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6. Sprung Meet-IN mit heißem Weitsprung-Duell: Deutsche Meisterin gegen WM-Sechste

veröffentlicht um 09.06.2016, 09:45 von MTV Ingolstadt Leichtathletik   [ aktualisiert: 22.01.2017, 09:32 ]
Ingolstadt (ebk) Das Leichtathletik-Normenkarussell beginnt sich nun auch im Ingolstädter MTV-Stadion zu drehen. Am kommenden Sonntag kämpfen Weit- und Dreispringerinnen um die Normen für Olympia in Rio sowie die U 20-WM, zwei Wochen später beim großen MTV Meet-IN am 24. Juni stehen die Stabhochspringer und Läufer im Fokus, die sich für die  Europameisterschaften in Amsterdam und ebenfalls Olympia empfehlen wollen.

Prominenteste Teilnehmerinnen am Sprung-Meet-IN sind mit Lena Malkus (SC Preußen Münster) und Malaika Mihambo (LG Kurpfalz) zwei der stärksten Athletinnen aus dem Kreis der deutschen Weltklassespringerinnen. Obwohl beide erst 22 Jahre alt sind, können die aktuelle Deutsche Weitsprungmeisterin Lena Malkus und die WM-Sechste von Peking Malaika Mihambo bereits auf große internationale Erfolge zurückblicken. Malkus gewann Gold bei der U 20-EM 2011, Silber bei der U 20-WM 2012 sowie Gold bei der U 23-EM 2013, Mihambo holte die Goldmedaillen bei der U 20-EM 2013 und der U 23-EM 2015. Nach einer von Krankheit und Verletzungen geprägten Hallensaison nehmen beide Athletinnen das Meeting in Ingolstadt als wichtigen Test  eine Woche vor den deutschen Meisterschaften in Kassel. Mit ihrer genau ein Jahr alten Bestleistung von 6,94 Meter will Lena Malkus, die von Nachwuchs-Weitbundestrainerin Elke Bartschat trainiert wird, bereits in Ingolstadt ein Zeichen in Richtung EM- beziehungsweise Olympianorm setzen, die bei 6,65 beziehungsweise 6,70 Metern liegen. Ähnliches gilt für Malaika Mihambo, deren Hausrekord bei 6,90 Metern steht. Wegen der großen Klasse der DLV-Springerinnen stehen beide schon etwas unter Druck. Mit der zurzeit verletzten Sosthene Moguenara (7,16 Meter), Alexandra Wester (6,79 Meter) und Melanie Bauschke (6,70 Meter) haben bereits drei Athletinnen die Olympia-Norm für Rio erfüllt.

Bei den Dreisprung-Wettbewerben gilt das Hauptaugenmerk der Lokalmatadorin Stefanie Aeschlimann (MTV Ingolstadt). Nur drei Tage nach ihrer letzten Abiturprüfung möchte die Reuchlin-Schülerin die 13,15 Meter angreifen, die zur Qualifikation für die U 20-WM im polnischen Bydgoszcz gefordert sind. Die härtesten Konkurrentinnen der deutschen Jugendhallenmeisterin von 2015 kommen dabei aus dem hohen Norden. Die beiden Neubrandenburgerinnen Sophie Weißenberg, die die Hallen-DM dieses Jahres knapp vor Aeschlimann gewann, und Katharina Mattern, Vizemeisterin des Vorjahres, wollen ebenfalls das Ticket für Bydgoszcz lösen. Unter den Augen des Bundestrainergespanns Elke Bartschat und Charles Friedeck, dem früheren Dreisprungweltmeister, darf man auf hochklassige Wettkämpfe hoffen. Der Weitsprung beginnt am Sonntag um 11.15 Uhr, die Dreisprungbewerbe stehen ab 13 Uhr (Frauen) und 14.45 Uhr (Männer) auf dem Programm.

Foto: Kiefner
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