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Mit Yoga zu Höchstleistungen: MTV-Leichtathleten gehen im Training neue Wege

veröffentlicht um 04.01.2017, 07:45 von MTV Ingolstadt Leichtathletik   [ aktualisiert: 22.01.2017, 09:34 ]
Ingolstadt (rk) Nervös vor dem Wettkampf, unruhig, aufgeregt, womöglich sogar schlaflos oder voller Versagensängste? Wer selbst einmal die Spikes, die Lauf- oder Werferschuhe geschnürt hat, der kennt diese leidigen Momente zur Genüge. Um hier Abhilfe zu schaffen, entschloss sich die Leichtathletik-Abteilung des MTV jetzt, neue Wege zu gehen. Mit Hilfe von Yoga-Lehrerin Daniela Engnoth sollten die Sportler dabei lernen, ein besseres Körpergefühl zu bekommen. Und die Resonanz überraschte alle: Sage und schreibe 30 Leichtathleten kamen in die Turnhalle des Reuchlin-Gymnasiums, um sich von Daniela Engnoth in die Geheimnisse der indischen Philosophie einführen zu lassen.

Mit großen Einfühlungsvermögen erläuterte die Yoga-Lehrerin, die auch über eine Ausbildung als Physiotherapeutin und Sportlehrerin verfügt, die einzelnen Bestandteile der fernöstlichen Lehre, die Verspannungen lösen, das Wohlbefinden steigern und innere Ruhe sowie geistige Flexibilität bringen soll. Nicht nur der Sonnengruß, einer Abfolge von so genannten Asanas, den yogischen Körperübungen, forderte den Sportlern trotz ihres normalerweise vielseitigen Trainings alles ab. Dass dabei schonungslos verkürzte Muskelpartien oder Unbeweglichkeiten zutage traten, war ein durchaus erwünschter Nebeneffekt dieser außergewöhnlichen Übungsstunde. Außerdem zeigte Daniela Engnoth die MTV-Leichtathleten einige Basisübungen des „Brain-Gym“, des Gehirntrainings, in dem ganz gezielt die linke und die rechte Gehirnhälfte aktiviert werden, um in Stress-, sprich Wettkampfsituationen, die richtigen Entscheidungen zu treffen.

Nach schweißtreibenden und muskelkaterfördernden zwei Stunden zeigten sich die allermeisten der Leichtathleten von ihrer ersten Yoga-Stunde begeistert. So soll in Kürze eine Fortsetzung erfolgen, wenn es der Wettkampfkalender der nun beginnenden Hallen- und Crosssaison zulässt.

Fotos: Köchl, Igl
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