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Lionslauf: Vier MTV-Musketiere auf dem Weg von Eichstätt nach Neuburg

veröffentlicht um 10.11.2016, 12:41 von MTV Ingolstadt Leichtathletik   [ aktualisiert: 22.01.2017, 09:33 ]
Eichstätt/Neuburg (rb) „Wir machen unseren langen Dauerlauf von Eichstätt nach Neuburg!“ Diese gute Ausrede benutzen vier MTV-Musketiere, um nicht zum samstäglichen Reisberg-Training zu kommen. Wenn auch das angestrebte Ziel eines langen Dauerlaufes durch das hohe Tempo nicht getroffen wurde, so wurde wenigstens das harte Tempodauerlauftraining vom Samstag erfolgreich umgesetzt.

Heiko Middelhoff als Sieger des Lionslaufes 2016 benötigte 1:24,23 Stunden für die 23,5 Kilometer lange Strecke und kommentierte seinen Lauf mit Hinweis auf den Durchschnittspuls von 168 und einem hervorragenden Laufgefühl als perfekten Tempodauerlauf. Verfolgt wurde er von Miguel Lenz, der überraschenderweise mal mehr als vier Stunden geschlafen hatte und auch am Sonntag nicht mehr arbeiten musste. Umstände, die man kennen sollte und die ihm ein kontinuierliches Training außerordentlich schwer machen. 1:26,31 Stunden war seine Zeit, die er für die hügelige Strecke benötigte. Das brauchte er auch, um den Dritten im Bunde, den zweimaligen Sieger von 2014 und 2015, Martin Stier, in Schach zu halten. Denn mit 1:27,04 Stunden war der deutlich schneller als im Vorjahr.

Es waren aber vier MTV-Musketiere, und so rauschte mit Thomas Huber der Viertplatzierte ins Ziel. Bei 1:28,20 Stunden blieb für ihn die Uhr stehen, was umso erstaunlicher ist, wenn man weiß, dass ihm in seiner Doppelbelastung als Physiotherapeut in Ingolstadt und ab Januar mit eigener Praxis in Augsburg nur relativ wenig Zeit zum Training bleibt.

Jürgen van Gemmeren - 1:41,56 Stunden und Platz 24 gesamt oder Platz eins für den schnellsten der AK 60 - waren die Ergebnisse für den Lieblingstempomacher und Nachbar von Lisa Basener. Noch kritisch in sich hinein horchend, aber grünes Licht vom Doc und ein Lauf ohne Probleme: Das war sein Resümee von einem abwechslungsreichen Lauf bei strahlendem Sonnenschein.

Bleibt nur die Frage: Wo steckte Maximilian Gloger? Der sonnte sich noch im Erfolg eines weiteren Trailruns im Altmühltal. Hier ging es ab Dollnstein über fast 27 Kilometer und laut Veranstalter 700 Höhenmeter, die er in sehr guten 2:01 Stunden und Gesamtplatz sechs (AK U 20 Platz eins) absolviert hat. Diesmal mit weniger Mühe, weil er in der Vorbereitung mit Freund Jonas Zweck und Mario Saur mal eben über die Alpen geradelt ist. Soviel zum Thema aktive Erholung...

Der Winter kann kommen!

Fotos: Balzer
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