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Samstag den 18. November 2017

Cross Meet-IN: Mona Mayer und Lisa Basener ragen heraus

veröffentlicht um 21.11.2017, 16:44 von MTV Ingolstadt Leichtathletik   [ aktualisiert 23.11.2017, 11:36 von Reinhard Köchl ]

Ingolstadt (ebk) Viel Klasse bei wenig Masse, so lautete das Fazit der Veranstalter des MTV Ingolstadt beim Cross Meet-IN des Jahres 2017, das in Verbindung mit dem bayerischen Cross-Festival auf der bewährten Strecke im Hindenburgpark perfekt organisiert über die Bühne ging.

Nationale Spitzenathleten suchten auf den gut besetzten kürzeren Cross-Strecken erste Hinweise auf ihren Leistungsstand, während auf der Langstrecke über 8100 Meter die lokale und bayerische Laufszene durch Abwesenheit glänzte. „Das Problem ist“, so die Erklärung von MTV-Laufcoach Roland Balzer, „dass sich viele Langstreckenläufer, die sich nach einem erst kürzlich gelaufenen Herbstmarathon noch in der Regeneration befinden, keinen harten Cross-Wettkampf zumuten wollen.“ Einzig der MTV-Nachwuchs mit tollen Einzelsiegen für Mona Mayer (Speed-Cross) und Lisa Basener (U18) sowie die DJK-Mädchen als Mannschaftssieger U16/14 holten die regionalen Laufkastanien aus dem Feuer.

Den Sieg im Speed-Cross mit zwei Rennen über 600 Meter innerhalb von einer Stunde ging bei den Männern wenig überraschend an den amtierende deutsche Vizemeister über 400 Meter und EM-Teilnehmer Patrick Schneider (LAC Quelle Fürth. Er musste sich im zweiten Lauf zwar dem Gesamtzweiten Moritz Hecht (LG Forchheim) knapp geschlagen geben, hatte sich aber aus dem ersten Durchgang ein sicheres Polster erlaufen.

Die schnellsten Zeiten bei den Frauen im Speed-Cross zeigte in beiden Läufen eine U18-Jugendliche. Mona Mayer (MTV Ingolstadt), DM-Finalistin über 200 und 400 Meter, war dabei deutlich schneller als Frauensiegerin Regina Straub (LAC Quelle Fürth) und U20-Gewinnerin Salome Kirchner (SC Vöhringen). Die beiden MTV-Jugendlichen Sofie Nixdorf (U20) und Susanne Göbel (U18) glänzten als Zweitplatzierte ihrer Klasse, Marie Hedrich (MTV/5.), Laura Schiffner (DJK/6.) und Laura Böttcher (MTV/9.) vervollständigten die guten Ergebnisse der weiblichen Jugend U18.

Die Mittelstrecke der Männer über 3100 Meter dominierte ebenfalls der Favorit: Konstantin Wedel (LAC Quelle Fürth), der sich im Sommer auf der Hindernistrecke im Stadion in der nationalen Spitze etabliert hat, blieb in 9:52,8 Minuten als einziger Läufer unter der 10-Minuten-Marke. Das Rennen der Frauen beherrschte seine Vereinskameradin Hana Megersa Abo in 11:38,4 Minuten. Als zweite Frau kam dann schon MTV-Talent Lisa Basener ins Ziel, die in 12:04,5 Minuten die sehr gut besetzte Jugend U18 für sich entscheiden konnte. Leon Rupp (MTV Ingolstadt) kam nach einem engagierten Rennen in 11:15,5 Minuten als Sechster der U18-Wertung ins Ziel.

Die besten Plätze bei den Läufen der Jugend U16 und U14 über 2100 m holten die DJK-Läuferinnen Clelia Herle (4. U16) und Susanna Fröhlich (5. U14), die zusammen mit Kathrin Borris die Teamwertung gewannen. Die Mädchen vom TSV Lenting in der Besetzung Sofia Thoma, Marina und Luisa Wittmann kamen auf den dritten Platz. Bei der männlichen Jugend liefen die beiden MTV-Schüler Moritz King (U16) und Till Neumann (U14) jeweils auf Platz sieben ins Ziel.

Nur 17 Teilnehmer nahmen das Rennen über die 8100 Meter der Langstrecke auf. Sieger wurde bei den Männern Philipp Bertsch (LG Region Landshut) in 29:07,2 Minuten, Schnellste bei den Frauen war Birgit Nixdorf (DJK Ingolstadt) in 38:25,8 Minuten. Starke Zeiten als Sieger in ihren Altersklassen lieferten dazu Filippo Aceto (TSV Neuburg/M55) und Berglaufspezialist Johann Hell (SpVgg Wellheim-Konstein/M50) als Gesamtdritter.

Fotos: Kiefner

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Bayerisches Cross Festival hat auch bei 16. Auflage nichts von seinem Reiz eingebüßt

veröffentlicht um 15.11.2017, 13:48 von MTV Ingolstadt Leichtathletik   [ aktualisiert 16.11.2017, 10:26 von Martin Weinberger ]

Ingolstadt Das Bayerische Cross Festival mit seinem spannenden Cross-Sprint und den etablierten Classic-Cross-Strecken jährt sich am Samstag, 18. November, in Ingolstadt bereits zum 16. Mal. „Eine richtige Traditionsveranstaltung“ freuen sich die Organisatoren des MTV 1881 Ingolstadt, die den Wettbewerb, der auch das Label „BLV-Förderwettkampf“ trägt, seit vielen Jahren erfolgreich ausrichten.

Der Hindenburgpark in Ingolstadt ist dabei als anerkannte Cross-Strecke für Zuschauer und Trainer komplett einsehbar. Nicht umsonst fanden hier 2009 allseits gelobte Deutsche Crosslaufmeisterschaften statt. Auch die bayerischen Titelkämpfe waren bereits mehrmals in der Donaumetropole zu Gast.

Bei den Männern sorgte im vergangenen Jahr der erst 17 Jahre alte Florian Bremm (TV Leuterhausen) mit der Tagesbestzeit von 10:36 Minuten für die 3100 Meter für Furore und ließ alle Mitkonkurrenten hinter sich. Neun Monate später sicherte er sich souverän den Deutschen Meistertitel über 2000 Meter Hindernis in der Altersklasse U 18. 2017 hat Julia Kick (LG Telis Finanz Regensburg) ebenfalls ihr bisher erfolgreichstes Jahr hinter sich. Auf der Bahn katapultierte sie sich über 1500 Meter in 4:10.90 Minuten in die absolute deutsche Spitze. Auch sie eröffnete im Herbst 2016 ihre Saison mit einem Sieg in Ingolstadt. Auf Platz zwei vor zwölf Monaten landete Lokalmatadorin Lisa Basener (MTV 1881 Ingolstadt), die auch in diesem Jahr die Phalanx der bayerischen Nachwuchskader der U 18 und U 20 wieder anführen wird.

Landestrainer Jörg Stäcker hat das Cross-Festival erneut fest in seinem Terminkalender verankert. „Es gibt sogar eine interne Bestenliste für die 3000-Meter-Strecke in Ingolstadt. Auch wenn die Bodenbeschaffenheiten immer unterschiedlich sind, in den USA mit seiner riesigen Cross-Szene werden Bestenlisten für feststehende Cross-Parcouers wie selbstverständlich geführt, um ein Feedback für die nächsten Trainingsabschnitte zu bekommen", erklärt der bayerische Teamleiter für die Ausdauerdisziplinen.

In Bayern 2001 erfunden und vielerorts kopiert wurde der Speed-Cross. Über 600 Meter treffen Langsprinter, Langhürdler und Mittelstreckler in zwei gleichberechtigten Läufen aufeinander. An Spannung kaum zu überbieten, denn nur wer sich die Kräfte richtig einteilt, wird Chancen auf den Sieg haben. Mit Patrick Schneider (LAC Quelle Fürth) steht schon drei Wochen vor der Veranstaltung ein absoluter Top-Mann in der Startliste. Der 25-Jährige holte Silber bei den Deutschen Meisterschaften über 400 Meter und war bei der Team Europameisterschaft mit der Nationalstaffel erfolgreich.

Im Juli wurde Alica Schmidt (MTV 1881 Ingolstadt) U 20-Vizeeuropameisterin über 4 x 400 Meter. Dass sie zwei Läufe in kurzer Zeit gut übersteht, zeigte sie schon vorher im Ingolstädter Hindenburgpark eindrucksvoll. Mit Spannung erwartet werden darf auch der Auftritt ihrer Nachfolgerin Mona Mayer (MTV 1881 Ingolstadt). Die Jüngsten kommen in den Schülerwettbewerben von der U 16 bis zur U 12 auf ihre Kosten. Als besonderes Bonbon gibt es für den Nachwuchs die Teamwertung mit den entsprechenden Preisen für die drei Erstplatzierten.

Beginn der Speed-Cross Läufe ist um 12 Uhr. Die Läufe über 3000 Meter und 8000 Meter finden um 13 Uhr beziehungsweise 15 Uhr statt. Dazwischen werden die Speed-Finals und die Jugendrennen gestartet.

Die schönste Crossstrecke Bayerns bietet gleich zu Beginn einen extremen Anstieg.
Optisch und sportlich reizvoll: Die Crossstrecke im Hindenburgpark.

Deutsche Marathon Meisterschaften Frankfurt für MTVler „vom Winde verweht“

veröffentlicht um 06.11.2017, 13:34 von MTV Ingolstadt Leichtathletik   [ aktualisiert: 06.11.2017, 13:35 ]

Frankfurt (rb) Nicht vom Winde verweht, aber reichlich zerzaust bestritt die MTV-Langstreckentruppe den definitiv letzten Höhepunkt der Saison 2017 mit den deutschen Marathon- Meisterschaften in Frankfurt.

Während Thomas Kirstein mit 2:49 Stunden, Mike Dean mit 2:56 Stunden und Manfred Draxler mit 2:59 Stunden beim Berlin-Marathon vor fünf Wochen Ihre Marathontauglichkeit bewiesen, sollten Danilo Friedrich, Benni Ziegaus und wieder Manfred Draxler den Beweis in der Main-Metropole erst noch nachliefern.

Sturmtief „Herwart“ machte allerdings eine eindeutige Renntaktik nicht leicht, weil es nichts von negativen Splits oder gar mehrteiligen Tempozuordnungen hielt, sondern sich allenfalls von den Häuserschluchten der Frankfurter Innenstadt beeindrucken ließ. Ein zirka zehn Kilometer langer Abschnitt in Richtung Westen nach Hoechst fühlte sich dann auch für die meisten wie ein Tempolauf mit Bremsfallschirm gegen eine Wand an. Am Ende hatten aber alle die gleichen Bedingungen. Damit waren auch die Ziele klar: „Nicht jammern und – so schnell wie möglich!“
Das größte Rad wollte Danilo Friedrich drehen, denn seine Bestzeit der letzten Saison waren 2:41 Stunden. Nach einer sehr klugen Renneinteilung die den Bedingungen Rechnung trug, war nur eine streikende Uhr schuld, dass er seine persönliche Schallmauer knapp verfehlte. Aber mit Bestzeit 2:40:04 Stunden und nicht zuletzt dem Platz sechs in der M 35 waren die schweren Beine erträglich und das Ziel für Düsseldorf oder Berlin 2018 gesteckt.

Für Benjamin Ziegaus war es die Premiere auf der Marathonstrecke. Im Inneren seiner Seele eigentlich Mittelstreckler, bereitete er sich aber akribisch wie nie auf dieses neue sportliche Ziel vor. Und er machte alles richtig: Ein sehr vorsichtiger Beginn und dann ein fast linear ansteigendes Tempo brachten ihn bis Kilometer 35 auf eine Zielzeit von unter 2:50 Stunden. Dann allerdings musste er den letzten beiden Tagen vor dem Marathon mit massiven Magen-Darm-Problemen Rechnung tragen, denn bei Kilometer 35 war er „leer“ und musste das Tempo drastisch drosseln. Enttäuscht darf er allerdings nicht sein, denn eine Marathonpremiere in 2:53:19 Stunden ist doch ein gelungener Einstand!

Garantiert kein Mittelstreckler, sondern eher die Qualitäten einer Diesellok zeichnen Manfred Draxler aus. Berlin wollte er als Vorbereitung im „Schongang“ laufen. Das ging natürlich nicht, weil drei Stunden ja doch im Eifer des Gefechts gelaufen werden wollten. Jetzt aber der Ernstfall Frankfurt.
Natürlich schneller, aber selbst mutige Hochrechnungen von zehn Kilometer oder Halbmarathon-Unterdistanzleistungen auf ein mögliches Marathontempo machte er immer noch zur Makulatur. Eine kühne Planung, die sich MTV-Coach Roland Balzer ausgedacht hatte, ignorierte er entspannt bis zur deutlich schnelleren Halbmarathon Durchgangszeit von 1:27:08 Stunden, um die zweite Hälfte mustergültig nochmals schneller in 1:26:55 Stunden zurückzulegen. Im Ergebnis lief er mit sehr starken 2:54:02 Stunden auf Platz 6 der M 55. Bravo!

Nicht zuletzt hat die MTV-Männertruppe dann noch einen jungen Mann „adoptiert“, der sich im Kreis der MTVler sichtlich wohl fühlte. Von Benni Ziegaus motiviert, entschloss sich Freund Christian Schlagbauer aus Ingolstadt zu einem Marathon-Start. Der war für ihn allerdings kein Neuland, sondern eher die Sprintversion seiner sportlichen Fähigkeiten. Als ehemaliger Triathlet und noch viel mehr als hervorragender Bergläufer, der es mit einem Laufpartner zu Gesamtrang acht des diesjährigen „TransAlpin“ gebracht hatte, war er „Kummer gewohnt“. Aber meistens wirkt so ein Ultra Berglauf mehr als zehn Wochen nach. In acht Tagen wollen immerhin 270 Lauf-Kilometer und etwa 16.000 Höhenmeter zurückgelegt werden. So startete Christian zwar sehr verhalten und bewegte sich ebenfalls bis Kilometer 30 auf eine – im Normalfall – denkbare Zeit von 2:50 Stunden hin.
Dann allerdings war, wie er sagte, „der Stecker gezogen“ und er musste mit einer Zeit von 3:05 Stunden vorlieb nehmen. Die MTVler freuen sich jedenfalls über diesen sehr sympathischen Läuferneuzugang aus Ingolstadt.



Fotos: Privat

MTV Jahresabschlussfeier 2017

veröffentlicht um 01.11.2017, 12:06 von MTV Ingolstadt Leichtathletik   [ aktualisiert 14.11.2017, 10:07 von Martin Weinberger ]

Freitag 17. November 2017
16:00 Uhr Hockey-Tunier im Katharinen-Gymnasium
19:30 Uhr Athletenehrung + Rahmenprogramm in der MTV Gaststätte

Vorbestellung Essen:
Es gibt 3 Gerichte sowie alle Pizzen zur Auswahl. Eure Essenswahl teilt ihr dann bitte bis Donnerstag 18 Uhr eurem Trainer mit.

 Lasagne 7,00 €
(Lasagne im Ofen überbacken)
 Penne Ortolana 7,50 €
(Vegetarisch)
 Scalopina al Limone 14,00 €
(mit Zitronensoße und Salat)




8. Wurf Meet-IN beim MTV Ingolstadt: Saur, Dumann und Göbel mit Hausrekorden

veröffentlicht um 14.10.2017, 01:26 von MTV Ingolstadt Leichtathletik   [ aktualisiert: 16.10.2017, 04:03 ]

Ingolstadt (ebk) Über 70 Leichtathleten fanden sich bei guten äußeren Bedingungen zum Wurf-Meet-IN im MTV-Stadion ein, bevor mit dem Werfertag des SV Zuchering am kommenden Samstag der Reigen der Stadionsportfeste in der Region zu Ende geht.

Herausragend bei den Frauen war einmal mehr Sabrina Zeug (LG Oberland), die ihren Dreifacherfolg des Vorjahres mit Kugel, Diskus und Speer wiederholen konnte. Ihre Weiten: 12,41 Meter, 39,41 Meter und 36,76 Meter. Zweimal auf das Siegerpodest schaffte es Mario Saur vom Gastgeber MTV Ingolstadt bei den Männern, der damit seine Mehrkampfambitionen unterstreichen konnte. Mit neuem Hausrekord von 12,42 Metern gewann er das Kugelstoßen. Mit dem Diskus kam er auf 34,57 Meter und musste sich nur dem Dachauer Martin Schneider (39,89 Meter) geschlagen geben.

Die wertvollste Leistung bei den Jugendwettbewerben ging auf das Konto eines Gastes aus Baden-Württemberg. Simon Vogt (TSV Crailsheim/U 18) schleuderte den Hammer auf 55,08 Meter. Bei der weiblichen Jugend setzten sich wieder Athletinnen des MTV Ingolstadt in Szene. Den Diskusbewerb (U 20) gewann Franziska Dumann mit neuer persönlicher Bestleistung von 28,89 Metern vor ihrer Trainingspartnerin Bettina Baumann (21,07 Meter). In der Jugend U 18 sicherte sich MTV-Talent Kathrin Göbel Platz eins mit Diskus (27,86 Meter) und Kugel (9,88 Meter). Siege für den regionalen Nachwuchs mit ansprechenden Weiten gab es beim Speerwerfen in den Schülerklassen: Lukas Graßl (TSV Reichertshofen/M 14) mit 34,48 Metern und Felix Kraus (MTV Ingolstadt/M 13) mit 32,94 Metern waren hier nicht zu schlagen.

Bei den Senioren gelangen Joachim Riek (M 50) vom SV Zuchering gleich drei Siege, mit der Kugel (12,53 Meter), dem Diskus (43,60 Meter) und dem Hammer (42,58 Meter). Weitere Siege mit starken Weiten gingen auf das Konto des TV Münchsmünster: Franz Engl (M 65) gewann mit Diskus und Hammer (36,83 beziehungsweise 32,19 Meter) und Heiko Reichel (M40) erzielte beim Speerwerfen mit 44,28 Metern die Tagesbestweite.

Franziska Dumann
Foto: Archiv

Berlin-Marathon: Starkes MTV-Trio bleibt unter der Drei-Stunden-Marke

veröffentlicht um 29.09.2017, 03:22 von MTV Ingolstadt Leichtathletik

Berlin (ebk) Alle drei Starter des MTV Ingolstadt blieben beim traditionsreichen Berlin-Marathon unter der magischen Drei-Minuten-Marke für die 42,195 Kilometer lange Strecke.

Obwohl das MTV-Trio mit unterschiedlichen Voraussetzungen ins Rennen gegangen war, kamen es innerhalb von zehn Minuten ins Ziel. In 2:49,29 Stunden war mit Thomas Kirstein (Altersklasse M 30) der Jüngste auch der Schnellste. Er hatte sich zielgenau auf den Lauf vorbereitet und verpasste nur wegen muskulärer Probleme auf dem letzten Streckenviertel die angepeilte Zeit von unter 2:45 Stunden. Michael Dean (M 35) kam mit 2:56,02 Stunden ebenso wie Kirstein bei den schnellsten 20 Prozent seiner Altersklasse ins Ziel. Manfred Draxler, als Läufer der Altersklasse M 55 der älteste des MTV-Trios, hatte Berlin nur als Durchgangsstation vor den deutschen Titelkämpfen in Frankfurt am 29. Oktober angesehen. Umso überraschender war seine Zeit von 2:59,14 Stunden und der 20. Platz in seiner Altersklasse. Nach einem ruhigen Beginn konnte sich Draxler dank einer deutlich schnelleren zweiten Rennhälfte immer weiter nach vorne arbeiten. „So schnell sollte es eigentlich gar nicht werden“, war der Kommentar von MTV-Laufcoach Roland Balzer. Mit ihrer gemeinsamen Zeit von unter neun Stunden hätte das MTV-Team bei den Bayerischen Meisterschaften vor drei Wochen sogar die Silbermedaille in der Mannschaftswertung errungen.

Ein besonderer Leckerbissen wartet auf Tim Madalinski (MTV Ingolstadt). Dank der schnellsten Zeit eines deutschen Soldaten von 33:38 Minuten über 10 km bei den Militär-Europameisterschaften in Budapest wurde der in Manching stationierte Luftwaffenoffizier für einen weiteren hochwertigen internationalen Einsatz berufen. Madalinski steht im offiziellen deutschen Aufgebot für die Militärweltmeisterschaften im Crosslauf, die Anfang November ebenfalls in Ungarn stattfinden.

     
Thomas Kirstein (weißes Trikot)      Fotos: Privat      Tim Madalinski

MTV Läufer national und international erfolgreich

veröffentlicht um 10.09.2017, 11:26 von MTV Ingolstadt Leichtathletik

Bad Liebenzell (ebk) Die deutsche Laufelite suchte in Bad Liebenzell im Schwarzwald ihre nationalen Meister im Straßenlauf über 10 Kilometer. Auch fünf Starter des MTV Ingolstadt zogen sich auf dem 2500 Meter langen Kurs, bei dem vier Runden zu absolvieren waren, achtbar aus der Affäre.

Im mit über 250 Teilnehmern äußerst stark besetzten Rennen der Männer platzierten sich die drei MTV-Läufer einträchtig zwischen den Rängen 130 und 150. Schnellster war Martin Stier (33:57 Minuten) knapp vor Tim Madalinski (33:59) und Benjamin Ziegaus (34:26). In der Mannschaftswertung sprang mir Rang 26 unter 45 Teams ebenfalls ein ordentlicher Platz im Mittelfeld heraus. Spitzenplätze erliefen sich die beiden Senioren aus dem Laufteam des MTV Ingolstadt. Albert Walter holte sich nur kurz nach seiner überstandenen Leistenoperation mit Bronze bei den Senioren M75 seine nächste DM-Medaille. Gerlinde Kolesa musste sich bei den Seniorinnen W60 dagegen mit dem undankbaren vierten Platz zufrieden geben. Sie konnte sich aber damit trösten, in 44:39 zu 44:52 Minuten den internen Vergleich mit Albert Walter gewonnen zu haben.

Ein besonderes Highlight aus regionaler Sicht waren die Berglauf-Weltmeisterschaften in Pruske in der Slowakei. Denis Mietzsch (MTV Ingolstadt) kam auf der 9,6 Kilometer langen Strecke unter mehr als sechzig Teilnehmern der Klasse M45 in 44:03 Minuten auf dem elften Einzelrang ins Ziel. Mit dem deutschen Nationalteam holte er sich in der Mannschaftswertung hinter Italien aber noch vor den starken Gastgebern aus der Slowakei sogar die Silbermedaille.

 
https://photos.app.goo.gl/xlWWSzCFeie3BRw53     Senioren Berglauf WM Siegerehrung Mannschaft M45
Fotos: Privat                                       

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Deutsche U 16-Meisterschaften Bremen: Susanne Göbel und Daniel Graßl erreichen DM-Finals

veröffentlicht um 14.08.2017, 03:08 von MTV Ingolstadt Leichtathletik   [ aktualisiert: 14.08.2017, 08:59 ]

Bremen (ebk) Während die internationale Leichtathletik-Elite in London ihre Weltmeister kürte, hatte in Bremen die Jugend U 16 bei den nationalen Titelkämpfen ihren Saisonhöhepunkt. Sowohl Susanne Göbel als auch Daniel Graßl (beide MTV Ingolstadt) schafften dabei den Sprung ins Finale und belegten dort jeweils einen guten siebten Platz.

Für beide MTV-Talente war es ungewohnt, auf der langen Sprintstrecke Vor- und Endlauf an einem Wochenende bestreiten zu müssen. Beide steigerten aber trotzdem im Finale ihre Zeiten aus den Vorläufen und verfehlten ihre Saisonbestleistungen nur knapp, obwohl während der gesamten zweitägigen Veranstaltungen mit ungewohnt kühlen Temperaturen von zwölf Grad und Dauerregen alles andere als gute Voraussetzungen herrschten. Susanne Göbel, Dritte ihres Laufes in der ersten Runde, kam über die 300 Meter Hürden nach 46,21 Sekunden auf eine Endlaufzeit von 45,88 Sekunden. Ihr Vereinskamerad Daniel Graßl verbesserte sich auf der Flachstrecke über 300 Meter als Vorlaufzweiter von 37,41 auf 37,36 Sekunden im Finale.  Beiden MTV-Talenten winkt nun ein Einsatz im bayerischen Team beim Traditions-Länderkampf gegen Hessen und Baden-Württemberg Mitte September im schwäbischen Vöhringen.

 
   Daniel Graßl
Susanne Göbel                    Archiv Fotos: Kiefner              Daniel Graßl             
 

Deutsche Jugendmeisterschaften Ulm: Alica Schmidt krönt überragende Saison mit DM-Silber

veröffentlicht um 08.08.2017, 16:28 von MTV Ingolstadt Leichtathletik

Ulm (ebk) Mit den Deutschen Jugendmeisterschaften im Ulmer Donaustadion ging für die Ingolstädter Leichtathletiktalente der Jugend U 20 und U 18 die Serie der erfolgreichen Titelkämpfe 2017 zu Ende. Zu Silber für Alica Schmidt (MTV Ingolstadt) über 400 Meter kamen weitere fünf einstellige Platzierungen für den Schanzer Nachwuchs.

In dem hochklassig besetzten Finale über 400 Meter der weiblichen Jugend U 20 waren alle fünf Läuferinnen aus dem Silberteam von der U 20-EM in Grosseto vertreten. Alica Schmidt hatte sich zuvor als Siegerin ihres Vorlaufs in 55,43 Sekunden locker für den Endlauf qualifiziert. In ihrem letzten Rennen in der Jugendklasse, bei dem zwischen Platz zwei und sechs nur eine halbe Sekunde Zeitdifferenz lag, zeigte sie einmal mehr ihre Qualitäten auf der Zielgerade. Hinter der haushohen Favoritin Corinna Schwab (Amberg) erkämpfte sich die MTV-Athletin die Silbermedaille in 54,23 Sekunden und stellte dabei ihre persönliche Bestzeit von der EM-Qualifikation in Mannheim ein.

Nicht ganz so gut lief es für die beiden anderen U 20-Starter aus der Region, die beide auch nächstes Jahr noch in dieser Altersklasse startberechtigt sind. Arne Leppelsack (MTV Pfaffenhofen), der ebenfalls über die Stadionrunde antrat, hatte sich bei seinem starken Auftritt mit Bestzeit über 200 Meter bei den süddeutschen Meisterschaften vor einer Woche am Fuß verletzt und musste sich als Vorlaufsechster in 49,76 deutlich unter Wert verkaufen. Hochspringerin Jenny Birzl (MTV Ingolstadt), die einzige Athletin aus der Region, die sich in einer technischen Disziplin für Ulm qualifiziert hatte, kam bei ihrer ersten großen Meisterschaft in einem Stadion mit dem Anlauf und dem Abstand zur Latte gar nicht zurecht, so dass ihr mit übersprungenen 1,60 Metern nur der zwölfte Platz blieb.

Bei der Jugend U 18 wusste Mona Mayer (MTV Ingolstadt) nach ihrem Finale über 400 Meter nicht, ob sie weinen oder lachen sollte. Nach 55,85 Sekunden im Vorlauf steigerte sie ihre persönliche Bestzeit deutlich auf 55,28 Sekunden, eine Zeit, die im vergangenen Jahr sogar zum Titel gereicht hatte. In einem extrem stark besetzten Rennen reichte die Leistung für die deutsche U 16-Meisterin des Vorjahrs jedoch nur zu Platz vier, denkbar knapp hinter den Medaillenplätzen. Über 200 Meter qualifizierte sich Mona Mayer nach 25,11 Sekunden überraschend sicher für das A-Finale. Dort, im vierten harten Rennen innerhalb von drei Tagen, steigerte sich die MTV-Sprinterin auf 24,94 Sekunden und belegte einen ausgezeichneten sechsten Platz.

Als Sechste kam auch Lisa Basener (MTV Ingolstadt) über 1500 Meter Hindernis ins Ziel. Die Viertplatzierte des Vorjahres hatte sich nach ihrem ersten Nationalmannschaftseinsatz beim Berglauf am Sprunggelenk verletzt und nicht mehr zu ihrer guten Form aus dem Frühjahr gefunden. Dank ihres großen Kämpferherzens kam zum sechsten Platz über die Hindernisse in 5:11,78 Minuten mit dem neunten Rang über 3000 Meter in 10:32,77 Minuten eine weitere einstellige Platzierung hinzu. Johanna Borris (DJK Ingolstadt) lieferte ein sehr ansprechendes DM-Debüt auf der Hindernisstrecke ab. In 5:15,04 Minuten kam sie einen Platz hinter Basener auf dem siebten Rang ins Ziel und verfehlte dabei ihren Hausrekord nur knapp.

Doch nicht nur der Ingolstädter Nachwuchs zeigte gute Ergebnisse, auch bei den Männern gab es hervorragende Leistungen: Mario Saur (MTV Ingolstadt), eigentlich Spezialist über die Langhürden, gewann den Zehnkampf beim Mehrkampf-Meeting in Regensburg. Herausragend dabei sein Hochsprung von 1,96 Metern und seine Zeiten über 400 und 1500 Meter von 49,44 Sekunden und 4:21,53 Minuten. Mit 6652 Punkten katapultierte sich der Allrounder bis auf Platz sechs der aktuellen bayerischen Bestenliste nach vorne und ist damit auch bei den Deutschen Meisterschaften startberechtigt.

https://goo.gl/photos/W8f8LmWMhzvGqzdZ7
Fotos: Kiefner

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Süddeutsche Meisterschaften U23/U16: Ein Fest der Leichtathletik im MTV-Stadion

veröffentlicht um 31.07.2017, 22:10 von Martin Weinberger   [ aktualisiert 01.08.2017, 18:33 von MTV Ingolstadt Leichtathletik ]

Ingolstadt (ebk) Zwei Tage mit über 1000 Teilnehmern aus 350 Vereinen und rund 1500 Zuschauern bei fast bis zum Schluss strahlendem Wetter: die süddeutschen Meisterschaften in der Leichtathletik der Junioren U 23 und der Jugend U 16, die der MTV Ingolstadt mit über 150 Kampfrichtern und Helfern mustergültig ausgerichtet hat, wurden zu einem Sportfest der Superlative. „Eine echte Werbung für Ingolstadt und vor allem für die Leichtathletik“, so Sportbürgermeister und MTV-Ehrenpräsident Sepp Mißlbeck beim Empfang für die Ehrengäste.

Dabei gab es – auch wegen der im Vergleich zu den Landesmeisterschaften deutlich höheren Qualifikationsnormen – trotz der großen Masse viel Klasse zu sehen. So konnten sich die Leichtathletik-Fans an einem deutschen U 16-Rekord und zahlreiche Spitzenleistungen von Athletinnen und Athleten erfreuen, die aus fünf Bundesländern und acht Landesverbänden nach Ingolstadt angereist waren. Auch ein heftiger Gewitterschauer am Sonntagnachmittag konnte der positiven Stimmung nichts anhaben. Gleich drei Stabhochspringer schwangen sich nach der Regenunterbrechung zum Ende der Veranstaltung noch über Höhen jenseits der fünf Meter. Mit Gold für Michael Adolf (DJK Ingolstadt) und Silber für Susanne Göbel (MTV Ingolstadt) sowie weiteren Spitzenplätzen spielte auch die Ingolstädter Leichtathletikszene eine hervorragende Rolle.

DJK-Athlet Michael Adolf zeigte dann auch bei seinem klaren Sieg über 400 Meter Hürden in 51,40 Sekunden mit der zweitbesten Zeit seiner Karriere eine der wertvollsten Leistungen bei den Junioren U 23 und der ganzen Veranstaltung. Spitzenzeiten lieferten auch Thanusath Balasubramanian (Saarbrücken) mit 10,51 Sekunden über 100 Meter und Lukas Abele (Hanau-Rodenbach) als Doppelsieger über 800 und 1500 Meter in 1:50,35 beziehungsweise 3:30,56 Minuten. Neben dem Kugelstoßen, das Silas Rist vom SSV Ulm mit 17,91 Meter für sich entscheiden konnte, war der Stabhochsprung trotz der widrigen Wetterbedingungen das Highlight der technischen Wettbewerbe: Gordon Porsch (Friedberg-Fauerbach) siegte mit 5,10 Metern vor dem höhengleichen Julian Otchere (Mannheim) und Vincent Hobbie (Karlsruhe), der 5,00 Meter überwand. MTV-Spitzenathlet Maximilian Bayer ließ es sich nicht nehmen, im Heimstadion außer Konkurrenz an den Start zugehen. Der DM-Vierte über 110 Meter Hürden bei den Männern lag auf seiner Spezialstrecke in 13,83 Sekunden im Ziel fast eine Sekunde vor dem Feld der U23-Junioren.

Klare Siegerin bei den Juniorinnen U 23 mit dem Stab wurde Jacqueline Otchere (Mannheim), die Schwester des Vizemeisters bei den Männern, mit starken 4,20 Metern. Die erfolgreichste Athletin der Veranstaltung stellte der USC Mainz: Marie Harzer gewann jeweils mit klarem Vorsprung die 200 Meter in 23,99 Sekunden und die 100 Meter Hürden in 13,76 Sekunden, dazu holte sie sich noch Silber im Weitsprung mit 6,01 Meter hinter der amtierenden bayerischen Meisterin Tina Pröger (Zirndorf), die sich auf 6,13 Meter steigern konnte. Drehstoßerin Katharina Maisch vom TUS Metzingen in Württemberg zeigte mit 16,39 Metern die beste Wurfleistung bei den Frauen.

MTV-Talent Susanne Göbel sorgte mit ihrem zweiten Platz bei den Mädchen W 15 über 800 Meter in 2:21,77 Minuten für die beste Platzierung von Gastgeber MTV Ingolstadt. Nach Gold für Adolf und Silber für Göbel hätte es für die Schanzer Athleten fast zu einem kompletten Medaillensatz gereicht. Die erst 18 Jahre alte Jenny Birzl (MTV Ingolstadt) übersprang im U 23-Hochsprung mit 1,68 Metern die gleiche Höhe wie die Drittplatzierte, hatte aber insgesamt zwei Fehlversuche mehr, so dass mit Platz vier vorlieb nehmen musste. Ebenfalls Vierter über 300 Meter (M 15) wurde mit Daniel Graßl ein weiteres Talent des MTV Ingolstadt. Im Sog von Alessandro Rastelli (Wolfratshausen), der in 34,33 Sekunden einen neuen deutschen U 16-Rekord aufstellte, steigerte er seine persönliche Bestzeit auf 37,11 Sekunden. Über 100 Meter erreichte Graßl den Zwischenlauf, den er mit guten 11,94 Sekunden als Dritter beendete, was nicht für die Finalqualifikation reichte.

Staffel-Vizeeuropameisterin Alica Schmidt (MTV Ingolstadt) testete über 200 Meter. Mit neuer persönlicher Bestzeit von 24,83 Sekunden gewann sie ihren Vorlauf mit der insgesamt viertbesten Zeit, verzichtete aber im Hinblick auf die deutschen Jugendmeisterschaften am nächsten Wochenende auf das U 23-Finale. Der noch in der Jugend startberechtigte Fabian Riegelsberger (MTV Ingolstadt) belegte über 800 Meter (U 23) in guten 1:58,56 Minuten Rang zwölf, Antonia Richter (SV Zuchering) kam im Weitsprung (U23) mit 5,19 Metern auf Platz 15.

Viele der jüngeren Talente aus den Ingolstädter Klubs, die die Qualifikationsnormen erfüllt hatten, nutzten Gelegenheit, um sich bei einem so hochwertigen Wettkampf wie den Süddeutschen Meisterschaften vor einem großen Publikum zu präsentieren. Moritz King (MTV Ingolstadt) erlief sich über 3000 Meter (M 15) in 10:10,02 Minuten mit Rang sieben sogar eine einstellige Platzierung. Dominika Zajaczowska (SV Zuchering) gewann mit einem mutigen Rennen in 7:34,50 Minuten das B-Finale über 2000 Meter (W 14) und wurde Gesamtelfte. Daniel Kerner (MTV Ingolstadt) kam über 100 Meter (M 14) in den Zwischenlauf, seine Zeiten von 12,37 und 12,48 Sekunden reichten aber knapp nicht fürs Finale. Die U 16-Staffel der MTV-Mädchen mit Ronja Falkner, Kathrin Kaufmann, Chiara Mand und Klara Falkenberg kam in 55,02 Sekunden auf Rang 16 ins Ziel. Als Einzelstarterin im Hochsprung (W 14) war Kathrin Kaufmann mit neuem Hausrekord von 1,50 Metern als 13. sogar noch drei Plätze besser.

https://photos.app.goo.gl/iIWKPdn2weWJRvAO2
Fotos: Kiefner

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