica Schmidt (MTV Ingolstadt) als U18-Siegerin über 400 m setzten im schmucken Stadion von Markt Schwaben bei herrlichem Sommerwetter die Glanzlichter.
Schon zu Beginn der zweitägigen Veranstaltung zeigten die Ingolstädter Sprinter ihre tolle Form. Michael Adolf (DJK) testete eine Woche vor seinem Einsatz bei der U20-EM in Schweden seine Schnelligkeitswerte über 100 m. Der 400 m-Hürdenspezialist schraubte seine persönliche Bestzeit im Zwischenlauf auf 10,62 Sekunden, das U20-Finale entschied er gegen die versammelte bayerische Sprintelite in 10,69 Sekunden knapp für sich. Für Constantin Rist (MTV Pfaffenhofen) war hier trotz guter 11,19 Sekunden im Halbfinale Schluss. Zwei Mal Silber ersprintete sich Luis Windpassinger (MTV Ingolstadt) bei der Jugend U18. Auch er verbesserte im Halbfinale über 100 m in 10,94 Sekunden seinen Hausrekord, im Finale reichten dann 11,17 Sekunden zu Rang zwei. Denselben Platz gab es für ihn über 200 m nach einer Steigerung auf 22,55 Sekunden bei etwas zu viel Rückenwind. Sein MTV-Vereinskamerad Dominik Spreng kam hier in 22,97 Sekunden (22,86 Sekunden im Vorlauf bei regulärem Wind) auf den fünften Rang. Für eine Überraschung sorgte Jennifer Weiherer (MTV Ingolstadt) über 200 m bei den Frauen. Nachdem sie über 100 m, eigentlich ihre stärkerer Strecke, in 12,72 Sekunden (Halbfinale 12,55 Sekunden) den sechsten Platz belegt hatte, war sie über die doppelt so lange Strecke mit 26,02 Sekunden gerade noch in den Endlauf gerutscht. Hier steigerte sie sich auf 25,91 Sekunden und erkämpfte sich die verdiente Bronzemedaille. Bronze gab es auch für die weibliche U20-Staffel des MTV Ingolstadt über 4x100 m mit Helen Linke, Stefanie Aeschlimann, Theresa Köchl und Alica Schmidt in 49,73 Sekunden.
Das Highlight auf der längsten Sprintstrecke setzte aus Ingolstädter Sicht U18-Athletin Alica Schmidt. Nachdem ihr MTV-Vereinskamerad Manuel Mand mit neuer persönlicher Bestzeit von 52,34 Sekunden im U20-Rennen über 400 m den zehnten Platz belegt hatte, holte sie sich über dieselbe Strecke Gold. Nach einem etwas vorsichtigen Beginn fing sie auf der Zielgerade die bis dahin führende Läuferin noch ab und erzielte in 57,54 Sekunden einen neuen persönlichen Rekord. Auch für die Hürdensprinter es MTV Ingolstadt hagelte es förmlich neue Bestzeiten. Neuzugang Mario Saur war zwar über 400 m flach bei den Männern mit Platz sechs und 49,68 Sekunden am ersten Tag nicht ganz zufrieden, dafür ließ er es am Sonntag über die beiden Hürdenstrecken krachen. 52,58 Sekunden bedeuteten Gold und Saisonbestzeit über 400 m Hürden, nur drei Stunden später folgte im 110 m Hürden-Finale Bronze in 15,32 Sekunden nach neuem Hausrekord von 15,30 Sekunden im Vorlauf. Sein MTV-Trainingspartner, der erst 20 Jahre alte Victor Schmieder, überzeugte als Vierter und Fünfter in 54,95 bzw. 15,64 Sekunden. Auch zwei Athletinnen aus der Mehrkampftruppe des MTV Ingolstadt schafften es mit neuen persönlichen Bestzeiten überraschend ins Finale über 100 m-Hürden. Kathleen Hollenberg (15,68 Sekunden) bei den Frauen und Jenny Birzl (15,58 Sekunden) über die niedrigeren U18-Hürden belegten die Finalplätze sechs und acht.
Zwei ungefährdete Favoritensiege gab es für die Dreisprungabteilung des MTV Ingolstadt. Ivane Antonov erzielte als Sieger bei den Männern mit 14,83 m die beste Tagesweite, Stefanie Aeschlimann legte bei ihrem Sieg in der Jugend U20 mit 12,10 m mehr als einen Meter zwischen sich und die Konkurrenz. Nach einer längeren Zwangspause ohne Dreisprungwettkampf steckt die deutsche Hallenmeisterin nun mitten in der Vorbereitung auf die Jugend-DM in Jena am ersten Augustwochenende. Celina Jelinek (MTV Pfaffenhofen) steuerte als Dritte des U18-Dreisprungs mit 10,34 m eine weitere Bronzemedaille zum Gesamtergebnis bei. Hochspringerin Jenny Birzl (MTV Ingolstadt) stellte mit einem blitzsauberen ersten Versuch über 1,61 m ihren persönlichen Rekord ein und überraschte als Dritte in der Jugend U18 mit ihrer ersten bayerische Einzelmedaille.
Das einzige Edelmetall in den Wurfdisziplinen ging an Stefanie Aeschlimann, die als Zweite des Speerwurfs (U20) mit 41,62 m nach Gold im Dreisprung und Bronze mit der Staffel ihren Medaillensatz komplettierte. Weitere Finalplätze für die MTV-Werfer erreichten Michaela Hagl bei den Frauen mit Kugel (7./10,66 m) und Diskus (8./36,69 m) und die beiden U18-Diskuswerfer Vincent Igl als Sechster mit 37,89 m und Manuel Moßburger auf Platz acht mit 35,37 m. Obwohl die hohen Temperaturen nicht gerade optimal für die längeren Strecken waren, zeigten die Ingolstädter Sportler auch in den Läufen ihr Potential. Dabei holten die beiden jüngsten Starter die Medaillen. Die noch in der U16 startberechtigte Lisa Basener (MTV Ingolstadt) zeigte gegen bis zu zwei Jahre ältere Konkurrentinnen über 1500 m (U18) keinerlei Respekt und wurde in 5:04,35 Minuten glänzende Zweite. Die ein Jahr ältere Sofie Nixdorf (DJK Ingolstadt) landete in 5:15,86 Minuten auf einem guten sechsten Platz. Silber sicherte sich auch Dominik Gunzl (MTV Pfaffenhofen), der im 800 m-Lauf (U18) seine persönliche Bestzeit auf 2:02,89 Minuten schraubte. Bei den Männern über 5000 m belegte Heiko Middelhoff (MTV Ingolstadt) in Saisonbestzeit von 14:54,76 Minuten den vierten Platz. Valerie Griesche (DJK Ingolstadt) verbesserte ihren Hausrekord über 1500 m der Frauen als Neunte auf 4:45,26 Minuten. Einen guten Eindruck hinterließ Triathlet Johannes Stahr (Lifepark Max Ingolstadt) als Sechster über 3000 m (U18) in 9:27,35 Minuten, in der gleichen Klasse landete MTV-Läufer Maximilian Gloger über 1500 m in 4:34,24 Minuten auf Rang fünf.


Fotos: Kiefner

Bronze für Rieger und Halbritter bei bayerischen Mehrkampfmeisterschaften

veröffentlicht um 06.07.2015, 20:16 von Thomas Rieger   [ aktualisiert: 07.07.2015, 12:16 ]

Garmisch-Partenkirchen / Kaiserslautern (ebk) Auch die hohen Temperaturen am bisher heißesten Wochenende des Jahres konnten die Erfolgsserie der Leichtathleten aus der Region nicht beenden. So holten die Allrounder zwei Bronzemedaillen bei den bayerischen Mehrkampfmeisterschaften, der U18-Nachwuchs kehrte von den süddeutschen Meisterschaften mit Silber zurück. Dabei hatten die Zehnkämpfer und Siebenkämpferinnen im renovierten Garmischer Stadion am Fuß der Zugspitze einen echten Härtetest über zwei Tage mit weit über 30° zu bestehen.
Thomas Rieger (MTV Ingolstadt), mit 29 Jahren ältester Teilnehmer bei den Männern, holte sich im Zehnkampf zehn Jahre nach seiner ersten Meisterschaftsteilnahme mit 5992 Zählern eine verdiente Bronzemedaille. Nach einer erst kürzlich überstandenen Adduktorenverletzung ging seine Taktik voll auf, einigermaßen gut durch den eher schnelligkeitsbetonten ersten Tag zu kommen, um dann anzugreifen. Nach 11,92 Sekunden über 100 m, 6,16 m im Weitsprung, 11,61 m mit der Kugel, 1,72 m im Hochsprung und 53,51 Sekunden über 400 m konnte der Mathematik- und Sportlehrer im Zwischenklassement den Abstand zu den Medaillenrängen relativ klein halten. Am technisch anspruchsvolleren zweiten Tag spielte Rieger dann seine Routine voll aus. Ein guter Hürdenlauf in 17,29 Sekunden und die Tagesbestweite mit neuem Hausrekord von 39,43 m beim Diskuswerfen brachten den MTV – Allrounder nach sieben Disziplinen auf den dritten Rang, den er mit 3,80 m im Stabhochsprung, 47,07 m mit dem Speer und 5:02,25 Minuten über 1500 m souverän verteidigte.
Auch ohne die verletzte Titelverteidigerin Elisabeth Glonegger gab es für die Siebenkämpferinnen des MTV Ingolstadt Edelmetall. Franziska Halbritter nutzte die Gunst der Stunde und landete mit 4040 Punkten, dem zweitbesten Ergebnis ihrer Karriere, auf dem dritten Platz. Den Wettkampf hatte sie mit neuer persönlicher Bestzeit von 16,38 Sekunden über 100 m Hürden begonnen. Es folgten solide 1,48 m beim Hochsprung, 9,81 m mit der Kugel und mit 27,56 Sekunden über 200 m ein weiterer neuer Hausrekord. Nach einer Zitterpartie bei Weitsprung (4,64 m) und Speerwurf (29,79 m) mit nur jeweils einem gültigen Versuch, wäre der MTV-Athletin dank eines mutigen 800 m-Rennens von 2:33,24 Minuten fast noch der Sprung auf den zweiten Platz geglückt, am Schluss fehlten nur knapp 50 Punkte. U23-Athletin Kathleen Hollenberg (MTV Ingolstadt) musste sich nach einem durchwachsenen ersten Tag am Ende deutlich unter Wert verkaufen. Am zweiten Tag hatte sie sich durch einen guten Weitsprung von 4,80 m und mit persönlicher Bestleistung mit dem Speer von 30,51 m wieder nach vorne gekämpft. Ein unverschuldeter schwerer Sturz durch die Unachtsamkeit einer Konkurrentin beim abschließenden 800 m-Lauf verhinderte aber eine bessere Platzierung als Rang neun mit 3779 Zählern.
Beim Wettbewerb mit den meisten Teilnehmerinnen waren unter den 40 Starterinnen, die die Qualifikation geschafft hatten, auch zwei U18-Jugendliche des MTV Ingolstadt. Jenny Birzl stellte dabei im Rahmen ihres Wettkampfes gleich sechs neue persönliche Bestleistungen auf. Im Vierkampf landete sie mit 2598 Zählern (100 m Hürden: 15,67 Sekunden, Hochsprung: 1,60 m, Kugelstoßen: 8,26 m, 100 m: 13,46 Sekunden) auf einem sehr guten zehnten Platz. Nach ihren zwei schwächeren Disziplinen, dem Speerwerfen (21,51 m) und dem Weitsprung (4,50 m), war sie am zweiten Tag auf Rang 19 zurückgefallen, verbesserte sich aber mit neuer 800 m-Bestzeit von 2:44,45 Minuten mit 3866 Punkten noch auf den 15. Platz. Eine tolle Leistung, wenn man bedenkt, dass sie nur knapp den Sprung ins Teilnehmerfeld geschafft hatte. Im Vierkampf war auch ihre MTV-Trainingskameradin Helen Linke am Start, die ebenfalls mit neuer Hürdenbestzeit von 16,30 Sekunden in den Wettkampf einsteigen konnte. 1,54 m im Hochsprung, 9,19 m mit der Kugel und 13,27 Sekunden über 100 m brachten ihr 2544 Punkte und den fünfzehnten Platz.
Bei den süddeutschen U18-Meisterschaften in Kaiserslautern machten die extrem hohen Temperaturen vor allem den Läufern zu schaffen. Sofie Nixdorf (DJK Ingolstadt) wollte die Titelkämpfe dazu nutzen, über 1500 m Hindernis nochmals die DM-Norm von 5:20 Minuten anzugreifen, die sie bei den bayerischen Titelkämpfen als Dritte nur um gute sechs Sekunden verfehlt hatte. Die große Hitze vereitelte aber das Vorhaben. Nach 5:32,18 Minuten konnte sich die DJK-Läuferin aber immerhin über den Gewinn der Silbermedaille freuen. Dominik Gunzl vom MTV Pfaffenhofen zeigte über 800 m ein starkes Rennen. Mit neuer persönlicher Bestzeit von 2:05,11 Minuten erlief er sich einen respektablen zehnten Platz.


Fotos: Peter, Küsters

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