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Maximilian Bayer bei Hallen-EM in Belgrad: Starke Leistung im Halbfinale

veröffentlicht um 06.03.2017, 12:40 von MTV Ingolstadt Leichtathletik   [ aktualisiert: 19.03.2017, 06:37 ]
Ingolstadt (ebk) Für Maximilian Bayer (MTV 1881 Ingolstadt), den einzigen bayerischen Starter, hat es bei den Hallen-Europameisterschaften in Belgrad trotz ansprechender 7,73 Sekunden nicht ganz zum Einzug ins Finale über 60 Meter Hürden gereicht.
Dabei war die Vorbereitung für die Hürdensprinter alles andere als einfach gewesen. Die eigentlich für den Vormittag angesetzten vier Vorläufe mussten nach einigen Abmeldungen  kurzfristig ausfallen, weil die nur noch 24 Teilnehmer genau drei Läufe besetzten, die bereits als Halbfinale zählen sollten. Das eigentliche Ziel des MTV-Neuzugangs, zwei Läufe, nämlich Vorlauf und Halbfinale, zu bestreiten, war damit dahin. Das war insofern schade, weil sich Bayer mit der insgesamt zwölftbesten Zeit leicht für die Halbfinalläufe qualifiziert hätte. So war der Modus umso härter: Nur die zwei Erstplatzierten und weitere zwei Zeitschnellste zogen ins Finale ein. Entsprechend groß war die Anspannung. Dazu kam auch noch die Unruhe, die in Bayers Lauf herrschte. Zwei Disqualifikationen nach Fehlstarts durch den Weißrussen Vitali Parakhonka und den Ukrainer Artem Shamatryn förderten nicht gerade die Konzentration.

Maximilian Bayer behielt jedoch die Nerven und lieferte bei seinem internationalen Debüt ein ordentliches Rennen mit seinem bekannt starken Finish ab: Als Lohn blieben ihm 7,73 Sekunden und Rang vier, nur 0,04 Sekunden über seiner persönlichen Bestzeit von den Deutschen Hallenmeisterschaften in Leipzig.

"Ich glaube, ich kann nicht unzufrieden sein. Ich kann aber auch nicht ganz zufrieden sein", zeigte sich Maximilian Bayer in einer Stellungnahme gegenüber leichtathletik.de unentschlossen. "Die Fehlstarts haben mich nicht so irritiert. Aber es hätte einfach noch ein bisschen besser sein können. Zwischen zweiter und dritter Hürde bin ich einmal kurz außer Tritt gekommen“.

Für den MTV-Athleten beginnt ab sofort die Vorbereitung auf die Freiluftsaison mit dem Ziel Weltmeisterschaften, die im August in London stattfinden werden. Die DLV-Norm von 13,48 Sekunden über die 110 Meter Hürden hat Bayer im letzten Jahr schon unterboten, das Problem dürfte eher die starke nationale Konkurrenz sein.

 Foto: privat
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