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Maximilian Bayer rockt die deutschen Top-Hallen-Meetings – Gute Leistungen beim „Indoor“

veröffentlicht um 05.02.2017, 13:21 von MTV Ingolstadt Leichtathletik
Düsseldorf/Karlsruhe/München (ebk) Hürdensprinter Maximilian Bayer sorgt im Trikot des MTV Ingolstadt weiter für Furore bei den großen internationalen Hallen-Meetings, während sich der Schanzer Leichtathletik-Nachwuchs beim „Munich Indoor“ in München mit Konkurrenz aus Deutschland, Österreich und Italien messen durfte.

Stabile Leistungen auf sehr hohem Niveau liefert derzeit Maximilian Bayer bei der neuen „World Indoor Tour“ des internationalen Leichtathletik-Verbandes IAAF ab. Bei den beiden größten Hallen-Meetings in Deutschland, dem PSD-Bank-Meeting in Düsseldorf und der „Weltklasse in Karlsruhe“ erreichte der Student gegen hochkarätige internationale Konkurrenz jeweils als einer von nur zwei DLV-Athleten das Finale über 60 Meter Hürden und belegte beide Male Platz acht. In Düsseldorf blieben die Uhren - nach 7,73 Sekunden im Vorlauf - im Finale bei 7,83 Sekunden stehen. Nur zwei Tage später erzielte der MTV-Neuzugang in Karlsruhe mit 7,72 Sekunden im Vorlauf neue persönliche Bestzeit. Die Führung der deutschen Bestenliste musste er aber im Finale in 7,75 Sekunden zu 7,71 Sekunden an Eric Balnuweit (TV Wattenscheid) abgeben. Beide wollen sich spätestens bei den deutschen Meisterschaften in zwei Wochen in Leipzig die Tickets für die Hallen-EM in Belgrad Anfang März sichern. Die DLV-Norm, für beide nur einen Hauch entfernt, steht bei 7,70 Sekunden.

Mit weit über 600 Startern hat sich das „Munich Indoor“ in der Werner-von-Linde-Halle im Olympiapark zu einem der teilnehmerstärksten Hallensportfeste des Alpenraums etabliert. Während ein Teil der Ingolstädter Leichtathleten das Wochenende ohne Meisterschaftstermin nutzte, um eine Trainingsphase einzulegen, stellten sich vor allem jüngere Sportler der internationalen Konkurrenz.

Den einzigen Ingolstädter Sieg errang Diskusspezialistin Michaela Hagl (MTV Ingolstadt) in ihrer „Zweitdisziplin“: Gleich mit ihrem ersten Versuch von 11,05 Meter konnte sie das Kugelstoßen der Frauen für sich entscheiden. Nachdem die erste 17 Jahre alte Helen Linke (MTV Ingolstadt) im Weitsprung der Frauen mit 5,16 Meter auf Rang sechs etwas unter ihrer Leistung vom letzten Wochenende blieb, platzte bei ihr der Knoten im 60 Meter-Sprint, einem der Top-Wettbewerbe der Veranstaltung. Mit neuer persönlicher Bestzeit von 8,25 Sekunden im Vorlauf konnte sie sich für die Finalläufe qualifizieren, eine fulminante Steigerung auf 8,12 Sekunden brachte ihr dann sogar Rang sechs im B-Finale. Auf ungewohnt langer Strecke präsentierte sich Hürdenläufer Michael Adolf (DJK Ingolstadt) den zahlreichen Zuschauern. Ansprechende 1:58,88 Minuten bedeuteten über 800 Meter bei den Männern den vierten Platz. Sein Vereinskamerad Eugen Strigunow steigerte sich über 200 Meter auf 23,82 Sekunden und wurde Achter.

Erfolgreichster Ingolstädter in den Nachwuchswettbewerben war Leon Windpassinger (MTV Ingolstadt) bei den Schülern M 13. Er überzeugte als Dritter im Weitsprung mit 4,49 Metern, als Sechster über 60 Meter in 8,75 Sekunden (8,60 Sekunden im Vorlauf) und mit Rang acht im Hochsprung, wo er 1,25 Meter überwinden konnte. Drei Platzierungen unter den besten Zehn gingen auf das Konto von MTV-Athletin Kathrin Göbel in der weiblichen Jugend U 18. Über 60 Meter hatte sie in 8,55 Sekunden das Finale der schnellsten Acht noch knapp verfehlt, dafür belegte sie über 200 Meter (27,36 Sekunden) und im Weitsprung (4,81 Meter) die Ränge sechs und sieben. Die beste Leistung bei den jüngsten Schülerinnen W 13 zeigte Kaitlyn Herbert (MTV Ingolstadt), die in einem Feld von über 50 Teilnehmerinnen beim Weitsprung mit 4,09 Metern auf Rang elf landete.

Archivfotos: Kiefner, Windpassinger
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