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Hallen-DM Leipzig: Max Bayer und Manuel Marko unter Deutschlands Top Acht

veröffentlicht um 20.02.2019, 14:53 von MTV Ingolstadt Leichtathletik   [ aktualisiert 21.02.2019, 11:43 von Reinhard Köchl ]
Leipzig (ebk) Mit zwei einstelligen Platzierungen bei den Deutschen Hallenmeisterschaften in Leipzig bestätigten die beiden Athleten des MTV Ingolstadt Maximilian Bayer (60 Meter Hürden) und Manuel Marko (Hochsprung) ihre Zugehörigkeit zur erweiterten nationalen Spitze. „Es fehlte nur der Ausreißer nach oben in Richtung Medaillen“, waren sich die nicht unzufriedenen MTV-Trainer nach zwei stimmungsvollen Tagen in der seit Wochen ausverkauften Leipzig Arena einig.

Maximilian Bayer, der zu Beginn der Hallensaison seinen Anlauf an die erste Hürde von acht auf sieben Schritte umgestellt hat, kam im Vorfeld der Titelkämpfe immer besser in Fahrt. Durch einen fünften Platz beim international sehr gut besetzten „Orlen-Cup-Meeting“ im polnischen Lodz in Saisonbestzeit von 7,82 Sekunden hatte er sich auf Platz drei der nationalen Rangliste über 60 Meter Hürden nach vorne gearbeitet und sich so in den Kreis der Medaillenfavoriten geschoben. Im Vorlauf verbesserte sich der Lokalmatador, der in Leipzig studiert und trainiert, als Zweiter hinter dem späteren Sieger Gregor Traber (LAV Stadtwerke Tübingen) nochmals deutlich. 7,75 Sekunden bedeuteten die insgesamt drittbeste Vorlaufzeit und hätten im Finale auch für Bronze gereicht. Im Endlauf zeigte sich aber, dass die Technik nach der Umstellung doch noch nicht stabil genug ist. Der MTV-Athlet, im Vorjahr noch Zweiter, touchierte gleich die ersten drei Hürden und fand so nie in seinen Rhythmus. In 7,87 Sekunden musste er sich als Fünfter deutlich unter Wert geschlagen geben.

Hochspringer Manuel Marko lieferte bei seinen ersten deutschen Hallenmeisterschaften bei den Männern einen grundsoliden Wettkampf ab, obwohl er in der direkten Wettkampfvorbereitung durch eine Sehnenscheidenentzündung im Sprungbein gehandicapt war. Nach sauberen ersten Versuchen über 2,00 und 2,05 Meter scheiterte der Polizeibeamte knapp an 2,10 Metern, die die Einstellung seiner persönlichen Bestleistung bedeutet hätten. In einem hochklassigen Wettkampf mit vier Athleten über 2,20 Metern, den am Ende Europameister Mateusz Przybylko (Bayer Leverkusen) mit erfüllter Hallen-EM-Norm von 2,26 Metern für sich entscheiden konnte, kam Marko damit auf den achten Platz. Im Vergleich zu den Freilufttitelkämpfen 2018 von Nürnberg, wo der MTV-Athlet mit genau 2 Metern Rang neun belegt hatte, eine schöne Verbesserung, die auf Höhen jenseits der 2,10 Meter im Sommer hoffen lässt. „Dann wird sich auch die im Winter katastrophale Ingolstädter Trainingssituation ohne geeignete Halle nicht so auswirken“, ist sich MTV-Hochsprungtrainer Karl Eberle sicher.

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Maximilian Bayer (Fotos: Theo Kiefner)