Übersicht der letzten Schlagzeilen




MTV-Leichtathleten in der Halle heuer so stark wie seit Jahren nicht mehr

veröffentlicht um 17.03.2017, 12:37 von MTV Ingolstadt Leichtathletik   [ aktualisiert: 20.03.2017, 13:14 ]

Ingolstadt (ebk) Obwohl sich die Ingolstädter Leichtathleten schon in der Vorbereitung auf die Wettkämpfe im Sommer befinden, lohnt sich ein Rückblick auf eine äußerst erfolgreiche Hallen- und Crosslauf-Saison.
So schafften es Athletinnen und Athleten des MTV Ingolstadt quer durch alle Altersklassen bei deutschen Meisterschaften in die Medaillenränge. Maximilian Bayer holte mit Bronze über 60 Meter Hürden das erste Edelmetall bei den Aktiven seit mehreren Jahren, das Gleiche gelang U 20-Starterin Alica Schmidt, die über 400 Meter ebenfalls den dritten Rang belegte. Bei den Senioren überragte Albert Walter in der Klasse M 75 mit drei nationalen Meistertiteln auf der Crossstrecke sowie über 800 und 3000 Meter in der Halle. Auf den gleichen Hallenstrecken gewann MTV-Seniorin Gerlinde Kolesa (W 60) dazu Silber.

Auf bayerischer Ebene gab es neben zahlreichen Spitzenplätzen auch sieben Titel zu feiern. Überlegene Landesmeisterin über 400 Meter bei den Frauen wurde Alica Schmidt. In der Jugend U 20 waren Arne Leppelsack (MTV Pfaffenhofen) über 400 Meter und das Staffelquartett des MTV Ingolstadt in der Besetzung Sophie Eckl, Alica Schmidt, Sofie Nixdorf und Mona Mayer über 4 x 200 Meter siegreich. Die U 18-Titel gingen an die beiden Talente des MTV Ingolstadt Mona Mayer (400 Meter) und Lisa Basener (1500 Meter). Bei den Senioren kam im Crosslauf niemand an Albert Walter und Gerlinde Kolesa vorbei.

Diese Erfolge finden natürlich auch in der aktuellen deutschen Hallenrangliste ihren Niederschlag. Mit fünf Platzierungen in den nationalen Top-30 bei den Männern und Frauen sind die MTV-Leichtathleten so stark vertreten wie seit Jahren nicht mehr. Bei den Männern liegt EM-Starter Maximilian Bayer mit seinem neuen Hausrekord von 7,69 Sekunden auf dem zweiten Platz. Langhürdenläufer Mario Saur wurde für seinen erfolgreichen Ausflug zu den Mehrkämpfern mit Platz 28 im Siebenkampf belohnt. Am bemerkenswertesten aus Sicht der MTV-Trainer ist aber, dass drei Athletinnen, die noch der Jugendklasse angehören, den Sprung in die erweiterte deutsche Spitze bei den Frauen schafften. Alica Schmidt, mit 55,56 Sekunden drittbeste deutsche Jugendliche über 400 Meter kommt bei den Frauen auf Rang 14. Die erst 17 Jahre alte Jenny Birzl belegt im Hochsprung bei den Frauen Platz 16 und bei der Jugend U20 den zehnten Platz. Die jüngste des MTV-Trios Mona Mayer (Jahrgang 2001) beendet die Hallensaison im 400- Meter-Lauf in 56,28 Sekunden auf Rang zwei der Jugend U 18, auf Rang acht der Jugend U 20 und auf Platz 25 bei den Frauen. Vervollständigt wird die Erfolgsbilanz von Arne Leppelsack (MTV Pfaffenhofen), der sich mit seiner Siegerzeit von 50,18 Sekunden, die er bei den bayerischen Meisterschaften erzielt hat, als 20. der DLV-Rangliste (U 20) wiederfindet.

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Fotos: Kiefner, Göstl

DM-Cross Löningen: Albert Walter holt den nächsten Titel

veröffentlicht um 13.03.2017, 14:57 von MTV Ingolstadt Leichtathletik   [ aktualisiert 19.03.2017, 17:16 von Martin Weinberger ]

Löningen (ebk) Er läuft und läuft und läuft … Nach den nationalen Hallentiteln über 800 und 3000 Metern macht Lauflegende Albert Walter (MTV Ingolstadt) in seinem letzten Wettkampfjahr mit dem Sieg im Crosslauf den Hattrick der Wintersaison perfekt.

Ein überschaubares Aufgebot aus der Ingolstädter Laufszene stellte sich bei den deutschen Crosslauf-Meisterschaften im niedersächsischen Löningen der Konkurrenz. Wie erwartet hinterließen dabei die Starter in den Seniorenklassen den stärksten Eindruck. Der älteste Ingolstädter Teilnehmer Albert Walter, der im vergangenen Jahr wegen einer Verletzung hatte passen müssen, holte sich dabei seinen dritten deutschen Meistertitel in der Klasse M 75 innerhalb einer Woche. Über 5,84 Kilometer verwies er Titelverteidiger Georg Groß (Germeringen) am Ende sogar recht deutlich auf den zweiten Platz, wobei seine Siegerzeit von 28:38 Minuten auch bei den jüngeren Senioren M 70 zu einem Podestplatz gereicht hätte.

Gerlinde Kolesa (MTV Ingolstadt), am vergangenen Wochenende noch zweifache deutsche Vizemeisterin in der Halle, musste sich dagegen wie schon im Vorjahr mit dem undankbaren vierten Platz in der Klasse W 60 zufrieden geben. Ihre Zeit für die 5,84 Kilometer: 27:45 Minuten. Noch schneller unterwegs auf der mit kleineren Steigungen gespickten aber sehr gut präparierten Strecke war Stefanie Borris vom TSV Lenting. Sie belegte bei den Seniorinnen W 45 in 25:14 Minuten mit Rang sechs einen Patz in der erweiterten Spitze.

Der einzige Starter bei den Männern war Martin Stier (MTV Ingolstadt) über die Langstrecke von 10,28 Kilometern. In dem sehr gut besetzten Rennen, das der Olympia-Teilnehmer im Marathonlauf Philipp Pflieger (LG Telis Finanz Regensburg) für sich entscheiden konnte, belegte Stier in ansprechenden 36:38 Minuten Platz 42. Die Schanzer Farben in den Jugendklassen vertrat allein Johanna Borris (DJK Ingolstadt) bei der weiblichen Jugend U 18 über 4,3 Kilometer. Die erst 15 Jahre alte Reuchlin-Schülerin kam bei ihrem DM-Debüt als 20. von über 60 Läuferinnen im vorderen Mittelfeld ins Ziel, erzielte aber mit der achtbesten Zeit des jüngeren U 18-Jahrgangs von 17:59 Minuten einen Achtungserfolg.



Fotos: Kiefner

Maximilian Bayer bei Hallen-EM in Belgrad: Starke Leistung im Halbfinale

veröffentlicht um 06.03.2017, 12:40 von MTV Ingolstadt Leichtathletik   [ aktualisiert: 19.03.2017, 06:37 ]

Ingolstadt (ebk) Für Maximilian Bayer (MTV 1881 Ingolstadt), den einzigen bayerischen Starter, hat es bei den Hallen-Europameisterschaften in Belgrad trotz ansprechender 7,73 Sekunden nicht ganz zum Einzug ins Finale über 60 Meter Hürden gereicht.
Dabei war die Vorbereitung für die Hürdensprinter alles andere als einfach gewesen. Die eigentlich für den Vormittag angesetzten vier Vorläufe mussten nach einigen Abmeldungen  kurzfristig ausfallen, weil die nur noch 24 Teilnehmer genau drei Läufe besetzten, die bereits als Halbfinale zählen sollten. Das eigentliche Ziel des MTV-Neuzugangs, zwei Läufe, nämlich Vorlauf und Halbfinale, zu bestreiten, war damit dahin. Das war insofern schade, weil sich Bayer mit der insgesamt zwölftbesten Zeit leicht für die Halbfinalläufe qualifiziert hätte. So war der Modus umso härter: Nur die zwei Erstplatzierten und weitere zwei Zeitschnellste zogen ins Finale ein. Entsprechend groß war die Anspannung. Dazu kam auch noch die Unruhe, die in Bayers Lauf herrschte. Zwei Disqualifikationen nach Fehlstarts durch den Weißrussen Vitali Parakhonka und den Ukrainer Artem Shamatryn förderten nicht gerade die Konzentration.

Maximilian Bayer behielt jedoch die Nerven und lieferte bei seinem internationalen Debüt ein ordentliches Rennen mit seinem bekannt starken Finish ab: Als Lohn blieben ihm 7,73 Sekunden und Rang vier, nur 0,04 Sekunden über seiner persönlichen Bestzeit von den Deutschen Hallenmeisterschaften in Leipzig.

"Ich glaube, ich kann nicht unzufrieden sein. Ich kann aber auch nicht ganz zufrieden sein", zeigte sich Maximilian Bayer in einer Stellungnahme gegenüber leichtathletik.de unentschlossen. "Die Fehlstarts haben mich nicht so irritiert. Aber es hätte einfach noch ein bisschen besser sein können. Zwischen zweiter und dritter Hürde bin ich einmal kurz außer Tritt gekommen“.

Für den MTV-Athleten beginnt ab sofort die Vorbereitung auf die Freiluftsaison mit dem Ziel Weltmeisterschaften, die im August in London stattfinden werden. Die DLV-Norm von 13,48 Sekunden über die 110 Meter Hürden hat Bayer im letzten Jahr schon unterboten, das Problem dürfte eher die starke nationale Konkurrenz sein.

 Foto: privat

Hallen-DM Senioren: Doppel-Gold für Albert Walter, Doppel-Silber für Gerlinde Kolesa

veröffentlicht um 06.03.2017, 12:38 von MTV Ingolstadt Leichtathletik


Erfurt (ebk) Eine kleine aber feine Abordnung der regionale Leichtathletik-Senioren stellte sich bei den deutschen Seniorenmeisterschaften der nationalen Konkurrenz. Unter dem Dach der Erfurter Halle ragten dabei vor allem Albert Walter und Gerlinde Kolesa (beide MTV Ingolstadt) heraus.
Obwohl er als Jahrgang 1939 schon zu den älteren Läufern der Klasse M 75 gehört, traute sich Albert Walter einen Doppelstart zu und war einmal mehr das Maß aller Dinge auf den längeren Strecken. Dank guter Renntaktik und seines immer noch herausragenden Spurtvermögens ließ das Laufurgestein aus Eulenried bei Hohenwart in seinen beiden Rennen rund zwei Sekunde zwischen sich und der Konkurrenz. Über 800 Meter blieb die Zeit für den MTV-Läufer bei 2:50,99 Sekunden stehen. Nur wenige Stunden später knackte Walter über 3000 Meter in 12:58,25 Minuten als einziger Läufer die 13-Minuten-Marke.  Seine Vereinskameradin Gerlinde Kolesa nahm ebenfalls beide Laufstrecken in Angriff und holte sich sowohl über 800 als auch über 3000 Meter die Silbermedaille. In der Klasse W 60 erzielte sie 2:35,52 Minuten und schnelle 12:21,26 Minuten.

Beide zählen nach den starken Vorstellungen in Erfurt natürlich zu den heißen Medaillenkandidaten für die Deutschen Meisterschaften im Crosslauf am nächsten Wochenende in Löningen (Niedersachsen).


In Erfurt waren auch drei Sportler des TV Münchsmünster in den technischen Wettbewerben am Start, die jeweils den sechsten Platz erreichten. Heiko Reichel (M 40) schleuderte den Speer auf 41,79 Meter, Franz Engl (M 65) kam mit dem Hammer auf 32,07 Meter und Kurt Soller (M 75) überwand beim Hochsprung 1,20 Meter.



Gerlinde Kolesa


Albert Walter

(Archivfotos: Kiefner)

Fünf MTV-Leichtathleten und –Teams hoffen auf Stimmen bei der “IZ-Sportlerwahl 2016”

veröffentlicht um 01.03.2017, 07:51 von MTV Ingolstadt Leichtathletik   [ aktualisiert: 01.03.2017, 07:54 ]

Ingolstadt (rk) Der Ingolstädter Anzeiger (IZ) sucht per Online-Voting wieder die Ingolstädter “Sportler des Jahres” für das abgelaufene Jahr. Schon traditionell stehen dabei eine ganze Reihe von Leichtathletinnen und Leichtathleten des MTV Ingolstadt zur Wahl, die alle auf Ihre Stimme hoffen. In den Kategorien “Frauen”, “Männer”, “Mannschaft”, “Jugendsportler” und “Jugendmannschaft” ist jeweils ein Mal ein Nominierung für das “Team Orange” dabei.

Noch bis Sonntag, 12. März, besteht die Möglichkeit, Ihre Favoriten unter folgendem Link zu wählen

sportlerwahl.iz-regional.de/

Parallel stimmen auch die Leser der Print-Ausgabe des Ingolstädter Anzeigers ab. Die Sportler, die nach der Wahl die meisten Stimmen bekommen haben, werden als “Sportler des Jahres” ausgezeichnet. Die Siegerehrung findet im Rahmen der Nacht des Sports am 6. April im Stadttheater Ingolstadt statt.

Folgende MTV-Leichtathleten bitte um Ihre Stimme:


Gerlinde Kolesa wurde in der W60 vierte    Frauen: Gerlinde Kolesa


Jugendsportler: Alica Schmidt

 

Jugendmannschaft: Bayerncupteam weiblich U 20



Männer: Albert Walter

 

Felix Pegelhoff, Mario Saur (oben) sowie Manuel Mand und Victor Schmieder (unten) bei der Siegerehrung.
Mannschaft: 4 x 400-Meter-Staffel Männer

Jugend-DM Halle: Im dritten Anlauf klappt es endlich mit Bronze für Alica Schmidt

veröffentlicht um 27.02.2017, 08:52 von MTV Ingolstadt Leichtathletik   [ aktualisiert: 27.02.2017, 08:53 ]

Sindelfingen (ebk) Zum Ausklang und Höhepunkt der Hallensaison überzeugen die Ingolstädter Leichtathletik-Talente bei den deutschen Hallenmeisterschaften im Sindelfinger Glaspalast mit Bronze für Alica Schmidt (MTV Ingolstadt) und weiteren hervorragenden Leistungen.
Im dritten Anlauf erfüllte sich für Alica Schmidt nach zwei vierten Plätzen in den Jahren zuvor endlich der verdiente Medaillentraum. Schon in der ersten Runde am Samstag ging es für die weibliche Jugend über 400 Meter dabei voll zur Sache, denn aus den fünf Vorlaufen sollten sich nur die Zeitschnellsten für die beiden Finalläufe qualifizieren. Schmidt nahm in ihrem Lauf gleich das Heft in die Hand und zog als Siegerin mit 56,22 Sekunden sicher ins A-Finale ein. Ihre Trainingspartnerin Mona Mayer hatte sich als Vorlaufzweite in 57,53 Sekunden zwar fürs B-Finale um die Plätze fünf bis acht qualifizieren können, verzichtete aber nach einem erst kürzlich überstandenen Infekt vernünftigerweise auf ein zweites hartes Rennen innerhalb eines Wochenendes.

In einem hochklassigen und spannenden Finale, in dem alle vier Läuferinnen innerhalb einer knappen Sekunde ins Ziel kamen, sicherte sich Alica Schmidt auf den zwei Hallenrunden schließlich mit Platz drei ihr erstes Edelmetall bei einer deutschen Meisterschaft. In 55,56 Sekunden verbesserte sie ihre Hallenbestzeit bereits zum dritten Mal innerhalb von fünf Wochen und blieb trotz der viel schwieriger zu laufenden engen Hallenkurven nur 0,02 Sekunden über ihrem Hausrekord im Freien. Mit dieser Vorstellung dürfte die 18 Jahre alte C-Kader-Athletin jedenfalls zu den heißen Anwärterinnen auf einen Staffelplatz bei der U20-EM im Juli in Grosseto gehören.

Ein viel versprechendes Debüt mit einem zwölften Platz im Hochsprung zeigte Jenny Birzl (MTV Ingolstadt)bei ihrer ersten DM-Teilnahme. Nach einem nervösen Beginn mit einem Fehlversuch fand die MTV-Springerin immer besser in den Wettkampf und scheiterte am Ende nur knapp an 1,72 Metern. Mit 1,68 Metern kam sie zwar nicht an ihre aktuelle Hallenbestleistung heran, lieferte aber den drittbesten Wettkampf ihrer bisherigen Karriere ab. Auch für alle vier Läuferinnen in der MTV-Staffel über 4 x 200 Meter waren es die ersten deutschen Meisterschaften unter dem Hallendach. Platz zwei im Vorlauf in 1:49,26 Sekunden bedeuteten für Sophie Eckl, Helen Linke, Sofie Nixdorf und Kathrin Göbel einen Achtungserfolg, fürs Finale reichte die Zeit aber erwartungsgemäß nicht.

Mit schnellen Zeiten verabschiedeten sich die beiden männlichen Sprinter aus der Region vom Sindelfinger Glaspalast. Luis Windpassinger (MTV Ingolstadt) stellte über 60 Meter schon  im Vorlauf mit 7,03 Sekunden eine neue persönliche Bestleistung auf. Im Halbfinale blieb er in 7,06 Sekunden als schnellster bayerischer Teilnehmer nochmals unter seinem alten Rekord, verpasste aber als Sechster seines Laufes das Finale. Für Arne Leppelsack (MTV Pfaffenhofen), den einzigen Starter, der nicht zum Nachwuchsteam des MTV Ingolstadt gehörte,  reichte es ebenfalls nicht zum Einzug in den Endlauf. Bei seiner ersten Hallen-DM  musste er über 400 Meter sogar etwas Lehrgeld bezahlen. Im Vergleich zum Start-Ziel-Sieg bei den Landesmeisterschaften, wo er praktisch im Alleingang seine beiden Runden absolvieren konnte, kam es in Sindelfingen im Lauf des Rennens immer wieder zu kräftezehrenden Positionskämpfen. So fehlten dem Langsprinter am Schluss die Körner, um die gute halbe Sekunde zur Finalteilnahme noch herauszulaufen. Umso bemerkenswerter, dass Leppelsack trotzdem seine Hallenbestzeit als Vierter seines Vorlaufs von 50,29 auf 50,18 Sekunden drücken konnte.


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Bayerische Mehrkampf-MS Hallen Fürth: Vielseitiger Mario Saur auf Platz acht

veröffentlicht um 23.02.2017, 03:54 von MTV Ingolstadt Leichtathletik

Fürth (ebk) Den  Reigen der bayerischen Leichtathletik-Meisterschaften der Wintersaison beendeten in der Halle des LAC Quelle Fürth die Mehrkämpfer mit ihren Titelkämpfen. Mario Saur (MTV Ingolstadt), eigentlich Spezialist über 400 Meter Hürden, zeigte im Feld der Männer, das mit über 20 Startern so gut besetzt war wie lange nicht mehr, seine Vielseitigkeit.
Am ersten Tag des Siebenkampfes glänzte er zu 7,51 Sekunden über 60 Meter und 10,44 Meter mit der Kugel vor allem mit starken Sprüngen: 6,51 Meter bim Weit- und 1,87 Meter beim Hochsprung. Am zweiten Tag folgte auf 8,84 Sekunden im Hürdenlauf und 3,40 Meter beim Stabhochsprung die beste 1000 Meter-Zeit der Veranstaltung: 2:44,01 Minuten bedeuteten schließlich mit 4673 Zählern einen guten achten Gesamtrang im Feld der Mehrkampfspezialisten.

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 Foto: Privat - Mario Saur ganz rechts.

Bayerische Cross-Meisterschaften Kemmern: Fünf Mal Edelmetall für den MTV

veröffentlicht um 22.02.2017, 07:41 von MTV Ingolstadt Leichtathletik   [ aktualisiert: 22.02.2017, 07:50 ]

Kemmern (ebk) Eine hochklassige Bayerische Meisterschaft im Crosslauf bekamen die Zuschauer im oberfränkischen Kemmern geboten. Auf einem sehr gut präparierten Kurs ohne große Höhenunterschiede zeigte sich die bayerische Cross-Elite in spannenden Rennen von ihrer besten Seite. Vor allem die Läufer des MTV Ingolstadt können mit fünf Medaillen optimistisch in Richtung Löningen blicken, wo am 11. März die Deutschen Crosslauf-Meisterschaften über die Bühne gehen werden.

Eine Bank waren wieder einmal die Senioren-Läuferinnen und -Läufer aus der Region im Rennen über 6250 Meter. Die beiden Seriensieger vom MTV Ingolstadt Gerlinde Kolesa (W 60) und Albert Walter (M 75) ließen der Konkurrenz einmal mehr keine Chance und siegten mit über einer halben Minute Vorsprung. Kolesa kam nach 28:26 Minuten ins Ziel, Walter benötigte 29:30 Minuten. Ein tolles Rennen lieferte Dr. Stefanie Borris bei den Seniorinnen W 45 ab. Ihre Zeit von 25:58 Minuten wurde mit Silber belohnt. Die schnellste Zeit eines Ingolstädters von 23:03 Minuten durch Jean-Jacques Faurie (MTV Ingolstadt) reichte knapp nicht für Edelmetall. Bei den Senioren M 50 bedeutete sie den vierten Platz. Manuela Mayer (W 35/ESV Ingolstadt) als Neunte in 28:43 Minuten und Anton Lautner (M 55/TSV Neuburg) auf Platz zehn in 29:18 Minuten vervollständigten das Ergebnis über 6250 Meter.

Bei den jüngeren Seniorenklassen, die 7500 Meter zu bewältigen hatten, gab es zwei Silbermedaillen für die Truppe von MTV-Laufcoach Roland Balzer. Miguel Lenz wurde in starken 26:30 Minuten Zweiter seiner Altersklasse M 45, Neuzugang Danilo Friedrich (26:12) und Michael Dean (28:59) kamen in der Klasse M 35 auf die Ränge fünf und acht. In der Mannschaftswertung musste sich das Trio des MTV Ingolstadt mit nur einem Punkt Rückstand auf die Sieger mit dem Vizemeistertitel zufrieden geben.

Bei den Läufen in der Aktivenklasse spielte nur das Männer-Team des MTV Ingolstadt mit Platz fünf in der Mannschaftswertung eine Rolle. Im mit 8750 Meter längsten Rennen des Tages kamen ein starker Martin Stier (30:24 Minuten), Tim Madalinski (30:42) und Mittelstreckenspezialist Jonas Zweck (30:50) einträchtig auf den Plätzen 13, 15 und 16 der Einzelwertung ins Ziel.

Die einzige Podiumsplatzierung im Nachwuchsbereich holte, wie nicht anders zu erwarten war, Lisa Basener (MTV Ingolstadt) über 3150 Meter der weiblichen Jugend U 18. Obwohl sie derzeit wegen Fersenproblemen einen Teil ihres Trainings mit Aqua-Jogging bestreiten muss, sicherte sie sich in 11:36 Minuten die Silbermedaille. Nur eine knappe halbe Minute dahinter kam Johanna Borris (DJK Ingolstadt) als starke Sechste in 12:04 Minuten mit der zweitbesten Zeit des jüngeren U18-Jahrgangs ins Ziel. Einen Achtungserfolg erzielte Antonia Ostermann (MTV Ingolstadt) in ihrem ersten Jahr bei den Juniorinnen U 23. Über 4400 Meter klassierte sie sich in 17:55 Minuten auf den achten Platz. Die weiteren Ergebnisse der weiblichen Jugend: Ebenfalls Platz acht für Clelia Herle (U 16/DJK Ingolstadt) und Rang elf für Sofie Nixdorf (U 20/MTV Ingolstadt), die sich wegen einer Erkrankung etwas unter Wert verkaufen musste.

Die besten Resultate der männlichen Jugend waren zwei siebte Plätze. Moritz King (MTV Ingolstadt) in 8:49 Minuten über 2500 Meter und Christoph Heckmeier vom MTV Paffenhofen (U 20) über 3750 Meter in 13:01 Minuten konnten hier überzeugen. Leon Rupp (MTV Ingolstadt) belegte in der Jugend U 20 in 13:57 Minuten dazu Rang 19.

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Fotos: Göstl


Hallen-DM in Leipzig: EM-Norm und Medaille für Maximilian Bayer

veröffentlicht um 19.02.2017, 10:27 von MTV Ingolstadt Leichtathletik

Leipzig (ebk) „Sprint-Feuerwerk mit und ohne Hürden“, so lautete die Schlagzeile auf „leichtathletik.de“ nach dem ersten Tag der Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften in der ausverkauften Leipzig-Arena. Mittendrin in dem Feuerwerk: Maximilian Bayer vom MTV Ingolstadt.

Wie von den Experten vermutet sicherten sich der MTV-Neuzugang Bayer und Favorit Eric Balnuweit (TV Wattenscheid) über 60 Meter Hürden das Ticket für die Hallen-EM, die in zwei Wochen in Belgrad über die Bühne gehen wird. Balnuweit in 7,64 und Bayer in 7,69 Sekunden blieben als klare Sieger ihrer Rennen schon im Vorlauf unter den geforderten 7,70 Sekunden des Deutschen Leichtathletik-Verbandes DLV.

Dabei hatte es für den 26 Jahre alten früheren Pfaffenhofener im Vorfeld der Titelkämpfe gar nicht so gut ausgesehen. „Seit Mittwoch hatte ich große Probleme mit der nervalen Ansteuerung meines rechten Beines. Die Beugermuskulatur verkrampfte sich ständig.“ Erst kurz vor dem Start bekam er von den Physiotherapeuten in der Leipziger Halle grünes Licht für den DM-Start. Zum Finale machte sich die Einschränkung wieder bemerkbar. Nach einem eher vorsichtigen Start kam Bayer erst im zweiten Teil des Rennens richtig in die Gänge und konnte sich in immer noch guten 7,75 Sekunden, nur eine Hundertstelsekunde hinter Rang zwei, die Bronzemedaille sichern.

Einem Start in Belgrad dürfte aber nichts im Wege stehen. Als einer von nur zwei Normerfüllern steht der 26 Jahre alte Student auch auf der Vorschlagsliste von Bundestrainer Jan May, der den MTV-Athleten auch an seinem Studienort Leipzig als Heimtrainer betreut. „Ich denke, wir werden bis zur EM die Sache in den Griff bekommen“, so Bayer, der sichtlich erleichtert war, trotz der Muskelprobleme seine erste DM-Medaille gewonnen zu haben. In Belgrad sollte eine Steigerung auf eine Zeit um 7,65 Sekunden möglich sein, was zumindest fürs Halbfinale reichen dürfte.                                                         

Foto: Kiefner

Maximilian Bayer vor der Hallen-DM in Leipzig in der Mitfavoritenrolle

veröffentlicht um 17.02.2017, 06:19 von MTV Ingolstadt Leichtathletik

Ingolstadt (ebk) Auch wenn sie 2017 nicht mehr das Trikot des SC DHfK Leipzig tragen: Für Maximilian Bayer (MTV Ingolstadt) und  Erik Balnuweit (TV Wattenscheid) ist der Auftritt über 60 Meter Hürden  in der Leipzig-Arena ein Heimspiel.  Der beim LAZ Leipzig groß gewordene  Balnuweit, Vierter der Hallen-EM 2015, würde nur zu gerne den sechsten deutschen Hallentitel und das fünfte Hallen-DM-Gold in Folge holen. So dominant wie in den vergangenen Jahren ist er nach einer Fuß-Operation allerdings nicht, auch die Hallen-EM-Norm für Belgrad fehlt noch. Vielleicht spornt ihn das Duell mit seinem ehemaligen Vereinskollegen Maximilian Bayer (MTV 1881 Ingolstadt) an. Bayer, der als Jugendlicher beim MTV Pfaffenhofen seine ersten Leichtathletikerfolge feierte und sich im Dezember dem MTV Ingolstadt angeschlossen hat, ist der Shooting-Star der deutschen Hürdenszene in der noch jungen Saison. Mit nur einer Hundertstelsekunde Rückstand auf Balnuweit liegt er auf Platz zwei der DLV-Hallenrangliste, im direkten Duell der beiden Kontrahenten steht es in diesem Jahr eins zu eins. Bayers aktuelle Saisonbestzeit von 7,72 Sekunden, gleichzeitig persönliche Bestleistung,  ist  nur hauchdünn von der EM-Norm von 7,70 Sekunden entfernt.   Beiden, so sind sich die Experten des größten europäischen Leichtathletik-Portals  „leichtathletik.de“ einig, ist der Titel und der Sprung nach Belgrad zuzutrauen.

MTV-Neuzugang Bayer, der im letzten Jahr in der Halle als Fünfter und im Freien als Vierter noch knapp an Edelmetall vorbeigeschrammt war, könnte die erste DM-Medaille bei den Männern seit dem Gold von Kugelstoßer Oliver-Sven Buder  im Jahr 2001 nach Ingolstadt holen.

Maximilian Bayer (noch im Trikot seines Ex-Vereins)
Archivfoto: Kiefner

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