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Stefanie Aeschlimann zum vierten Mal hintereinander in Bundeskader Dreisprung berufen

veröffentlicht um 30.10.2015, 15:59 von Reinhard Köchl   [ aktualisiert 22.01.2017, 09:45 von MTV Ingolstadt Leichtathletik ]

Potsdam (rk) Zum mittlerweile vierten Mal in Folge ist Stefanie Aeschlimann in den DLV-Bundeskader Dreisprung berufen worden. Keine Selbstverständlichkeit, obwohl das Jahr 2015 für die 18-jährige Abiturientin das bislang erfolgreichste ihrer sportlichen Laufbahn  war: Im Februar wurde sie in Neubrandenburg Deutsche U 20-Hallenmeisterin, im August folgte in Jena der Deutsche Vizemeistertitel im Freien.

Dabei hatte Stefanie seit dem Frühjahr mit einem herausgesprungenen Gleitwirbel im Lendenbereich zu kämpfen; ein Umstand, der ihr große Schmerzen bereitete und über weite Strecken der Sommersaison ein geregeltes Training nahezu unmöglich machte. Dass sie dennoch in Jena im letzten Versuch die Silbermedaille ergatterte, ist unter diesen Umständen nicht hoch genug einzuschätzen.

Nach einem wohlverdienten Sommerurlaub nahm die MTV-Athletin im September wieder das Aufbautraining auf. Doch am 2. Oktober entschied sich der Gleitwirbel, nach einer Dehnübung wieder in seinen ursprünglichen Zustand zurückzukehren. Ein nicht minder schmerzhafter Prozess, denn schließlich hatten sich Körper und Muskulatur im Laufe der vergangenen Monate auf die Fehlstellung eingestellt. Zu allem Überfluss kam dann noch eine starke Erkältung hinzu. Dennoch ließ es sich Stefanie Aeschlimann nicht nehmen, zum Eröffnungslehrgang des bundesdeutschen Sprungkaders nach Potsdam zu fahren, wo sie unter anderem auf die besten jugendlichen DLV-Springer sowie Dreisprung-Chefbundestrainer Tamas Kiss und Bundestrainer Charles Friedek traf.

Mit entsprechender Motivation im Gepäck kehrte die MTV-Athletin wieder zurück nach Bayern, wo sie mit ihrem Coach Reinhard Köchl Ende Oktober mit Verspätung tatsächlich ins Aufbautraining eingestiegen ist. Denn die Ziele für 2016 sind klar formuliert: Neben dem Abitur bei den Deutschen Meisterschaften der U 20 abermals ganz oben auf dem Treppchen stehen und an der U 20-WM in Kazan (Russland) teilzunehmen. Denn die U 20-EM in Esklistuna (Schweden) hatte Stefanie in diesem Jahr wegen ihrer Verletzung leider verpasst.



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