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Sprung Meet-IN

Erstmals fand das Dreisprung Meet-IN im Jahr 2010 statt, um im Herzen Bayerns eine zusätzliche Möglichkeit zu bieten, z.B. Qualifikationsnormen zu erfüllen. Nach einer Pause im Jahr 2011 findet das Meeting nun wieder jährlich als BLV-Förderwettkampf und 2015 erstmals als offizieller DLV-Quali-Wettkampf für die WM- und EM-Teilnahme statt und sorgt mit hervorragenden Leistungen für Furore.

Sprung Meet-IN: Stars sagen kurzfristig ab und Stefanie Aeschlimann verletzt sich

veröffentlicht um 13.06.2016, 14:48 von MTV Ingolstadt Leichtathletik   [ aktualisiert: 29.01.2017, 05:36 ]

Ingolstadt (ebk) Unter keinem guten Stern stand das 6. Sprung Meet-IN des MTV Ingolstadt am vergangenen Sonntag. Nach der verletzungsbedingten Absage der amtierenden deutschen Meisterin Lena Malkus (Münster) zog auch die WM-Sechste des Vorjahres Malaika Mihambo (Kurpfalz) am Abend vor dem Meeting ihre Meldung zurück. Zusätzlich musste Lokalmatadorin Stefanie Aeschlimann (MTV Ingolstadt) wegen einer leichten Zerrung beim Aufwärmen auf den Wettkampf verzichten.

Trotz der widrigen Wetterumstände konnten die Zuschauer vor allem beim Dreisprung recht gute Leistungen sehen. Den weitesten Satz bei den Frauen zeigte Elina Sterzing (Tübingen), die mit 13,35 Metern ihren Erfolg des Vorjahres wiederholte. Gleich  fünf Nachwuchsspringerinnen durchbrachen beim Wettkampf der weiblichen Jugend die 12-Metermarke. Leonie Neumann (Filder) gewann das U20-Springen mit 12,64 Metern vor der deutschen Hallenmeisterin Claudia Hillenhagen (Neubrandenburg), die 12,16 Meter erreichte. Starke 12,43 Meter lieferte Mara Häusler (Rostock) als U18-Siegerin ab. Antonia Richter (SV Zuchering) hielt als Weitsprungsiegerin mit 5,30 Metern die Ingolstädter Fahnen hoch.

Die größten Weiten bei den Männern gingen an zwei U20-Athleten. Der Österreicher Philipp Kronsteiner zeigte bei strömendem Regen mit 15,23 Metern seine Klasse vor dem erst 18 Jahre alten Paul Walschburger (Günzburg), der mit 14,91 zu 14,88 Metern Routinier Andreas Beraz (Fürth) hinter sich lassen konnte. Die einzigen Siebenmeter-Sprünge im Weitsprung zeigte mit Simon Zienert (Dresden) ebenfalls ein U20-Athlet; er siegte mit 7,19 Metern.

Ergebnisse

Fotos: Windpassinger

6. Sprung Meet-IN mit heißem Weitsprung-Duell: Deutsche Meisterin gegen WM-Sechste

veröffentlicht um 09.06.2016, 11:27 von MTV Ingolstadt Leichtathletik   [ aktualisiert: 29.01.2017, 05:36 ]

Ingolstadt (ebk) Das Leichtathletik-Normenkarussell beginnt sich nun auch im Ingolstädter MTV-Stadion zudrehen. Am kommenden Sonntag kämpfen Weit- und Dreispringerinnen um die Normen für Olympia in Rio sowie die U 20-WM, zwei Wochen später am 24. Juni stehen die Stabhochspringer und Läufer im Fokus, die sich für die  Europameisterschaften in Amsterdam und ebenfalls Olympia empfehlen wollen.

Prominenteste Teilnehmerinnen am Sprung-Meet-IN sind mit Lena Malkus (SC Preußen Münster) und Malaika Mihambo (LG Kurpfalz) zwei der stärksten Athletinnen aus dem Kreis der deutschen Weltklassespringerinnen. Obwohl beide erst 22 Jahre alt sind, können die aktuelle Deutsche Weitsprungmeisterin Lena Malkus und die WM-Sechste von Peking Malaika Mihambo bereits auf große internationale Erfolge zurückblicken. Malkus gewann Gold bei der U 20-EM 2011, Silber bei der U 20-WM 2012 sowie Gold bei der U 23-EM 2013, Mihambo holte die Goldmedaillen bei der U 20-EM 2013 und der U 23-EM 2015. Nach einer von Krankheit und Verletzungen geprägten Hallensaison nehmen beide Athletinnen das Meeting in Ingolstadt als wichtigen Test  eine Woche vor den deutschen Meisterschaften in Kassel. Mit ihrer genau ein Jahr alten Bestleistung von 6,94 Meter will Lena Malkus, die von Nachwuchs-Weitbundestrainerin Elke Bartschat trainiert wird, bereits in Ingolstadt ein Zeichen in Richtung EM- beziehungsweise Olympianorm setzen, die bei 6,65 beziehungsweise 6,70 Metern liegen. Ähnliches gilt für Malaika Mihambo, deren Hausrekord bei 6,90 Metern steht. Wegen der großen Klasse der DLV-Springerinnen stehen beide schon etwas unter Druck. Mit der zurzeit verletzten Sosthene Moguenara (7,16 Meter), Alexandra Wester (6,79 Meter) und Melanie Bauschke (6,70 Meter) haben bereits drei Athletinnen die Olympia-Norm für Rio erfüllt.

Bei den Dreisprung-Wettbewerben gilt das Hauptaugenmerk der Lokalmatadorin Stefanie Aeschlimann (MTV Ingolstadt). Nur drei Tage nach ihrer letzten Abiturprüfung möchte die Reuchlin-Schülerin die 13,15 Meter angreifen, die zur Qualifikation für die U 20-WM im polnischen Bydgoszcz gefordert sind. Die härtesten Konkurrentinnen der deutschen Jugendhallenmeisterin von 2015 kommen dabei aus dem hohen Norden. Die beiden Neubrandenburgerinnen Sophie Weißenberg, die die Hallen-DM dieses Jahres knapp vor Aeschlimann gewann, und Katharina Mattern, Vizemeisterin des Vorjahres, wollen ebenfalls das Ticket für Bydgoszcz lösen. Unter den Augen des Bundestrainergespanns Elke Bartschat und Charles Friedeck, dem früheren Dreisprungweltmeister, darf man auf hochklassige Wettkämpfe hoffen. Der Weitsprung beginnt am Sonntag um 11.15 Uhr, die Dreisprungbewerbe stehen ab 13 Uhr (Frauen) und 14.45 Uhr (Männer) auf dem Programm.

Foto: Kiefner

6. Sprung Meet-IN am 12. Juni 2016

veröffentlicht um 22.03.2016, 16:33 von Martin Weinberger   [ aktualisiert: 13.06.2016, 17:56 ]

Dreisprung Meet-IN 2015: Neuer Stadionrekord

veröffentlicht um 15.03.2015, 14:20 von Thomas Rieger   [ aktualisiert 29.01.2017, 05:36 von MTV Ingolstadt Leichtathletik ]

Ingolstadt (ebk) Das 5. Dreisprung Meet-IN im Ingolstädter MTV-Stadion brachte den anwesenden Leichtathletikfans bei optimalem Wetter die erhofften Spitzenleistungen. Unter den Augen der beiden Bundestrainer Elke Bartschat und Charles Friedeck, dem früheren Dreisprungweltmeister, empfahl sich U23-Sieger Marcel Kornhardt (ASV Erfurt) mit einem neuen Stadionrekord von 16,20 m nachdrücklich für den Startplatz im DLV-Männerteam bei der Mannschafts-EM in zwei Wochen in Russland.
Wie schon bei den diesjährigen deutschen Meisterschaften in der Halle, als er überraschend triumphierte, düpierte Kornhardt auch im MTV-Stadion die deutsche Dreisprungelite. Ihm am nächsten kamen noch Martin Jasper (VfB Stuttgart) mit 16,03 m und der amtierende österreichische Meister Julian Kellerer (LAC Klagenfurt), der mit seinem einzigen gültigen Versuch auf 15,84 m kam. Dann folgte mit dem Potsdamer Max Plietza (15,73 m) schon der nächste U23-Starter.
Aus MTV-Sicht zeigte der mitten im Abitur stehende Ivane Antonov mit 15,13 m als Dritter der U23-Werung nach einer von Verletzungen geprägten Hallensaison einen recht guten Wettkampf. Sein jüngerer Bruder Dimitri, der in einem hochklassigen U20-Bewerb den zweiten Platz belegte, konnte sich nach zehn Monaten Zwangspause aufgrund eines Unfalls über einen fast optimalen Wiedereinstieg ins Wettkampfgeschehen freuen. Mit 15,24 m ist Dimitri Antonov wie Sieger Christoph Garritsen (SC Preußen Münster) mit 15,46 m in Schlagweite der für die Junioren-EM im schwedischen Ekilstuna geforderten Norm von 15,60 m.
Stefanie Aeschlimann (MTV Ingolstadt), amtierende deutsche U20-Meisterin in der Halle, musste ihre EM-Ambitionen für dieses Mal noch zurückstecken, der lädierte Rücken machte wieder Probleme. So sah sie den 12,85 m – Sprung der U20-Vizemeisterin aus dem Winter, Katharina Mattern (SC Neubrandenburg), die der EM-Norm von 13,10 m damit schon sehr nahe kam. Weiter als die U20-Starterin  sprangen bei den Frauen nur Elina Sterzing (LAV Stadtwerke Tübingen), die mit 13,12 m ihren Sieg aus dem Jahr 2013 wiederholte, und die bayerische Serienmeisterin Katharina Struß (TS Herzogenaurach) mit 12,93 m.
Spitzenleistungen von knapp 50 Teilnehmern aus 32 Vereinen aus ganz Deutschland und Österreich bei perfekter Organisation: das Dreisprung Meet-IN zeigte, dass es zu Recht zu einem offiziellen DLV-Normwettkampf hochgestuft worden ist. Mit dem MTV-Meet-IN mit Stabhochsprung der Spitzenklasse erwarten die Leichtathletikfans am 27. Juni den nächsten Leckerbissen im MTV-Stadion.


INTV-Teleschau Beitrag vom 5.6.2015

Dreisprung Meet-IN 2014: Leichtathletikfest der Dreispringer im MTV-Stadion

veröffentlicht um 13.03.2015, 11:33 von Thomas Rieger   [ aktualisiert: 10.06.2015, 14:53 ]

Ingolstadt (ebk) Deutsche Jahresbestleistung mit Stadionrekord und EM-Norm für Dreispringerin Jenny Elbe (Dresdner SC), ein hochklassiger Männerwettbewerb mit sechs Athleten über 15 m – das mit Springern aus ganz Deutschland besetzte „4. Dreisprung Meet-IN“ bot den fachkundigen Zuschauern im MTV-Stadion ein Leichtathletikmenü vom Feinsten. Aber auch die einheimischen Fans hatten mehrfachen Grund zu jubeln. Am Samstag gewann Stefanie Aeschlimann (MTV Ingolstadt) die Jugendwertung des Dreisprungs, am Sonntag kamen als Dessert der Titelgewinn von Elisabeth Glonegger und der Frauenmannschaft sowie drei weitere MTV-Medaillen bei den parallel laufenden südbayerischen Mehrkampfmeisterschaften dazu.
Den Kracher lieferte Jenny Elbe als letzte Springerin im ersten Durchgang. Mit 14,20 m erfüllte sie die A-Norm für die im August anstehende EM in Zürich bei leichtem Gegenwind auf den Zentimeter genau. Im dritten Versuch steigerte sich die Dresdnerin sogar auf 14,24 m, allerdings wehte der Rückenwind mit 2,1 Meter pro Sekunde etwas zu stark. Eva Linnenbaum (ART Düsseldorf) mit 13,12 m, die Schweizerin Isabelle Gysi mit 12,33 m, sowie U23-Siegerin Julia Hennemann (TSV Ebensfeld) mit 12,42 m zeigten im Feld der Frauen hinter Elbe die weitesten Sprünge. Stärkste Nachwuchsathletin war Lokalmatadorin Stefanie Aeschlimann, die mit 11,98 m ihre Freiluftbestleistung leicht verbessern konnte. Das Springen der Männer gewann Favorit Manuel Ziegler (LG Telis Finanz Regensburg) mit standesgemäßen 15,95 m. Der beste deutsche Springer des Vorjahres setzte sich bei seinem Saisoneinstieg gleich auf den zweiten Platz der aktuellen DLV-Rangliste und hofft nach einer Steigerung bei den nächsten Wettkämpfen auf eine Nominierung für die Team-EM in vier Wochen in Braunschweig. Einen sehr guten Eindruck hinterließen in Ingolstadt die beiden U23-Starter Marcel Kornhardt (ASV Erfurt) und Ivane Antonov (LAC Quelle Fürth) mit 15,45 m und 15,21 m, Max Heß (LAC Erdgas Chemnitz) dominierte die U20-Wertung mit starken 15,00 m. Ex-Weltmeister Charles Friedeck und der deutsche Rekordhalter Ralf Jaros, beide in ihrer Funktion als Bundes- und Heimtrainer in Ingolstadt mit dabei, waren von der Organisation sehr angetan und hoffen auf eine Neuauflage im nächsten Jahr.

Jenny Elbe (Foto: Windpassinger)

Dreisprung Meet-IN 2013: U18-WM-Norm und Stadionrekord

veröffentlicht um 13.03.2015, 11:31 von Thomas Rieger   [ aktualisiert 25.05.2015, 13:09 von Martin Weinberger ]

Ingolstadt (rk) Eine Normerfüllung für die U 18-WM durch Dimitri Antonov (LAC Quelle Fürth), ein Stadionrekord durch Elina Sterzing (TSV Rottweil), zahlreiche DM-Qualis und eine Reihe von persönlichen Bestleistungen: Mehr kann man von einem kleinen Meeting, bei dem nur eine Sportart im Mittelpunkt steht, kaum verlangen. Beim 3. Dreisprung Meet-IN des MTV 1881 Ingolstadt passte schlichtweg alles, was die Athleten auch prompt in Top-Leistungen ummünzten.
Für die Dreispringer-Familie Antonov aus Bad Kissingen gehört das Ingolstädter Dreisprung Meet-IN, das gleichzeitig als BLV-Förderwettkampf fungiert, längst zu den Pflichtveranstaltungen im Freistaat. Dafür verzichteten Dimitri junior, sein älterer Bruder Ivane und Vater Dimitri senior sogar auf eine Teilnahme am hochkarätigen Springermeeting in Garbsen (Niedersachsen). Mehr noch: Durch seine guten Kontakte lockte BLV-Dreisprung-Disziplintrainer Antonov obendrein einige namhaften Athletinnen aus Baden-Württemberg und sogar aus der Schweiz an die Donau. Sie mussten ihr Kommen nicht bereuen. Im Wettbewerb der Frauen und der Weiblichen Jugend erzielten nahezu alle Springerinnen bei sommerlich-leistungsfördernden Temperaturen und Rückenwind gerade an der erlaubten Grenze neue Hausrekorde.
So gelang es der ehemaligen deutschen Jugend-Vizemeisterin Elina Sterzing, ihre persönliche Bestleistung gleich zum Saisoneinstand auf 13,29 Meter zu steigern. Damit schob sie sich auf Rang drei in der aktuellen deutschen Bestenliste der Frauen vor und verbesserte gleichzeitig erheblich den alten Stadionrekord des MTV Ingolstadt. Ebenfalls deutlich über der bisherigen Bestmarke blieb die Schweizerin Isabelle Gysi (SV Oberteuringen/LAS Old Boys Basel) mit 12,70 Meter als Zweite. Dritte wurde Julia Hennemann (TSV Ebensfeld) mit 12,25 Meter. In der Weiblichen U 20 durfte sich Laura Keilhofer (TV Zwiesel) auf ihrer Lieblingsanlage mit 12,03 Meter über ihren ersten Zwölf-Meter-Sprung freuen, während in der U 18 Jessica Bernardo (LAC Quelle Fürth) ein Satz auf 11,68 Meter gelang.
Wenn man überhaupt von einem „Nachteil“ für ihren Vereinskameraden und Trainingspartner Dimitri Antonov sprechen kann, dann waren dies die aufziehenden Wolken einer Regenfront, die die Temperaturen im Vergleich zum Frauenwettbewerb um gut fünf Grad drückten. Außerdem verwandelte sich der vorher konstante Schiebewind in unberechenbare Böen, die mitunter auch von der Seite kamen. Dass der 17-jährige Dimitri Antonov dennoch gleich im ersten Sprung der Konkurrenz die Norm für die U 18-WM in Donetsk (Ukraine, 10. bis 14. Juli) von 15,10 Meter mit 15,29 Meter klar überbot, war natürlich das absolute Highlights des Dreisprung Meet-IN. Auch sein Bruder Ivane stand ihm mit einem Satz auf 15,21 Meter kaum nach. Zur Norm für die U 20-EM in Rieti (Italien; 18. bis 21. Juli) von 15,60 Meter fehlten freilich noch 39 Zentimeter. Die beiden besten jugendlichen Dreispringer Deutschlands trafen bei ihren besten Versuchen obendrein nicht das Brett. Dass sie sich nicht weiter steigern konnten, hatte Dimitri Antonov senior eigentlich schon erwartet: „Nach einem strapaziösen Trainingslager waren die zwei noch etwas müde. Aber im nächsten Wettkampf wird es krachen!"
Die Konkurrenz der Männer entschied das frühere Hochspringer-Ass Fabian Fleischmann (1. FC Passau) bei seinem ersten Dreisprung-Wettkampf mit guten 14,43 Meter, die er gleich zwei Mal anbot, für sich. Ebenfalls zum ersten Mal die schwierige Sprungfolge testete mit Julian Knabl vom gastgebenden MTV 1881 Ingolstadt ein jüngeres Hochsprungtalent. Seine 11,22 Meter zum Einstand können sich durchaus sehen lassen.
Viel Lob bekam Veranstalter MTV 1881 Ingolstadt von allen beteiligten Sportlern und Trainern. Die Veranstaltung sei „optimal“ verlaufen, attestierte Johannes Ferdinand, Sprungtrainer beim Württembergischen Leichtathletik-Verband. Zusammen mit Dimitri Antonov will er Bundestrainer Tamas Kiss nun vorschlagen, Ingolstadt im kommenden Jahr als offizielles DLV-Dreisprung-Qualifikationsmeeting für sämtliche internationalen Wettbewerbe in den Veranstaltungskalender aufzunehmen und Deutschlands Elite komplett in die Schanz zu beordern.

Dimitri Antonov (Archivfoto: Kiefner)

Dreisprung Meet-IN 2012: MTV-Talent Stefanie Aeschlimann mit neuem bayerischen Dreisprung-Rekord

veröffentlicht um 13.03.2015, 11:30 von Thomas Rieger   [ aktualisiert 25.05.2015, 13:10 von Martin Weinberger ]

Ingolstadt (ebk) Auf Wunsch des Bayerischen Leichtathletik-Verbandes führte der MTV Ingolstadt auf heimischer Anlage einen Förderwettkampf für Männer und Frauen im Dreisprung durch, bei dem die Athletinnen und Athleten aus ganz Bayern mit tollen Leistungen aufwarten konnten.
 Höhepunkt der Veranstaltung war der neue bayerische U16-Rekord durch Lokalmatadorin Stefanie Aeschlimann. Die 15 Jahre alte Reuchlin-Schülerin verbesserte den drei Jahre alten Landesrekord bei leichtem Gegenwind um 13 Zentimeter auf 11,60 m und hat damit sogar die U18-DM-Norm in der Tasche. Die weitesten Dreisprünge des Tages zeigten dazu zwei jugendliche Athletinnen. Anna Dupke (U20) vom TS Herzogenaurach und Laura Keilhofer (U18) vom TV Zwiesel konnten die deutlich jüngere MTV-Springerin mit 11,90 m bzw. 11,85 m knapp in die Schranken weisen. Die beste Weite bei den Frauen erzielte Laura Lawniczak (LG Erlangen) mit 11,58 m.
Ein ähnliches Bild ergab sich bei den Männern. Auch hier lieferten drei noch der Jugendklasse angehörende Athleten die besten Weiten. Die Brüder Ivane und Dimitri Antonov (LAC Quelle Fürth), beide zur absoluten deutschen Spitze im Nachwuchs gehörend, gaben mit Weiten von 14,65 m und 14,60 m den Ton an. Auf den Plätzen folgte mit ihrem Vereinskameraden Alexander Sawitzki (13,28 m) ein weiterer Jugendlicher vor MTV-Allrounder Thomas Rieger, der mit windunterstützten 12,73 m (regulär 12,64 m) die insgesamt viertbeste Weite erzielte.

Stefanie Aeschlimann (Archivfoto: Kiefner)

Dreisprung Meet-IN 2010 (30.07.2010)

veröffentlicht um 13.03.2015, 11:29 von Thomas Rieger   [ aktualisiert 25.05.2015, 13:10 von Martin Weinberger ]

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