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Hallen-DM in Leipzig: EM-Norm und Medaille für Maximilian Bayer

veröffentlicht um 19.02.2017, 10:27 von MTV Ingolstadt Leichtathletik
Leipzig (ebk) „Sprint-Feuerwerk mit und ohne Hürden“, so lautete die Schlagzeile auf „leichtathletik.de“ nach dem ersten Tag der Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften in der ausverkauften Leipzig-Arena. Mittendrin in dem Feuerwerk: Maximilian Bayer vom MTV Ingolstadt.

Wie von den Experten vermutet sicherten sich der MTV-Neuzugang Bayer und Favorit Eric Balnuweit (TV Wattenscheid) über 60 Meter Hürden das Ticket für die Hallen-EM, die in zwei Wochen in Belgrad über die Bühne gehen wird. Balnuweit in 7,64 und Bayer in 7,69 Sekunden blieben als klare Sieger ihrer Rennen schon im Vorlauf unter den geforderten 7,70 Sekunden des Deutschen Leichtathletik-Verbandes DLV.

Dabei hatte es für den 26 Jahre alten früheren Pfaffenhofener im Vorfeld der Titelkämpfe gar nicht so gut ausgesehen. „Seit Mittwoch hatte ich große Probleme mit der nervalen Ansteuerung meines rechten Beines. Die Beugermuskulatur verkrampfte sich ständig.“ Erst kurz vor dem Start bekam er von den Physiotherapeuten in der Leipziger Halle grünes Licht für den DM-Start. Zum Finale machte sich die Einschränkung wieder bemerkbar. Nach einem eher vorsichtigen Start kam Bayer erst im zweiten Teil des Rennens richtig in die Gänge und konnte sich in immer noch guten 7,75 Sekunden, nur eine Hundertstelsekunde hinter Rang zwei, die Bronzemedaille sichern.

Einem Start in Belgrad dürfte aber nichts im Wege stehen. Als einer von nur zwei Normerfüllern steht der 26 Jahre alte Student auch auf der Vorschlagsliste von Bundestrainer Jan May, der den MTV-Athleten auch an seinem Studienort Leipzig als Heimtrainer betreut. „Ich denke, wir werden bis zur EM die Sache in den Griff bekommen“, so Bayer, der sichtlich erleichtert war, trotz der Muskelprobleme seine erste DM-Medaille gewonnen zu haben. In Belgrad sollte eine Steigerung auf eine Zeit um 7,65 Sekunden möglich sein, was zumindest fürs Halbfinale reichen dürfte.                                                         

Foto: Kiefner
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