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Halbmarathon IN, Cup-Lauf Gaimersheim, audi.staffellauf: Wohl dem der hohe Temperaturen verträgt …

veröffentlicht um 17.05.2018, 16:48 von MTV Ingolstadt Leichtathletik   [ aktualisiert: 20.05.2018, 09:39 ]
Ingolstadt (rb) Nach dem erfolgreichen Abschneiden bei den Bayerischen Halbmarathonmeisterschaften folgte für die Ingolstädter Langstreckler in den anschließenden Wettkämpfen der Test in Sachen Temperaturbeständigkeit. Wie so oft war der Ingolstädter Halbmarathon bei Temperaturen oberhalb von 25 Grad zu laufen und damit weit von idealen Bedingungen entfernt. So war es eine kluge Entscheidung, von Anfang an das Tempo um zirka zehn Stundenkilometer zu reduzieren um am Ende nicht „zu Fuß“ gehen zu müssen.

Die gelaufenen Zeiten von Martin Stier, Sebastian Weigl und Co. entsprachen dann auch exakt dem Leistungsvermögen von Amberg – nur eben zirka dreieinhalb Minuten langsamer. Herausragend die Leistung von Markus Stöhr, der mit 1:12 Stunden trotz der schwierigen Bedingungen sehr stark unterwegs war. Sebastian Mahr, bekannt als Schnellstarter, musste seinem Anfangstempo mit Platz vier Tribut zollen, wie der Landshuter Matthias Ewender mit vorsichtiger Taktik sich immer weiter nach vorne auf Rang zwei schob. Die Läufer, die für den MTV Ingolstadt I antraten, zeigten sich dann auch in geordneter Reihenfolge auf den Plätzen von sechs bis zehn. Bemerkenswert die Zeit von Iris Bischoff, die trotz Hitze die W55 in 1:40:38 Stunden gewann.

Die weiteren Platzierungen:

6. Martin Stier 1:18:08
7. Sebastian Weigl 1:18:50
8. Julian Sterner 1:18:59
9. Miguel Lenz 1:19:33 (M 45 Platz eins)
10. Benjamin Ziegaus 1:20:04
M30 Platz fünf Thomas Kirstein 1:22:41
M45 Platz zwei Christian Kerner 1:26:35
M35 Platz zehn Mike Dean 1:26:51
M35 Platz 22 Kamal Katkhouda 1:31:03
W55 Platz eins Iris Bischoff 1:40:38

In der Mannschaftswertung bedeutete das für die MTV Läufertruppe den zweiten Platz hinter der zusammengestellten Läuferschar von Positiv Fitness.

Mit ebenso heißen Bedingungen ging es dann auch in den nächsten SPORT IN Cup-Lauf in Gaimersheim.

Wieder war es eine große Schar an MTV Läufern, die überraschend flott unterwegs war und teilweise sogar neue persönliche Bestleistungen aufstellte. Schnellster Läufer war Profi-Triathlet Sebastian Mahr, der trotz Radeinheit am Morgen das Feld mit 26:17 Minuten über die 8,1 Kilometer im Griff hatte. Am ehesten folgen konnte ihm mit starken 26:59 Minuten noch Sebastian Weigl auf Platz zwei.

Weitere sehr gute Ergebnisse für die MTV-Läufer gab es dann in den Altersklassen.

M30 Platz zwei Johannes König 27:29
M30 Platz drei Benjamin Ziegaus 27:36
M30 Platz sieben Volker Schindler 31:32
M35 Platz drei Mike Dean 29:17
M35 Platz fünf Kamal Katkhouda 30:26
M45 Platz eins Miguel Lenz 27:45
M45 Platz zwei Christian Kerner 30:22
M55 Platz zwei Manfred Draxler 31:38
W30 Platz zwei Marlies Hofmann 35:22
W55 Platz eins Iris Bischoff 35:01


Nach den 24-Stunden-Läufen von 2009 bis 2015 gab es bei der Audi AG erstmals ein kombiniertes Radrennen und einen Mannschafts-Staffellauf. Rennende war das Eintreffen der Radfahrer, die von Neckarsulm nach Ingolstadt unterwegs waren.

Mit dabei waren bei den schnellen Teams und Läufern auch einige der MTV-Spezialisten. So bereicherten Manfred Draxler und Christian Kerner das Siegerteam „Bodyshop runners“. Miguel Lenz und Mike Dean rannten scheinbar den ganzen Tag und legten mehr als 30 Kilometer zurück. Als dramaturgisches Highlight lieferten sich Julian Sterner und Hagen Brosius einen heftigen Fight um die schnellste Runde. Diese war wohl etwas kürzer als angegeben, aber gut 2,2 Kilometer allemal. Nach einem ersten Schlagabtausch führte Sterner mit 7:11 Minuten vor Brosius mit 7:21 Minuten. Dann aber gegen Ende ging es heftig zur Sache, wo sich beide im Rundentakt jeweils um eine Sekunde verbesserten. Das bessere Ende hatte Hagen Brosius dann mit 7:05 Minuten zu 7:07 Minuten für sich, nachdem er die schnellsten Schuhe an- und die Uhr abgelegt hatte. Ein wunderbares Mann-gegen-Mann-Rennen in bester Mittelstreckentradition, das alle in seinen Bann zog. Ein gravierter goldener Staffelstab war dann der verdiente Lohn, den selbst Hagen Brosius garantiert noch nicht im Trophäenschrank stehen hat.

Fotos: Privat