Samstag, den 17. Juni 2017

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Bayerns Nachwuchskader drei Tage lang beim MTV zu Gast

veröffentlicht um von MTV Ingolstadt Leichtathletik

Ingolstadt (rk) Die Bezirkssportanlage Mitte beim MTV Ingolstadt, die angrenzende Jugendherberge sowie das malerische Laufrevier im Grüngürtel und am Baggersee überzeugte Bayerns Nachwuchskader drei Tage lang. Darunter auch die Ingolstädter Kaderathleten Lisa Basener (MTV Ingolstadt), Laura Schiffner und Johanna Borris (beide DJK Ingolstadt) und die aufstrebende MTV-Talente aus der U 16, Susanne Göbel, und aus der U 18, Leon Rupp. Mit Niklas Buchholz (TV Hemhofen) war auch ein Deutscher Jugendmeister unter den 14 Läufern.

Jeder der vier Laufeinheiten hatte ihr eigenes Ziel. Während am Freitag die Grundlagenausdauer und für die Hindernisläufer der Wassergraben im Vordergrund stand, ging es am Samstag zur Sache. Bei strahlendem Sonnenschein kamen am Vormittag viele Sprints und Tempowechselläufe zwischen 90 und 120 Meter zum Einsatz, während am Nachmittag 300-Meter-Serien gelaufen wurden. „Die U2 0 hatte 15 Wiederholungen, die U 18 altersgemäß zehn Stück. Und die Hindernisläufer natürlich über die Böcke“, erläuterte BLV-Teamleiter Jörg Stäcker. Der Bayerncoach hatte dabei Gelegenheit, auch die beiden MTV-Bundeskader Alica Schmidt und Mona Mayer beim Training zu sehen. Die Ingolstädter 400-Meter-Talente absolvieren traditionell am Samstagvormittag ihre Tempoeinheit.

Den Sonntag zum Ausklang füllte ein längerer Dauerlauf um den Baggersee und eine Athletiksession auf dem Kunstrasen. Zwischen den Trainingseinheiten durfte ein Stadtbummel in der Ingolstädter Altstadt und das obligatorische Eissssen natürlich nicht fehlen.

Die Landestrainer Jörg Stäcker und Günter Müller zeigten sich nach den drei Tagen sehr zufrieden mit dem Einsatz und den Leistungen der bayerischen Talente. „Für viele der Athleten geht es jetzt Schlag auf Schlag. Am Mittwoch wollen einige in Karlsfeld die nächste DM-Norm abhaken, am Donnerstag ist der Bayerncup, am Wochenende die ersten Bezirksmeisterschaften sowie die Meetings in Weinheim und Jena, wo es um die Tickets zu den internationalen Meisterschaften geht“ so BLV Landestrainer Stäcker.


Fotos: Jörg Stäcker

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Gold für Gerlinde Kolesa bei Deutschen 10 000-Meter-Meisterschaften

veröffentlicht um 23.05.2017, 07:05 von MTV Ingolstadt Leichtathletik   [ aktualisiert: 23.05.2017, 13:37 ]

Bautzen (ebk) Gerlinde Kolesa (MTV Ingolstadt) siegt bei den deutschen Meisterschaften in Bautzen über 10 000 Meter bei den Seniorinnen W60.

In einem taktisch geschickt geführten Rennen hatte sie sich mit der späteren Siegerin der Klasse W 55 Delia Krell-Witte (Münster) bei der Führungsarbeit  abgewechselt und musste erst auf den letzten der 25 Runden den Kontakt zur Führenden der jüngeren Altersklasse abreißen lassen.  Ihr Vorsprung auf die Zweitplatzierte der W 60-Wertung war inzwischen auf fast fünf Minuten angewachsen.

In 44:29,66 Minuten blieb die MTV-Seniorin am Ende nicht nur unter der 45-Minuten-Schallmauer, sie war trotz der schwülen Witterung sogar sieben Sekunden schneller als im Vorjahr beim Gewinn der Silbermedaille.




Fotos: Privat

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Hans Moosbeck – der älteste Sportler Ingolstadts

veröffentlicht um 21.05.2017, 04:35 von MTV Ingolstadt Leichtathletik

Ingolstadt (ebk) Am 3. Mai wurde er 90 Jahre alt: Hans Moosbeck, der älteste noch aktive Sportler beim MTV Ingolstadt, ja vielleicht der ganzen Stadt.

Seit gut 75 Jahren ist Hans Moosbeck Mitglied beim MTV Ingolstadt. Sein Interesse galt in früheren Zeiten nicht nur der Leichtathletik, in der er als junger Sportler auch an zahlreichen Wettkämpfen teilnahm. Ursprünglich war er über den Fußball zur Leichtathletik gekommen, wobei er immer ein Allrounder geblieben ist. So konnte man ihn nicht nur als Spieler und vielseitigen Athleten erleben. Das  Spektrum des leidenschaftlichen Wanderers reichte vom Sportabzeichen, das er rund vierzig Mal abgelegt hat, bis zur mehrmaligen Teilnahme an den Stadtmeisterschaften im Skilanglauf.
Heute schwimmt Hans Mossbeck fleißig und ist auch noch mit dem Rad unterwegs. Seine Liebe gilt aber immer noch dem Laufen. Zwei bis drei Mal pro Woche kann man ihn auf seiner Laufstrecke im Glacis entlang des Künettegrabens sehen, anschließend absolviert er gerne ein paar Runden im MTV-Stadion.


Schnelle Zeiten für MTV-Leichtathleten in Pliezhausen und Regensburg

veröffentlicht um 17.05.2017, 02:48 von MTV Ingolstadt Leichtathletik

Pliezhausen (ebk) Beim internationalen Läufermeeting im württembergischen Pliezhausen zeigten die Ingolstädter Leichtathleten trotz regnerischen Wetters gegen Konkurrenz aus 16 Nationen ihr großes Potential. Beim Rolf-Watter-Sportfest in Regensburg, einen Tag zuvor gab es traditionell den ersten bayernweiten Vergleich der Sprinter und Springer.
Michael Adolf (DJK Ingolstadt) feierte auf den selten gelaufenen 300 Meter Hürden ein Comeback in der deutschen Spitze. In Pliezhausen kam er in der Wertung der beiden Läufe mit 38,0 und 39,1 Sekunden auf einen guten dritten Platz bei den Männern. Der zweite Starter in der Aktivenklasse, Martin Stier (MTV Ingolstadt) beendete seinen Einstand über 2000 Meter Hindernis in 6:51,97 Minuten auf dem 17. Platz. Am überzeugendsten war aber der Auftritt von MTV-Neuzugang Mona Mayer bei ihrem ersten Einzelstart im MTV-Trikot nach der Hallensaison mit zwei neuen persönlichen Bestzeiten. Mit zwei klaren Siegen in der U 18-Konkurrenz über 150 Meter (18,59 Sekunden) und über 300 Meter (39,45 Sekunden) gab die vorjährige Deutsche U 16-Meisterin einmal mehr eine beeindruckende Probe ihres Talents. Über 300 Meter war sie sogar schneller als die gesamte U 20-Konkurrenz.

Die zweite U 18-Athletin des MTV Ingolstadt, Lisa Basener, hakte als Fünfte über 2000 Meter Hindernis in 7:27,13 Minuten gleich die Norm für die U 20-DM ab. Zwei ansprechende Rennen zeigte ihre Vereinskameradin Sofie Nixdorf. Mit 42,98 Sekunden über 300 Meter kam sie auf Platz zwei der U 20-Wertung, 1:41,23 Minuten über 600 Meter reichten ebenfalls zu einer einstelligen Platzierung in ihrer Altersklasse.

Der einzige Läufer, der bei den Männern im Regensburger Universitätsstadion im Vorderfeld landete, war Tim Madalinski (MTV Ingolstadt) mit Platz sieben in 4:14,40 Minuten auf den für ihn sehr kurzen 1500 Metern. Bei der Jugend U 20 gab es über 400 Meter zwei dritte Plätze durch Antonia Richter (SV Zuchering) in 64,85 Sekunden und Fabian Riegelsberger (MTV Ingolstadt) in 53,11 Sekunden. Richter erreichte dazu den vierten Platz im sehr stark besetzten Weitsprung mit guten 5,30 Metern.

Erfolgreichster Teilnehmer in der Jugend U 18 war Sprinter Maximilian Fischer (MTV Ingolstadt). Zwei neue Hausrekorde über 200 Meter (23,13 Sekunden) und 100 Meter (11,45 Sekunden) brachten ihm die Ränge drei und fünf ein. Johanna Borris (DJK Ingolstadt) kam über 1500 Meter in 5:07,59 Minuten ebenfalls auf den dritten Platz. Ihre DJK-Kameradin Laura Schiffner wurde in 2:25,01 Minuten über 800 Meter Fünfte, ebenso Laura Böttcher (MTV Ingolstadt) in 65,91 Sekunden über 400 Meter. Die beiden MTV-Läufer Leon Rupp (10:08,94 Minuten) und Moritz King (10:13,16 Minuten) belegten über 3000 Meter die Ränge sechs und acht, während Kathrin Göbel (MTV Ingolstadt) mit Platz zehn über 200 Meter in 26,71 Sekunden für das einzige Top-10-Resultat bei den U 18-Kurzsprinterinnen sorgte.

Die überragende Leistung in der Jugend U 16 zeigte Susanne Göbel (MTV Ingolstadt) bei ihrem klaren Sieg über 800 Meter. In 2:21,16 Minuten pulverisierte sie ihre eigene Bestmarke aus dem vergangenen Jahr und blieb nur einen Hauch über der U 16-DM-Norm. Zwei zweite Plätze gab es für MTV-Sprinter Daniel Graßl über 100 m und 200 m, seine Zeiten: 11,98 beziehungsweise 23,95 Sekunden. Dominika Zajaczowska (SV Zuchering) als Dritte über 2000 Meter in 7:42,52 Minuten und Antonia Schickel (DJK Ingolstadt) als Sechste über 100 Meter in 14,17 Sekunden rundeten das gute Abschneiden der Jahrgänge 2002/2003 ab.


 Foto: Kiefner

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Daniel Graßl löst Fahrkarte für Deutsche U 16-Meisterschaften

veröffentlicht um 10.05.2017, 03:27 von MTV Ingolstadt Leichtathletik

Oberschleißheim (ebk) Nachwuchsleichtathlet Daniel Graßl (MTV Ingolstadt) kann mit den deutschen U16-Meisterschaften Mitte Juli in Bremen planen. Beim Förderwettkampf des bayerischen Leichtathletikverbandes in Oberschleißheim gewann er nicht nur den Blockwettkampf Wurf in der Jugend U 16. Mit 2583 Punkten erfüllte er auch den zweiten Teil der nationalen Norm, um nach der letzten Woche unterbotenen A-Norm über 300 Meter  in Bremen an den Start gehen zu können. Ein Start dort über 100 Meter scheint auch in greifbarer Nähe. Mit den im Mehrkampf erzielten 11,81 Sekunden ist Graßl nur noch einen Hauch von den geforderten 11,80 Sekunden entfernt.
Auch ein weiterer U 16-Athlet schaffte in Oberschleißheim den Sprung auf das Siegerpodest. Dominic Holzwarth (MTV Pfaffenhofen) kam im Block Lauf mit 2031 Zählern auf den zweiten Rang.

Dazu kamen zahlreiche Spitzenplätze bei den Jahrgänge 2004/2005

W12: 75 Meter: 3. Amelia Gruber (MTV PAF) 11,05 Sekunden.  Weitsprung: 1. Gruber 4,37 m; 2. Julia Gold (TSV Reichertshofen) 4,33 m. Kugelstoßen: 1. Gold 5,75 m. W13: Weitsprung: 2. Ronja Falkner 4,35 m; 3. Kaitlyn Herbert (beide MTV IN) 4,34 m.

M12: 800 Meter: 3. Julian Döllefeld (MTV PAF) 2:52,28 Minuten. Kugelstoßen: 2. Georg Harpf (MTV IN) 8,17 Meter. M13: 75 Meter: 3. Antoine Meunier (MTV PAF) 10,78 Sekunden. 800 Meter: 2. Meunier 2:47,27 Minuten.

Archivbild: Premru

17. Ingolstädter Halbmarathon: MTV-Männer mit herausragenden Zeiten

veröffentlicht um 09.05.2017, 15:18 von MTV Ingolstadt Leichtathletik   [ aktualisiert: 09.05.2017, 16:16 ]

Ingolstadt (rb) Heiter bis wolkig und 14 Grad: Das beschreibt ganz gut die 17. Auflage des traditionellen Halbmarathons in Ingolstadt. Eine Veranstaltung, die für die Läufer des MTV traditionell von größter Bedeutung ist. Bedeutet es doch, sich dort zu zeigen und damit beste Werbung in der Öffentlichkeit für den Verein zu betreiben. Noch bedeutsamer wird die Entscheidung, in Ingolstadt zu laufen, wenn man erkennt, dass sowohl die Mannschaftszeit der Deutschen Meisterschaften in Hannover (3:38:26 Stunden) als auch die jetzt in Ingolstadt gelaufenen 3:37:55 Stunden gereicht hätten, um eine Woche vorher in Augsburg Bayerischer Halbmarathon-Mannschaftsmeister zu werden.

Bei idealen Wetterbedingungen gingen rund 2700 Läufer auf die wieder offiziell vermessene Strecke. Die des vergangenen Jahres war ja durch kurzfristige Bauarbeiten, denen man Rechnung tragen musste, zu kurz. Dafür hätte diese 2017er Strecke jedem Hasen zur Ehre gereicht oder wie der spätere Sieger Hillary Kimaiyo sagte: „The course is a little bit bending“

Allein zwei Haarnadelkurven an der Harderstraße und der Schanz haben manchen schon frühzeitig aus dem Konzept gebracht und ein „Einrollen“ verhindert. Damit war natürlich auch nicht an einen neuen Streckenrekord zu denken, selbst wenn die beiden Schnellsten Hillary Kimaiyo mit 1:04,14 Stunden und Abel Rop mit 1:04,18 Stunden schneller unterwegs waren, als der Sieger der Deutschen Halbmarathonmeisterschaften von Hannover.

Aus MTV-Sicht macht vor allem der harte Kampf von Hagen Brosius und Burka Kedir aus München Freude, den er nach einem etwa zehn Kilometer langen, zermürbenden Fight auf der Zielgerade bezwingen konnte. 1:10:23 Stunden für einen kurzfristig entschiedenen Halbmarathon war der Lohn für den schnellsten Einheimischen. Damit auch wurde Hagen Brosius auch Stadt- und Audi-Meister.

Wenn die MTV-Verantwortlichen auch im Stillen auf solch einem Zieleinlauf gehofft hatten, blieb die Frage nach der Mannschaftswertung aus fünf Läufern offener denn je. Denn der MTV als Abonnements-Mannschaftssieger hatte sich dieses Jahr starker Konkurrenz zu stellen. Die Positiv Fitnessgruppe hatte sich als Triathlon-Sponsor des ESV eine Lauftruppe zusammengestellt, die ordentlich Qualität aufzuweisen hatte. Triathleten des ESV, aus Ansbach und Abensberg bildeten eine Mannschaft, der sich die MTV-Truppe geschlagen geben musste.

Ein sportlicher Umstand den wir zu respektieren haben, wäre da nicht der Umstand, dass mit Markus Stöhr ein aktiver Läufer aus den eigenen Reihen für die Positiv-Truppe und gegen die MTV-Laufkollegen angetreten wäre. Eine unglückliche Entscheidung, die ein Verein auch nicht akzeptieren kann. Soviel zum Thema „wolkig“ und zurück zu „heiter“, denn es gab eine ganze Reihe weiterer sehr guter Ergebnisse, die erwähnt werden sollen.

Tim Madalinski lieferte wieder einen hervorragenden Halbmarathon ab, den er mit 1:12:20 Stunden auf Platz sechs beendete. Wieder mit 33:15 Minuten bei Kilometer zehn sehr schnell angegangen, musste er allerdings hart kämpfend dem „bending“ Kurs Tribut zollen. 1:15:12 Stunden waren Platz zehn wert und der Lohn für Martin Stier, der gerne mehr gerollt und weniger Haken geschlagen hätte. Trotzdem etwa 30 Sekunden schneller, als im vergangenen Jahr, zeigen seine positive Entwicklung. Gleiches gilt für Danilo Friedrich, der im Vergleich zur Rennstrecke in Hannover die geringsten zeitlichen Einbußen hatte. Damit war er auch mehr als zufrieden, denn seine Formkurve zeigt kontinuierlich nach oben.

Dann kam Benni „Wundertüte“ Ziegaus. Keiner wusste, was er wirklich drauf hat, außer dass er brennt und im Herbst mit den Marathon-Kollegen die Deutschen Meisterschaften in Frankfurt „rocken“ will. Dass er das kann, hat er ja schon eindrucksvoll mit einem Lauf nach Berlin innerhalb einer Woche bewiesen, und dass es auch schnell laufen kann, zeigten jetzt seine 1:17:14 Stunden und Platz 19.

Den zweiten Halbmarathon dieses Frühjahres bestritt auch Thomas Kirstein. War es in Berlin mit 1:17:30 Stunden noch Bestzeit, musste er es diesmal bei 1:19:11 Stunden bewenden lassen. Sein Fokus liegt aber auf dem Marathon im Herbst, den er auf hohem Niveau bestreiten will.

Sehr erfreulich der Auftritt von Kamal Katkhouda, der seinem Leistungsvermögen nicht so recht trauen wollte, aber mit 1:27:45 Stunden und einer Verbesserung zum vergangenen Jahr von mehr als fünf Minuten den Beweis für einen fleißigen Winter abgeliefert hat. Zurück auf der Rennstrecke auch Manfred Draxler. 1:27:08 Stunden und Platz drei der M 55 können sich sehen lassen und stimmen optimistisch für einen zweiten Jahreshöhepunkt im Herbst.

Premieren gab es auch zu sehen: Einmal Heiko Middelhoff, der sich als Zugläufer für die 1:30:00 Stunden versuchte und erkennen musste, dass der Genuss der Atmosphäre den Blick auf die Laufzeit nicht verstellen darf. Angeblich lag es an der Uhr . . .Premiere Nummer zwei gehörte Yannik Tekal, der noch zur U 18 gehört, eigentlich Sprinter wäre, aber scheinbar gern lang läuft. 1:45:04 Stunden ist seine erste und bestimmt nicht letzte Hausmarke. Last but not least die Damen: Susanne Schmid, der Neuzugang dieses Jahres, konnte Platz 64 mit 1:46:28 Stunden erringen. Nach längerem London-Aufenthalt erst seit kurzem wieder im Training, wird sie den Anschluss an ihr bereits im Winter gezeigtes Niveau wieder finden.

Jetzt aber heißt es, erstmal einen Bruch im Training zu erleben, denn es gilt an dem zu feilen was für viele Langstreckler ein besonderer Quell der Freude ist: Die Unterdistanz!

Fulminanter Saisonauftakt für MTV-Leichtathleten bei Bayerischen Staffelmeisterschaften

veröffentlicht um 08.05.2017, 02:10 von MTV Ingolstadt Leichtathletik   [ aktualisiert: 08.05.2017, 07:10 ]

Türkheim (ebk) Drei Medaillen in drei Rennen: Der Leichtathletiknachwuchs des MTV Ingolstadt konnten bei den Bayerischen Staffelmeisterschaften im schwäbischen Türkheim, den ersten Landestitelkämpfen der Bahnsaison, mit zwei Mal Gold und einmal Bronze einen Auftakt nach Maß feiern.
Eine überraschende Bronzemedaille zum Auftakt der Wettkämpfe holte dabei die männliche MTV-Jugend U 16 über 3 x 1000 Meter. Startläufer Dario Horak (Eichstätt) und Sprintspezialist Daniel Kerner (Buxheim) hatten das MTV-Team im Mittelfeld halten können, ehe sich Schlussläufer Moritz King (Geisenfeld) mit einer Teilzeit von deutlich unter drei Minuten noch in die Medaillenränge schieben konnte. Die Endzeit von 9:36,15 Minuten bedeutete schließlich den dritten Platz.

Die 3 x 800 Meter-Staffel des MTV Ingolstadt wurde bei der weiblichen Jugend U 18 ihrer Favoritenrolle voll gerecht. Die noch der Jugend U 16 angehörende Susanne Göbel und Lisa Basener hatten auf den ersten beiden Teilstrecken bereits ein sehr hohes Tempo angeschlagen, dem die Konkurrenz nicht folgen konnte. Schlussläuferin Mona Mayer beschränkte sich so im Hinblick auf ihren Einsatz in der noch folgenden 4 x 400-Meter-Staffel darauf, den Spitzenplatz sicher zu verteidigen. In 7:15,97 Minuten holten die MTV-Mädchen am Ende mit über acht Sekunden Vorsprung Gold und unterboten die U20-DM-Norm dabei deutlich.
Das hochklassigste Rennen der ganzen Veranstaltung konnten die Zuschauer dann über 4 x 400 Meter bei der weiblichen Jugend U 20 bestaunen, in dem die drei ersten Staffeln des MTV Ingolstadt, der LG Stadtwerke München und der LG Würm Athletik sogar schnellere Zeiten  als die Siegerinnen bei den Frauen und den Juniorinnen U 23 erzielten. Sophie Eckl, eine trotz ihres Einsatzes über 800 Meter extrem starke Mona Mayer und Sofie Nixdorf hatten den Vorsprung der mitfavorisierten Staffel aus München nicht zu groß werden lassen. Schlussläuferin Alica Schmidt konnte so mit einem sehr schnellen Anfangstempo schon auf der Gegengerade zur Führenden aufschließen und sich noch vor der letzten Kurve an die Spitze setzen. Auf der Zielgerade wehrte Schmidt mit einer Energieleistung und einer überragenden Einzelzeit den Gegenangriff der Münchnerinnen ab und sicherte dem MTV-Team in 3:52,16 zu 3:52,99 Minuten den bayerischen Titel. Beide Zeiten sind in der Freiluftsaison bis zu diesem Zeitpunkt noch von keiner Staffel deutschlandweit gelaufen worden und bedeuten sogar die klare Normerfüllung für die nationalen Titelkämpfe bei den Frauen.


Fotos: Theo Kiefner, Christian Göstl, Reinhard Köchl

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Erste Freiluftwettkämpfe mit vielversprechenden Nachwuchsleistungen

veröffentlicht um 06.05.2017, 08:40 von MTV Ingolstadt Leichtathletik   [ aktualisiert: 08.05.2017, 07:11 ]

Gilching/Germering  (ebk) Beim Läufermeeting in Gilching am Samstag und beim Bayern-Top-Meeting in Germering am 1. Mai ließen die Ingolstädter Leichtathleten bereits mit Spitzenzeiten und zwei Jugend-DM-Normen durch Arne Leppelsack (MTV Pfaffenhofen) und Daniel Graßl (MTV Ingolstadt) aufhorchen.

Nach einem von Verletzungen gezeichneten Jahr 2016 zeigte sich Michael Adolf (DJK Ingolstadt) bei den Männern in Gilching in bestechender Frühform. Platz eins  über 150 Meter in 16,44 Sekunden und Rang zwei über 300 Meter in 34,69 Sekunden lassen auf schnelle 400-Meter-Hürdenzeiten im Sommer hoffen. In den Nachwuchswettbewerben beim „Meeting der krummen Strecken“ ragte ebenfalls eine 300-Meter-Zeit heraus:  Daniel Graßl (MTV Ingolstadt) erfüllte mit 38,26 Sekunden die A-Norm für die deutschen U 16-Meisterschaften. Die MTV-Sprinterinnen (U18) Sarah Söll, Laura Böttcher und Sophia Czerny belegten über 80 Meter mit Zeiten zwischen 11,50 und 11,71 Sekunden die Plätze eins bis drei. Söll wurde dazu Zweite über 150 Meter in 21,43 Sekunden, Böttcher Dritte über 300 Meter in 47,10 Sekunden.

Von den guten Ergebnissen beim Meeting in Germering stach die Zeit des Pfaffenhofener Jugendlichen Arne Leppelsack über 400 Meter heraus. In 49,00 Sekunden verbesserte er als Sieger bei den Männern nicht nur seinen Hausrekord von 49,66 Sekunden  deutlich, sondern unterbot die geforderte Jugend-DM-Norm, die bei  50,20 Sekunden liegt, um über eine Sekunde. Die besten Platzierungen bei den Frauen gingen auf das Konto von Michaela Hagl (MTV Ingolstadt), die mit dem Diskus (34,43 m) Rang zwei und mit der Kugel (10,27 m) Rang vier belegte.

Nur knapp über der A-DM-Norm blieb Susanne Göbel (MTV Ingolstadt), die über 300 Meter Hürden bei der Jugend U 16 in ihrem ersten Rennen über diese Distanz in 48,05 Sekunden gewinnen konnte. Bei den männlichen Jugendlichen U 16 holte Daniel Graßl im Weitsprung mit 5,14 Meter den Sieg, über 100 Meter kam er in 11,97 Sekunden als Zweiter ins Ziel. Sein Vereinskamerad vom MTV Ingolstadt, Moritz King, gewann dazu das Rennen über 300 Meter in 42,52 Sekunden. Bei der Jugend U 18 erreichten Laura Schiffner (DJK Ingolstadt) und Kathrin Göbel (MTV Ingolstadt) einträchtig nach 13,07 Sekunden im Vorlauf das Finale über 100 Meter. Bei schlechteren Wind- und Wetterverhältnissen lag hier Schiffner als Sechste in 13,19 zu 13,25 Sekunden einen Rang vor Göbel. Diese holte sich dafür als Dritte mit dem Diskus (25,10 Meter) einen Platz auf dem Podest, den Laura Böttcher (MTV Ingolstadt) als Vierte über 400 Meter Hürden in 73,78 Sekunden um einen Rang verpasste.


Archivfotos: Premru

Oberbayerische Meisterschaften Hammerwurf: Silber für Shivani Feifel

veröffentlicht um 25.04.2017, 07:49 von MTV Ingolstadt Leichtathletik

Zuchering (ebk) Bei den Oberbayerischen Meisterschaften im Hammerwerfen, die auf dem Wurfplatz des SV Zuchering ausgetragen wurden, gab es für die Leichtathleten aus der Region die ersten zwei Medaillen der Stadionsaison. Franz Engl (TV Münchsmünster) war mit 33,09 Metern der überlegene Sieger in der Altersklasse M 65. Shivani Feifel (MTV Ingolstadt) sicherte sich mit 22,16 Metern Silber in der weiblichen Jugend U 18.
In den Rahmenwettbewerben gab es weitere gute Ergebnisse für die heimischen Wurfspezialisten, wobei auch hier Senior Franz Engl der erfolgreichste Teilnehmer war. Neben seinem Hammerwurftitel holte er mit Diskus (36,30 Meter) und Speer (28,48 Meter) den ersten Platz, dazu kam Platz zwei mit der Kugel (9,45 Meter). In der Aktivenklasse gab es bei Frauen und Männern mit Kugel und Diskus jeweils zwei zweite Plätze durch Michaela Hagl (MTV Ingolstadt) mit 10,78 und 36,50 Metern sowie Sören Köss vom gastgebenden SV Zuchering mit 10,57 und 33,34 Metern.

Siege in den Nachwuchsklassen gingen im Diskuswerfen der Jugend U 20 mit Franziska Dumann (25,73 Meter) und Vincent Igl (38,62 Meter) an zwei  Jugendliche des MTV Ingolstadt. Elias Dirsch (SV Karlskron) gewann mit 30,17 Metern das Speerwerfen der Schüler M 14. Zwei zweite Plätze sicherte sich dazu Kathrin Göbel (MTV Ingolstadt /U 18) mit Kugel (9,64 Meter) und Diskus (23,75 Meter).

Halbmarathon-DM Hannover: Tim Madalinski überrascht, Männerteam überzeugt

veröffentlicht um 18.04.2017, 13:57 von MTV Ingolstadt Leichtathletik   [ aktualisiert: 21.05.2017, 08:46 ]

Hannover (rb) Strahlender Sonnenschein, zirka 17 Grad und über 20 000 Teilnehmer während der Deutschen Halbmarathonmeisterschaften in Hannover: So lauteten die Rahmenbedingungen für den „Männer-Ausflug“, bei dem die Langstreckler des MTV Ingolstadt endlich auch ihrer Vereinsbezeichnung als Männer-Turn-Verein gerecht werden konnten Und wie: Tim Madalinski belegte in einem denkwürdigen Rennen in hervorragenden 1:10:42 Stunden Platz 47, die Mannschaft wurde sehr guter 17.

Eine Stadt im Ausnahmezustand. Was beim Abholen von Startunterlagen noch wie geschäftiges Treiben aussah, entwickelte sich tags darauf zum Schieben und Drücken entlang einer abgesperrten Rennstrecke. Drei Stunden Liveübertragung im Fernsehen und Tim Madalinski als Fernsehstar. Doch der Reihe nach.

Am Anfang eines Halbmarathons stehen natürlich das Einstellen auf den Wettkampf und die örtlichen Verhältnisse. Was bei Martin Stier und Mike Dean noch relativ einfach schien, denn die sieht Trainer Roland Balzer am häufigsten im Training, war bei der Taktik für Tim Madalinski deutlich schwieriger. Seine letzten Ergebnisse waren zwar ordentlich, aber für Tim eher enttäuschend, denn die Zeiten entsprachen nicht seinen persönlichen Erwartungen. Also empfahl Balzer auch eher einen konservativen Beginn über die ersten zehn Kilometer. Doch dann kam alles anders

Bei Kilometer zehn näherte sich die Spitze erstmals. Zwischen 30:30 und 31:30 Minuten kamen die deutschen Topläufer Philipp Bahr, Hendrik Pfeiffer, Andreas Straßner und Simon Stützel vorbeigeflogen. Allein drei von ihnen gehörten dem ART Düsseldorf an. Danach folgten die führenden Frauen: Sabrina Mockenhaupt, Anja Scherl und konzentriert mitlaufend - Tim Madalinski. Die Durchgangszeit betrug 33:30 Minuten.

Das konnte nicht gut gehen – vor einer Woche entsprach das in etwa seiner Zeit über zehn Kilometer bei den bayerischen Zehn-Kilometer-Straßenmeisterschaften. Aber immerhin – er sah gut aus. Nicht gequält – nur eben viel zu schnell. Dann kamen die Ingolstädter Mitstreiter: Bei 34:30 Minuten Miguel Lenz und bei 34:50 Minuten pünktlich wie die Eisenbahn Martin Stier. Kurz darauf folgten Danilo Friedrich, und auch Mike Dean liefen voll im Fahrplan durch.

Wer freilich Tim Madalinski verfolgen wollte, musste nur Fernsehen schauen. Dort wurde das Drama um den schnellsten MTV-Läufer quasi live übetragen. Tim blieb die meiste Zeit bei der Gruppe um Sabrina Mockenhaupt und hatte nur eines im Kopf: „Du kommst nicht an mir vorbei“. Und tatsächlich so war es: Der Ingolstädter U 16-Coach wuchs über sich hinaus, löste sich von der Fernsehgruppe um die führende Läuferin und steigerte sich auf seine neue persönliche Bestzeit von 1:10:42 Stunden, was ihm einen hervorragender Platz 47 gesamt und Rang 35 in der Männer-Hauptklasse einbrachte. Mit dem Zieldurchlauf setzte er dann sein breitestes Grinsen auf und hat es an dem Tag auch nicht mehr abgesetzt. 

Damit war er allerdings nicht alleine, denn Martin Stier blieb absolut gleichmäßig auf Kurs und verbesserte sich ebenfalls über eine Minute auf die neue Bestzeit von 1:13:19 Stunden. Damit Platz 73 und 52 in der Männerhauptklasse. Eine tolle Entwicklung über den Winter mit Bestzeit über 10km konnte er also auch über die Halbmarathondistanz unter Beweis stellen.

Miguel Lenz wollte wahrscheinlich einfach bei der drittplatzierten Dame bleiben. Corinna Harrer (LG Telis Finanz Regensburg) teste Ihre Überdistanz nach langer Verletzungspause und zeigte mit tollem Schritt, dass sie wieder auf dem Weg nach oben ist. Im Ziel waren sie beide glücklich. Harrer als Drittplatzierte und Miguel, mit 1:14:25 Stunden so schnell wie die vergangenen zwei Jahre nicht. Dazu mit Platz sieben in der M 45 der bestplatzierte Ingolstädter.

Kurz darauf folgte Neuzugang Danilo Friedrich. Gern wäre er unter 1:15 Stunden geblieben, aber die 1:15:05 Stunden bedeuteten gesamt Platz 90 und Platz 13 in der M 35 und ebenfalls eine Zeit, die er seit zwei Jahren nicht mehr gelaufen ist.

Fehlte nur noch Mike Dean, der als Noch-Engländer außerhalb der DM-Wertung lief, weil er seinen deutschen Pass erst im Herbst bekommt. Seine 1:19:42 Stunden bedeuteten die Plätze 187 und 33 in der M 35. Bei etwa 9000 Teilnehmern im Halbmarathon erhalten die Platzierungen noch eine ganz andere Wertigkeit.

Damit war am Ende auch ein gutes Mannschaftsergebnis gegeben, denn das Gesamtergebnis von 3:38:26 Stunden ergab Platz 17 von gesamt 87 Mannschaften.

Alles in allem ein perfekter Tag und zwei Erkenntnisse:

Erstens: Ein Plan den der Athlet erfolgreich umsetzen kann, ist die Bestätigung für eine richtige Einschätzung und erfolgreiche Arbeit.

Zweitens: Ein Athlet, der sich an keine Vorgabe hält und ohne Rücksicht auf Verluste voranstürmt, kostet den Trainer richtig Nerven – und sorgt - wenn er dann über sich hinaus wächst – für das Salz in der Suppe und die Geschichten die er später seinen Enkeln erzählen kann - „Damals als ich kämpfte - mit Sabrina auf der Zielgeraden… „

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