Montag, den 1. Mai 2017
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Oberbayerische Meisterschaften Hammerwurf: Silber für Shivani Feifel

veröffentlicht um 25.04.2017, 07:49 von MTV Ingolstadt Leichtathletik

Zuchering (ebk) Bei den Oberbayerischen Meisterschaften im Hammerwerfen, die auf dem Wurfplatz des SV Zuchering ausgetragen wurden, gab es für die Leichtathleten aus der Region die ersten zwei Medaillen der Stadionsaison. Franz Engl (TV Münchsmünster) war mit 33,09 Metern der überlegene Sieger in der Altersklasse M 65. Shivani Feifel (MTV Ingolstadt) sicherte sich mit 22,16 Metern Silber in der weiblichen Jugend U 18.
In den Rahmenwettbewerben gab es weitere gute Ergebnisse für die heimischen Wurfspezialisten, wobei auch hier Senior Franz Engl der erfolgreichste Teilnehmer war. Neben seinem Hammerwurftitel holte er mit Diskus (36,30 Meter) und Speer (28,48 Meter) den ersten Platz, dazu kam Platz zwei mit der Kugel (9,45 Meter). In der Aktivenklasse gab es bei Frauen und Männern mit Kugel und Diskus jeweils zwei zweite Plätze durch Michaela Hagl (MTV Ingolstadt) mit 10,78 und 36,50 Metern sowie Sören Köss vom gastgebenden SV Zuchering mit 10,57 und 33,34 Metern.

Siege in den Nachwuchsklassen gingen im Diskuswerfen der Jugend U 20 mit Franziska Dumann (25,73 Meter) und Vincent Igl (38,62 Meter) an zwei  Jugendliche des MTV Ingolstadt. Elias Dirsch (SV Karlskron) gewann mit 30,17 Metern das Speerwerfen der Schüler M 14. Zwei zweite Plätze sicherte sich dazu Kathrin Göbel (MTV Ingolstadt /U 18) mit Kugel (9,64 Meter) und Diskus (23,75 Meter).

Halbmarathon-DM Hannover: Tim Madalinski überrascht, Männerteam überzeugt

veröffentlicht um 18.04.2017, 13:57 von MTV Ingolstadt Leichtathletik

Hannover (rb) Strahlender Sonnenschein, zirka 17 Grad und über 20 000 Teilnehmer während der Deutschen Halbmarathonmeisterschaften in Hannover: So lauteten die Rahmenbedingungen für den „Männer-Ausflug“, bei dem die Langstreckler des MTV Ingolstadt endlich auch ihrer Vereinsbezeichnung als Männer-Turn-Verein gerecht werden konnten Und wie: Tim Madalinski belegte in einem denkwürdigen Rennen in hervorragenden 1:10:42 Stunden Platz 47, die Mannschaft wurde sehr guter 17.

Eine Stadt im Ausnahmezustand. Was beim Abholen von Startunterlagen noch wie geschäftiges Treiben aussah, entwickelte sich tags darauf zum Schieben und Drücken entlang einer abgesperrten Rennstrecke. Drei Stunden Liveübertragung im Fernsehen und Tim Madalinski als Fernsehstar. Doch der Reihe nach.

Am Anfang eines Halbmarathons stehen natürlich das Einstellen auf den Wettkampf und die örtlichen Verhältnisse. Was bei Martin Stier und Mike Dean noch relativ einfach schien, denn die sieht Trainer Roland Balzer am häufigsten im Training, war bei der Taktik für Tim Madalinski deutlich schwieriger. Seine letzten Ergebnisse waren zwar ordentlich, aber für Tim eher enttäuschend, denn die Zeiten entsprachen nicht seinen persönlichen Erwartungen. Also empfahl Balzer auch eher einen konservativen Beginn über die ersten zehn Kilometer. Doch dann kam alles anders

Bei Kilometer zehn näherte sich die Spitze erstmals. Zwischen 30:30 und 31:30 Minuten kamen die deutschen Topläufer Philipp Bahr, Hendrik Pfeiffer, Andreas Straßner und Simon Stützel vorbeigeflogen. Allein drei von ihnen gehörten dem ART Düsseldorf an. Danach folgten die führenden Frauen: Sabrina Mockenhaupt, Anja Scherl und konzentriert mitlaufend - Tim Madalinski. Die Durchgangszeit betrug 33:30 Minuten.

Das konnte nicht gut gehen – vor einer Woche entsprach das in etwa seiner Zeit über zehn Kilometer bei den bayerischen Zehn-Kilometer-Straßenmeisterschaften. Aber immerhin – er sah gut aus. Nicht gequält – nur eben viel zu schnell. Dann kamen die Ingolstädter Mitstreiter: Bei 34:30 Minuten Miguel Lenz und bei 34:50 Minuten pünktlich wie die Eisenbahn Martin Stier. Kurz darauf folgten Danilo Friedrich, und auch Mike Dean liefen voll im Fahrplan durch.

Wer freilich Tim Madalinski verfolgen wollte, musste nur Fernsehen schauen. Dort wurde das Drama um den schnellsten MTV-Läufer quasi live übetragen. Tim blieb die meiste Zeit bei der Gruppe um Sabrina Mockenhaupt und hatte nur eines im Kopf: „Du kommst nicht an mir vorbei“. Und tatsächlich so war es: Der Ingolstädter U 16-Coach wuchs über sich hinaus, löste sich von der Fernsehgruppe um die führende Läuferin und steigerte sich auf seine neue persönliche Bestzeit von 1:10:42 Stunden, was ihm einen hervorragender Platz 47 gesamt und Rang 35 in der Männer-Hauptklasse einbrachte. Mit dem Zieldurchlauf setzte er dann sein breitestes Grinsen auf und hat es an dem Tag auch nicht mehr abgesetzt. 

Damit war er allerdings nicht alleine, denn Martin Stier blieb absolut gleichmäßig auf Kurs und verbesserte sich ebenfalls über eine Minute auf die neue Bestzeit von 1:13:19 Stunden. Damit Platz 73 und 52 in der Männerhauptklasse. Eine tolle Entwicklung über den Winter mit Bestzeit über 10km konnte er also auch über die Halbmarathondistanz unter Beweis stellen.

Miguel Lenz wollte wahrscheinlich einfach bei der drittplatzierten Dame bleiben. Corinna Harrer (LG Telis Finanz Regensburg) teste Ihre Überdistanz nach langer Verletzungspause und zeigte mit tollem Schritt, dass sie wieder auf dem Weg nach oben ist. Im Ziel waren sie beide glücklich. Harrer als Drittplatzierte und Miguel, mit 1:14:25 Stunden so schnell wie die vergangenen zwei Jahre nicht. Dazu mit Platz sieben in der M 45 der bestplatzierte Ingolstädter.

Kurz darauf folgte Neuzugang Danilo Friedrich. Gern wäre er unter 1:15 Stunden geblieben, aber die 1:15:05 Stunden bedeuteten gesamt Platz 90 und Platz 13 in der M 35 und ebenfalls eine Zeit, die er seit zwei Jahren nicht mehr gelaufen ist.

Fehlte nur noch Mike Dean, der als Noch-Engländer außerhalb der DM-Wertung lief, weil er seinen deutschen Pass erst im Herbst bekommt. Seine 1:19:42 Stunden bedeuteten die Plätze 187 und 33 in der M 35. Bei etwa 9000 Teilnehmern im Halbmarathon erhalten die Platzierungen noch eine ganz andere Wertigkeit.

Damit war am Ende auch ein gutes Mannschaftsergebnis gegeben, denn das Gesamtergebnis von 3:38:26 Stunden ergab Platz 17 von gesamt 87 Mannschaften.

Alles in allem ein perfekter Tag und zwei Erkenntnisse:

Erstens: Ein Plan den der Athlet erfolgreich umsetzen kann, ist die Bestätigung für eine richtige Einschätzung und erfolgreiche Arbeit.

Zweitens: Ein Athlet, der sich an keine Vorgabe hält und ohne Rücksicht auf Verluste voranstürmt, kostet den Trainer richtig Nerven – und sorgt - wenn er dann über sich hinaus wächst – für das Salz in der Suppe und die Geschichten die er später seinen Enkeln erzählen kann - „Damals als ich kämpfte - mit Sabrina auf der Zielgeraden… „


Hürdenass Maximilian Bayer stellt in Südafrika die Weichen für die WM

veröffentlicht um 16.04.2017, 14:39 von MTV Ingolstadt Leichtathletik   [ aktualisiert: 17.04.2017, 12:21 ]

Potchefstroom (rk) Zusammen mit dem bundesdeutschen Sprintkader bereitete sich MRC-Hürdenass Maximilian Bayer im südafrikanischen Potchefstroom auf die Freiluftsaison vor. Zusammen mit Bundestrainer Jan May feilte der 26-Jährige bei tropischen Bedingungen an seiner Hürdentechnik, an der Schnelligkeit sowie am Start, der sich in der zurückliegenden Hallensaison trotz einiger grandioser Erfolge als kleine Achillesferse erwiesen hatte.
Trotzdem gelangen Maximilian Bayer Erfolge, die seit über 15 Jahren kein anderer MTV-Athlet im Aktivenbereich aufzuweisen hatte: Bei den Deutschen Hallenmeisterschaften in Leipzig holte er Bronze über 60 Meter Hürden und bei der Hallen-EM in Belgrad schied er nach einer tollen Vorstellung im Halbfinale aus. Deshalb stehen die Weichen für die Freiluftsaison ganz klar auf eine Teilnahme an den Weltmeisterschaften im Londoner Olympiastadion. „Alles ist wirklich super“, berichtete „Maxi“ euphorisch aus Potchefstroom. „Die Einheiten laufen wunderbar. Und erst gestern hatte ich bei Test während der Läufe das Lakat meines Lebens!“
In einem Testrennen über 110 Meter Hürden erreichten er und sein Freund und direkter Konkurrent Gregor Traber (VfB Stuttgart) Zeiten, die für die kommenden Wochen Lust auf mehr machen.
Wir drücken jedenfalls kräftig die Daumen, dass Max die Farbe Orange bei den Deutschen Meisterschaften in Erfurt hell strahlen lassen kann und später wieder mit dem Nationaltrikot für einen Start in London eintauschen darf!


Foto: Privat

Zu sehen sind Maximilian Bayer und Bundestrainer Jan May (rechts)

Alica Schmidt und Bayerncup-Mädchen bei Wahl zu Ingolstadts Sportler des Jahres 2016 weit vorn

veröffentlicht um 16.04.2017, 14:35 von MTV Ingolstadt Leichtathletik   [ aktualisiert: 17.04.2017, 12:25 ]

Ingolstadt (rk) Sie zählen mittlerweile zu den Dauergästen auf dem Podium der „Nacht des Sports“ im Ingolstädter Stadttheater. Und zum wiederholten Mal auch zu den elegantesten Erscheinungen des gesamten Abends, der von der IZ Regional um dem Amt für Sport und Freizeit der Stadt Ingolstadt in festlichem Rahmen organisiert wurde. Die Rede ist von der U 20-Bayerncup-Siegermannschaft des MTV Ingolstadt, die 2016 zum dritten Mal in Folge die begehrte Trophäe an die Donau mitbrachte und dafür von den Leserinnen und Lesern der IZ Regional per Onlinevoting oder Postabstimmung auf den zweiten Platz gewählt wurde.
Wenn auch die Mädchen der Red Hot Chilli Cheerleaders aus Gaimersheim, die für das in die Erste Bundesliga aufgestiegene Football-Team der Ingolstädter Dukes die Zuschauer anheizen sollen, den Titel der „Jugendmannschaft des Jahres“ holten, so sich erwiesen sich die sieben jungen MTV-Leichtathletinnen doch in punkto Attraktivität zumindest ebenbürtig. Lisa Basener, Franziska Dumann, Helen Linke, Alica Schmidt, Sophie Eckl, Stefanie Aeschlimann und Jenny Birzl gaben sich dann auch auf der Bühne überaus charmant und schlagfertig und bewiesen, dass es auch in der Einzelsportart Leichtathletik noch so etwas wie Teamgeist gibt.

Zuvor hatte Alica Schmidt, die derzeit erfolgreichste MTV-Sportlerin, bei der Einzelabstimmung zur „Jugendsportlerin des Jahres 2016“ ebenfalls den zweiten Rang belegt und das Publikum sowohl mit ihren sportlichen Zielen für die kommenden Monate wie auch mit ihrem Abendkleid beeindruckt. Eingerahmt vom Sieger Colin Kaun (Kunstturnen) vom TSV Lenting und dem Dritten Ferdinand Reis (BMX) vom Radhaus Ingolstadt, zwei Jungs, die ihr gerade mal bis zur Hüfte gingen, ergab sich dann ein nicht alltägliches und durchaus witziges Siegerfoto.

Ebenfalls nominiert, aber nicht unter den ersten Drei gelandet waren von den MTV-Leichtathleten Gerlinde Kolesa (Sportlerin des Jahres), Albert Walter (Sportler des Jahres) sowie die 4 x 400-Meter-Staffel der Männer (Mannschaft des Jahres).

Foto: Windpassinger

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BM Zehn-Kilometer-Straßenlauf Neuhaus: Walter und Kolesa erneut auf dem Podest

veröffentlicht um 03.04.2017, 14:27 von MTV Ingolstadt Leichtathletik   [ aktualisiert: 04.04.2017, 12:10 ]

Neuhaus (ebk) Zeitgleich mit dem Schanzer Seelauf hinterließen fünf Starter des MTV Ingolstadt bei den bayerischen Titelkämpfen im Straßenlauf über 10 Kilometer einen starken Eindruck. Albert Walter als Sieger und Gerlinde Kolesa als Zweitplatzierte ihrer Altersklassen kamen sogar zu Medaillenehren.

Die schnellste Zeit der MTV-Läufer auf dem Kurs im mittelfränkischen Neuhaus/Aisch erzielte dabei Tim Madalinski. 33:35 Minuten brachten ihn in der Gesamtwertung auf den elften Platz unter knapp 200 Teilnehmern, die Männerwertung  U 30 beendete er auf Platz fünf. Kamal Katkhouda kam bei seinen ersten Landesmeisterschaften im MTV-Trikot nach 41:01 Minuten ins Ziel, was Platz 15 in der stark besetzten Altersklasse M 35 bedeutete.

Eine Klasse für sich war einmal mehr Albert Walter. Der Dauerbrenner des MTV Ingolstadt beherrschte den Wettbewerb der Senioren M 75 nach Belieben und siegte in 45:09 mit fast zwei Minuten Vorsprung. Nur unwesentlich langsamer war seine MTV-Vereinskameradin Gerlinde Kolesa (W 60) in 45:23 Minuten. Sie fügte ihrer Sammlung mit Silber eine weitere Medaille hinzu. Die Jüngste aus dem MTV –Quintett Antonia Ostermann zeigte in 43:33 Minuten bei den Juniorinnen U23 ein beherztes Rennen und wurde als Achte mit einer einstelligen Platzierung belohnt.


Albert Walter, MTV Ingolstadt, gwann die M75 mit 45:09 Minuten. Wilfried Baumgardt, MRRC München, die M70 in 45:55 Minuten. Gerlinde Kolesa, MTV Ingolstadt, wurde mit 45:23 Minuten zweite bei der W60
Albert Walter und Gerline Kolesa (in orange)

Tim Madalinski

(Fotos: Kiefner)

Schanzer Seelauf 2017: Hagen Brosius zeigt einmal mehr seine Klasse

veröffentlicht um 03.04.2017, 14:22 von MTV Ingolstadt Leichtathletik   [ aktualisiert: 05.04.2017, 07:29 ]

Ingolstadt (ebk) Mit 570 Startern bei herrlichstem Wetter war der Schanzer Seelauf um den Baggersee einmal mehr einer der stimmungsvollsten Veranstaltungen des SPORT IN Laufcups. Eine große Zahl der Teilnehmer nutzte die vom MTV Ingolstadt perfekt organisierte Veranstaltung als Auftakt zur letzten heißen Phase auf die Vorbereitung zum Ingolstädter Halbmarathon in vier Wochen.

Der Hauptlauf der Männer über 10 600 Meter entwickelte sich erst in der zweiten Runde zu einem Sololauf des Favoriten Hagen Brosius (MTV 1881 Ingolstadt). Der Lokalmatador setzte sich nach der ersten Runde von seinen zwei Mitausreißern Sebastian Mahr (SC Delphin Ingolstadt) und Markus Stöhr (MTV 1881 Ingolstadt) ab und erlief sich schließlich in 33:54 Minuten einen komfortablen Vorsprung gegenüber Mahr (34:40) und Stöhr (35:24), die das Podium vervollständigten. Den stärksten Eindruck in den männlichen Seniorenklassen hinterließen zwei bekannte Gesichter aus der Ingolstädter Laufszene: Rudolf Schabenberger (SPORT IN Lauftreff) als M50-Sieger in 39:11 Minuten und Johann Brigl (MTV 1862 Pfaffenhofen/M60) in 40:46 Minuten. Die schnellsten Zeiten bei den Frauen erzielten mit Stefanie Borris (TSV Lenting/W45) in 44:50 zu 45:00 Minuten knapp vor Irmgard Weidenhiller (SV Kasing/W35) und Kathrin Wörle (RSC Aichach/W30), die 47:29 Minuten benötigte, drei Läuferinnen aus den Seniorenbereich, die ihre Altersklassen auch jeweils klar für sich entscheiden konnten.  

Die schnellsten Zeiten in den Jugendrennen über 5300 Meter gingen ebenfalls auf das Konto von Talenten aus der Region. Johanna Borris (DJK Ingolstadt) siegte in der weiblichen U18 in 20:25 Minuten, Sofie Nixdorf (MTV 1881 Ingolstadt) war in 23:01 Minuten schnellste U20-Starterin. Johannes Stahr (LifePark Max Ingolstadt) entschied in 17:30 Minuten die U20-Wertung für sich, der U18-Bewerb ging in 19:21 Minuten an Chris Göltl (FC Hitzhofen-Oberzell). Erfreulich waren die hohen Teilnehmerzahlen in den Schülerklassen. Die schnellsten über 1600 Meter waren hier Moritz King (MTV 1881 Ingolstadt) und Dominika Zajaczkowska (SV Zuchering) in 5:23 beziehungsweise 6:12 Minuten.

In der Laufcup-Gesamtwertung ist aber weiterhin für Spannung gesorgt. Die dominierenden Starter der vergangenen Jahre, die MTV-Läufer Martin Stier, Tim Madalinski und Miguel Lenz, stecken mitten in der Vorbereitung auf die Halbmarathon-DM in Hannover am kommenden Wochenende. Sie werden frühestens am 15. April in Neuburg wieder ins Geschehen eingreifen.

Fotoalbum kbumm.de

MTV-Leichtathleten in der Halle heuer so stark wie seit Jahren nicht mehr

veröffentlicht um 17.03.2017, 12:37 von MTV Ingolstadt Leichtathletik   [ aktualisiert: 20.03.2017, 13:14 ]

Ingolstadt (ebk) Obwohl sich die Ingolstädter Leichtathleten schon in der Vorbereitung auf die Wettkämpfe im Sommer befinden, lohnt sich ein Rückblick auf eine äußerst erfolgreiche Hallen- und Crosslauf-Saison.
So schafften es Athletinnen und Athleten des MTV Ingolstadt quer durch alle Altersklassen bei deutschen Meisterschaften in die Medaillenränge. Maximilian Bayer holte mit Bronze über 60 Meter Hürden das erste Edelmetall bei den Aktiven seit mehreren Jahren, das Gleiche gelang U 20-Starterin Alica Schmidt, die über 400 Meter ebenfalls den dritten Rang belegte. Bei den Senioren überragte Albert Walter in der Klasse M 75 mit drei nationalen Meistertiteln auf der Crossstrecke sowie über 800 und 3000 Meter in der Halle. Auf den gleichen Hallenstrecken gewann MTV-Seniorin Gerlinde Kolesa (W 60) dazu Silber.

Auf bayerischer Ebene gab es neben zahlreichen Spitzenplätzen auch sieben Titel zu feiern. Überlegene Landesmeisterin über 400 Meter bei den Frauen wurde Alica Schmidt. In der Jugend U 20 waren Arne Leppelsack (MTV Pfaffenhofen) über 400 Meter und das Staffelquartett des MTV Ingolstadt in der Besetzung Sophie Eckl, Alica Schmidt, Sofie Nixdorf und Mona Mayer über 4 x 200 Meter siegreich. Die U 18-Titel gingen an die beiden Talente des MTV Ingolstadt Mona Mayer (400 Meter) und Lisa Basener (1500 Meter). Bei den Senioren kam im Crosslauf niemand an Albert Walter und Gerlinde Kolesa vorbei.

Diese Erfolge finden natürlich auch in der aktuellen deutschen Hallenrangliste ihren Niederschlag. Mit fünf Platzierungen in den nationalen Top-30 bei den Männern und Frauen sind die MTV-Leichtathleten so stark vertreten wie seit Jahren nicht mehr. Bei den Männern liegt EM-Starter Maximilian Bayer mit seinem neuen Hausrekord von 7,69 Sekunden auf dem zweiten Platz. Langhürdenläufer Mario Saur wurde für seinen erfolgreichen Ausflug zu den Mehrkämpfern mit Platz 28 im Siebenkampf belohnt. Am bemerkenswertesten aus Sicht der MTV-Trainer ist aber, dass drei Athletinnen, die noch der Jugendklasse angehören, den Sprung in die erweiterte deutsche Spitze bei den Frauen schafften. Alica Schmidt, mit 55,56 Sekunden drittbeste deutsche Jugendliche über 400 Meter kommt bei den Frauen auf Rang 14. Die erst 17 Jahre alte Jenny Birzl belegt im Hochsprung bei den Frauen Platz 16 und bei der Jugend U20 den zehnten Platz. Die jüngste des MTV-Trios Mona Mayer (Jahrgang 2001) beendet die Hallensaison im 400- Meter-Lauf in 56,28 Sekunden auf Rang zwei der Jugend U 18, auf Rang acht der Jugend U 20 und auf Platz 25 bei den Frauen. Vervollständigt wird die Erfolgsbilanz von Arne Leppelsack (MTV Pfaffenhofen), der sich mit seiner Siegerzeit von 50,18 Sekunden, die er bei den bayerischen Meisterschaften erzielt hat, als 20. der DLV-Rangliste (U 20) wiederfindet.

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Fotos: Kiefner, Göstl

DM-Cross Löningen: Albert Walter holt den nächsten Titel

veröffentlicht um 13.03.2017, 14:57 von MTV Ingolstadt Leichtathletik   [ aktualisiert 19.03.2017, 17:16 von Martin Weinberger ]

Löningen (ebk) Er läuft und läuft und läuft … Nach den nationalen Hallentiteln über 800 und 3000 Metern macht Lauflegende Albert Walter (MTV Ingolstadt) in seinem letzten Wettkampfjahr mit dem Sieg im Crosslauf den Hattrick der Wintersaison perfekt.

Ein überschaubares Aufgebot aus der Ingolstädter Laufszene stellte sich bei den deutschen Crosslauf-Meisterschaften im niedersächsischen Löningen der Konkurrenz. Wie erwartet hinterließen dabei die Starter in den Seniorenklassen den stärksten Eindruck. Der älteste Ingolstädter Teilnehmer Albert Walter, der im vergangenen Jahr wegen einer Verletzung hatte passen müssen, holte sich dabei seinen dritten deutschen Meistertitel in der Klasse M 75 innerhalb einer Woche. Über 5,84 Kilometer verwies er Titelverteidiger Georg Groß (Germeringen) am Ende sogar recht deutlich auf den zweiten Platz, wobei seine Siegerzeit von 28:38 Minuten auch bei den jüngeren Senioren M 70 zu einem Podestplatz gereicht hätte.

Gerlinde Kolesa (MTV Ingolstadt), am vergangenen Wochenende noch zweifache deutsche Vizemeisterin in der Halle, musste sich dagegen wie schon im Vorjahr mit dem undankbaren vierten Platz in der Klasse W 60 zufrieden geben. Ihre Zeit für die 5,84 Kilometer: 27:45 Minuten. Noch schneller unterwegs auf der mit kleineren Steigungen gespickten aber sehr gut präparierten Strecke war Stefanie Borris vom TSV Lenting. Sie belegte bei den Seniorinnen W 45 in 25:14 Minuten mit Rang sechs einen Patz in der erweiterten Spitze.

Der einzige Starter bei den Männern war Martin Stier (MTV Ingolstadt) über die Langstrecke von 10,28 Kilometern. In dem sehr gut besetzten Rennen, das der Olympia-Teilnehmer im Marathonlauf Philipp Pflieger (LG Telis Finanz Regensburg) für sich entscheiden konnte, belegte Stier in ansprechenden 36:38 Minuten Platz 42. Die Schanzer Farben in den Jugendklassen vertrat allein Johanna Borris (DJK Ingolstadt) bei der weiblichen Jugend U 18 über 4,3 Kilometer. Die erst 15 Jahre alte Reuchlin-Schülerin kam bei ihrem DM-Debüt als 20. von über 60 Läuferinnen im vorderen Mittelfeld ins Ziel, erzielte aber mit der achtbesten Zeit des jüngeren U 18-Jahrgangs von 17:59 Minuten einen Achtungserfolg.



Fotos: Kiefner

Maximilian Bayer bei Hallen-EM in Belgrad: Starke Leistung im Halbfinale

veröffentlicht um 06.03.2017, 12:40 von MTV Ingolstadt Leichtathletik   [ aktualisiert: 19.03.2017, 06:37 ]

Ingolstadt (ebk) Für Maximilian Bayer (MTV 1881 Ingolstadt), den einzigen bayerischen Starter, hat es bei den Hallen-Europameisterschaften in Belgrad trotz ansprechender 7,73 Sekunden nicht ganz zum Einzug ins Finale über 60 Meter Hürden gereicht.
Dabei war die Vorbereitung für die Hürdensprinter alles andere als einfach gewesen. Die eigentlich für den Vormittag angesetzten vier Vorläufe mussten nach einigen Abmeldungen  kurzfristig ausfallen, weil die nur noch 24 Teilnehmer genau drei Läufe besetzten, die bereits als Halbfinale zählen sollten. Das eigentliche Ziel des MTV-Neuzugangs, zwei Läufe, nämlich Vorlauf und Halbfinale, zu bestreiten, war damit dahin. Das war insofern schade, weil sich Bayer mit der insgesamt zwölftbesten Zeit leicht für die Halbfinalläufe qualifiziert hätte. So war der Modus umso härter: Nur die zwei Erstplatzierten und weitere zwei Zeitschnellste zogen ins Finale ein. Entsprechend groß war die Anspannung. Dazu kam auch noch die Unruhe, die in Bayers Lauf herrschte. Zwei Disqualifikationen nach Fehlstarts durch den Weißrussen Vitali Parakhonka und den Ukrainer Artem Shamatryn förderten nicht gerade die Konzentration.

Maximilian Bayer behielt jedoch die Nerven und lieferte bei seinem internationalen Debüt ein ordentliches Rennen mit seinem bekannt starken Finish ab: Als Lohn blieben ihm 7,73 Sekunden und Rang vier, nur 0,04 Sekunden über seiner persönlichen Bestzeit von den Deutschen Hallenmeisterschaften in Leipzig.

"Ich glaube, ich kann nicht unzufrieden sein. Ich kann aber auch nicht ganz zufrieden sein", zeigte sich Maximilian Bayer in einer Stellungnahme gegenüber leichtathletik.de unentschlossen. "Die Fehlstarts haben mich nicht so irritiert. Aber es hätte einfach noch ein bisschen besser sein können. Zwischen zweiter und dritter Hürde bin ich einmal kurz außer Tritt gekommen“.

Für den MTV-Athleten beginnt ab sofort die Vorbereitung auf die Freiluftsaison mit dem Ziel Weltmeisterschaften, die im August in London stattfinden werden. Die DLV-Norm von 13,48 Sekunden über die 110 Meter Hürden hat Bayer im letzten Jahr schon unterboten, das Problem dürfte eher die starke nationale Konkurrenz sein.

 Foto: privat

Hallen-DM Senioren: Doppel-Gold für Albert Walter, Doppel-Silber für Gerlinde Kolesa

veröffentlicht um 06.03.2017, 12:38 von MTV Ingolstadt Leichtathletik


Erfurt (ebk) Eine kleine aber feine Abordnung der regionale Leichtathletik-Senioren stellte sich bei den deutschen Seniorenmeisterschaften der nationalen Konkurrenz. Unter dem Dach der Erfurter Halle ragten dabei vor allem Albert Walter und Gerlinde Kolesa (beide MTV Ingolstadt) heraus.
Obwohl er als Jahrgang 1939 schon zu den älteren Läufern der Klasse M 75 gehört, traute sich Albert Walter einen Doppelstart zu und war einmal mehr das Maß aller Dinge auf den längeren Strecken. Dank guter Renntaktik und seines immer noch herausragenden Spurtvermögens ließ das Laufurgestein aus Eulenried bei Hohenwart in seinen beiden Rennen rund zwei Sekunde zwischen sich und der Konkurrenz. Über 800 Meter blieb die Zeit für den MTV-Läufer bei 2:50,99 Sekunden stehen. Nur wenige Stunden später knackte Walter über 3000 Meter in 12:58,25 Minuten als einziger Läufer die 13-Minuten-Marke.  Seine Vereinskameradin Gerlinde Kolesa nahm ebenfalls beide Laufstrecken in Angriff und holte sich sowohl über 800 als auch über 3000 Meter die Silbermedaille. In der Klasse W 60 erzielte sie 2:35,52 Minuten und schnelle 12:21,26 Minuten.

Beide zählen nach den starken Vorstellungen in Erfurt natürlich zu den heißen Medaillenkandidaten für die Deutschen Meisterschaften im Crosslauf am nächsten Wochenende in Löningen (Niedersachsen).


In Erfurt waren auch drei Sportler des TV Münchsmünster in den technischen Wettbewerben am Start, die jeweils den sechsten Platz erreichten. Heiko Reichel (M 40) schleuderte den Speer auf 41,79 Meter, Franz Engl (M 65) kam mit dem Hammer auf 32,07 Meter und Kurt Soller (M 75) überwand beim Hochsprung 1,20 Meter.



Gerlinde Kolesa


Albert Walter

(Archivfotos: Kiefner)

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